Erb­schaft­steu­er­schul­den – und die Beschrän­kung der Erben­haf­tung

Die vom Erben als Gesamt­rechts­nach­fol­ger auf­grund Erb­an­falls nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG i.V.m. § 1922 BGB geschul­de­te Erb­schaft­steu­er ist eine Nach­lass­ver­bind­lich­keit . Eine Beschrän­kung der Erben­haf­tung für Erb­schaft­steu­er­ver­bind­lich­kei­ten ist nach § 2059 Abs. 1 Satz 2 BGB aus­ge­schlos­sen. Bei der Inan­spruch­nah­me des Nach­las­ses nach § 20 Abs. 3 ErbStG besteht ein (Entschließungs-)Ermessen, so

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Das geerb­te Fami­li­en­heim – Reno­vie­rung oder Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung?

Unver­züg­lich i. S. des § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 ErbStG bedeu­tet ohne schuld­haf­tes Zögern, d.h. inner­halb einer ange­mes­se­nen Zeit nach dem Erb­fall. Ange­mes­sen ist regel­mä­ßig ein Zeit­raum von sechs Mona­ten. Nach Ablauf von sechs Mona­ten muss der Erwer­ber dar­le­gen und glaub­haft machen, zu wel­chem Zeit­punkt er sich zur Selbst­nut­zung

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Erb­schaft­steu­er – und die Steu­er­be­frei­ung fürs Fami­li­en­heim

Kin­der kön­nen eine von ihren Eltern bewohn­te Immo­bi­lie steu­er­frei erben, wenn sie die Selbst­nut­zung als Woh­nung inner­halb von sechs Mona­ten nach dem Erb­fall auf­neh­men. Ein erst spä­te­rer Ein­zug führt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, nur in beson­ders gela­ger­ten Aus­nah­me­fäl­len zum steu­er­frei­en Erwerb als Fami­li­en­heim. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof

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Pool­ver­ein­ba­rung bei einer Kapi­tal­ge­sell­schaft – und das erb­schaft­steu­er­lich begüns­ti­ge Ver­mö­gen

Die für eine Pool­ver­ein­ba­rung i.S. des § 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG erfor­der­li­chen Ver­pflich­tun­gen der Gesell­schaf­ter zur ein­heit­li­chen Ver­fü­gung über die Antei­le an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft und zur ein­heit­li­chen Stimm­rechts­aus­übung kön­nen sich aus dem Gesell­schafts­ver­trag oder einer geson­der­ten Ver­ein­ba­rung zwi­schen den Gesell­schaf­tern erge­ben. Die Ver­pflich­tung zu einer ein­heit­li­chen Stimm­rechts­aus­übung der hin­sicht­lich der

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Wider­strei­ten­de Steu­er­fest­set­zun­gen zwi­schen deut­schem und schwei­ze­ri­schem Steu­er­be­scheid

Ein Wider­streit zwi­schen einem inlän­di­schen und einem aus­län­di­schen Steu­er­be­scheid liegt nicht vor, wenn der­sel­be Sach­ver­halt im Aus­land bei der Bemes­sungs­grund­la­ge für die Steu­er und im Inland im Rah­men des Pro­gres­si­ons­vor­be­halts hät­te berück­sich­tigt wer­den kön­nen. Ist ein bestimm­ter Sach­ver­halt in meh­re­ren Steu­er­be­schei­den zuun­guns­ten eines oder meh­re­rer Steu­er­pflich­ti­ger berück­sich­tigt wor­den, obwohl er

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Die unselb­stän­di­gen liech­ten­stei­ni­sche Stif­tung – und das Nach­lass­ver­mö­gen des Stif­ters

Das einer unselb­stän­di­gen Stif­tung liech­ten­stei­ni­schen Rechts über­tra­ge­ne, jedoch wei­ter dem Stif­ter zuzu­rech­nen­de Ver­mö­gen gehört beim Tode des Stif­ters zum Erb­an­fall, wenn die Herr­schafts­be­fug­nis­se des Stif­ters ver­erb­lich sind. Der Erb­schaft­steu­er unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 3 ErbStG der Erwerb von Todes wegen. Als Erwerb von Todes wegen gilt gemäß

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Ein­kom­men­steu­er­schul­den als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten

Die gegen den Erb­las­ser fest­ge­setz­te Ein­kom­men­steu­er kann auch dann als Nach­lass­ver­bind­lich­keit abge­zo­gen wer­den, wenn der Erb­las­ser noch zu sei­nen Leb­zei­ten gegen die Steu­er­fest­set­zung Ein­spruch ein­ge­legt hat und Aus­set­zung der Voll­zie­hung (AdV) des ange­foch­te­nen Bescheids gewährt wur­de. Die Ein­kom­men­steu­er­schul­den sind als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten steu­er­min­dernd zu berück­sich­ti­gen, auch soweit die Voll­zie­hung aus­ge­setzt ist.

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Hol­ding­ge­sell­schaf­ten in der Erb­schaft­steu­er – und die Ermitt­lung von Beschäf­tig­ten­zahl und Lohn­sum­me

Bei der Ermitt­lung der Zahl der Beschäf­tig­ten einer Hol­ding­ge­sell­schaft sind – bei Erwer­ben bis ein­schließ­lich 6.06.2013 – die Arbeit­neh­mer von Gesell­schaf­ten, an denen eine Betei­li­gung besteht, nicht ein­zu­be­zie­hen. § 13a Abs. 1 Sät­ze 2 und 4 ErbStG wur­den durch Art. 6 des Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­set­zes (WBG) vom 22.12 2009 geän­dert. Die geän­der­ten Vor­schrif­ten sind auf

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Steu­er­ermä­ßi­gung bei der Belas­tung mit Erb­schaft­steu­er – Zusam­men­tref­fen von Erb­schaf­ten und Vor­er­wer­ben

Die nach § 35b Satz 1 EStG begüns­tig­ten Ein­künf­te müs­sen aus der Ver­äu­ße­rung eines Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des her­rüh­ren, der sowohl von Todes wegen erwor­ben wor­den ist als auch tat­säch­lich der Erb­schaft­steu­er unter­le­gen hat; der in Anspruch genom­me­ne per­sön­li­che Frei­be­trag (§ 16 ErbStG) ist antei­lig abzu­zie­hen. Die auf die begüns­tig­ten Ein­künf­te antei­lig ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er

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Ver­schaf­fung von Eigen­tum an einem Fami­li­en­heim – und die Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung

Der von Todes wegen erfolg­te Erwerb eines durch eine Auf­las­sungs­vor­mer­kung gesi­cher­ten Anspruchs auf Ver­schaf­fung des Eigen­tums an einem Fami­li­en­heim durch den über­le­ben­den Ehe­gat­ten ist nicht von der Erb­schaft­steu­er befreit. Die Steu­er­be­frei­ung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4b Satz 1 ErbStG setzt vor­aus, dass der ver­stor­be­ne Ehe­gat­te zivil­recht­li­cher Eigen­tü­mer oder Mit­ei­gen­tü­mer des

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Woh­nungs­ver­mie­tungs­ge­sell­schaft – und das erb­schaft­steu­er­recht­lich begüns­tig­te Ver­mö­gen

Woh­nun­gen, die eine Woh­nungs­ver­mie­tungs­ge­sell­schaft an Drit­te zur Nut­zung über­lässt, gehö­ren nur zum begüns­tig­ten Ver­mö­gen i.S. des § 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Satz 2 Buchst. d ErbStG 2009, wenn die Gesell­schaft neben der Ver­mie­tung im Rah­men eines wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­triebs Zusatz­leis­tun­gen erbringt, die das bei lang­fris­ti­gen Ver­mie­tun­gen übli­che Maß über­schrei­ten. Auf die Anzahl der

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Wert­fest­stel­lun­gen für die Erb­schaft­steu­er – und die Berück­sich­ti­gung einer zukünf­ti­gen Steu­er­be­las­tung

Die zukünf­ti­ge ertrag­steu­er­recht­li­che Belas­tung auf­grund einer im Bewer­tungs­zeit­punkt ledig­lich beab­sich­tig­ten, aber noch nicht beschlos­se­nen Liqui­da­ti­on der Kapi­tal­ge­sell­schaft ist bei der Ermitt­lung des Sub­stanz­werts als Min­dest­wert nicht wert­min­dernd zu berück­sich­ti­gen. Antei­le an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, für die ein Kurs­wert nach § 11 Abs. 1 BewG nicht gege­ben ist, sind nach § 157 Abs. 4 BewG

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Mehr­fa­cher Erwerb des­sel­ben Ver­mö­gens in der Erb­schaft­steu­er

§ 27 ErbStG ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht des­halb ver­fas­sungs­wid­rig ist, weil die Vor­schrift ihrem Wort­laut nach nur für mehr­fa­che Erwer­be des­sel­ben Ver­mö­gens durch Per­so­nen der Steu­er­klas­se I gilt. § 27 Abs. 1 ErbStG gewährt unter nähe­ren Vor­aus­set­zun­gen eine Ermä­ßi­gung der Erb­schaft­steu­er bei einem mehr­fa­chen Erwerb des­sel­ben Ver­mö­gens. Die Vor­schrift ist

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Der nach dem Erb­fall auf­ge­tre­te­ne Gebäu­de­scha­den

Auf­wen­dun­gen zur Besei­ti­gung von Schä­den an geerb­ten Gegen­stän­den wie Grund­stü­cken oder Gebäu­den, deren Ursa­che vom Erb­las­ser gesetzt wur­de, die aber erst nach des­sen Tod in Erschei­nung tre­ten, sind nicht als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten abzieh­bar. Gemäß § 10 Abs. 5 Nr. 1 ErbStG sind von dem Erwerb des Erben die vom Erb­las­ser her­rüh­ren­den Schul­den, soweit

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Erb­schaft­steu­er­li­cher Ehe­gat­ten­frei­be­trag für beschränkt steu­er­pflich­ti­ge Ehe­gat­ten

Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unter­liegt ein Erwerb von Todes wegen der Erb­schaft­steu­er. Sind weder der Erb­las­ser im Zeit­punkt sei­nes Todes noch der Erwer­ber im Zeit­punkt der Ent­ste­hung der Steu­er Inlän­der i.S. des § 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 ErbStG, bezieht sich die inlän­di­sche Steu­er­pflicht ledig­lich auf den Teil des Ver­mö­gens­an­falls, der

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Erb­schaft­steu­er – und der Ehe­gat­ten­frei­be­trag für beschränkt Steu­er­pflich­ti­ge

Beschränkt Steu­er­pflich­ti­gen steht für den Erwerb beim Tod des Ehe­gat­ten der Frei­be­trag nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG in Höhe von 500.000 € unab­hän­gig vom Anteil des inlän­di­schen Ver­mö­gens am Gesam­terwerb in vol­ler Höhe zu. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unter­liegt ein Erwerb von Todes wegen der Erb­schaft­steu­er. Sind weder der

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Ver­zicht auf einen künf­ti­gen Pflicht­teils­an­spruch – und die Erb­schaft­steu­er auf die Abfin­dung

Die Besteue­rung der Abfin­dung, die ein künf­ti­ger gesetz­li­cher Erbe an einen ande­ren Erben für den Ver­zicht auf einen künf­ti­gen Pflicht­teils­an­spruch zahlt, rich­tet sich – Abwei­chung von der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs – nach der zwi­schen den Erben maß­ge­ben­den Steu­er­klas­se. Vor­er­wer­be vom künf­ti­gen Erb­las­ser sind nicht zu berück­sich­ti­gen. Ver­zich­tet ein gesetz­li­cher

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Erb­schaft­steu­er als Mas­se­ver­bind­lich­keit

Die Erb­schaft­steu­er auf Erwer­be des Insol­venz­schuld­ners nach Insol­venz­eröff­nung ist Mas­se­ver­bind­lich­keit i.S. des § 55 Abs. 1 Nr. 1 Halb­satz 2 InsO und als sol­che gegen den Insol­venz­ver­wal­ter fest­zu­set­zen. Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis kön­nen gegen den Insol­venz­ver­wal­ter nur fest­ge­setzt wer­den, wenn sie Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten und kei­ne Insol­venz­for­de­run­gen sind. Nach Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens dür­fen Steu­er­be­schei­de, die

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Erb­schaft­steu­er­be­schei­de – und ihre inhalt­li­che Bestimmt­heit

Schrift­li­che Steu­er­be­schei­de müs­sen inhalt­lich hin­rei­chend bestimmt sein (§ 119 Abs. 1 AO) und die fest­ge­setz­te Steu­er nach Art und Betrag bezeich­nen (§ 157 Abs. 1 Satz 2 AO). Wer­den meh­re­re Erwer­be (Steu­er­fäl­le) in einem Bescheid besteu­ert, bedarf es neben der genau­en Anga­be, wel­che Lebens­sach­ver­hal­te (Besteue­rungs­tat­be­stän­de, Besteue­rungs­zeit­räu­me) besteu­ert wer­den sol­len, für jeden Steu­er­fall einer

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Der nicht gel­tend gemach­te Pflicht­teils­an­spruch – und sei­ne Besteue­rung

Ein vom Erb­las­ser nicht gel­tend gemach­ter Pflicht­teils­an­spruch gehört zum Nach­lass und unter­liegt beim Erben der Besteue­rung auf­grund Erb­an­falls. Auf die Gel­tend­ma­chung des Pflicht­teils­an­spruchs durch den Erben kommt es nicht an. Damit ent­steht die Erb­schaft­steu­er bereits mit dem Tode des Pflicht­teils­be­rech­tig­ten, ohne dass es auf die Gel­tend­ma­chung des Anspruchs durch des­sen

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Erb­schaft­steu­er – und der nach aus­län­di­schem Recht besteu­er­ten Vor­er­werb

Bei einem nach aus­län­di­schem Recht besteu­er­ten Vor­er­werb ist für einen nach­fol­gen­den Erwerb des­sel­ben Ver­mö­gens von Todes wegen durch Per­so­nen der Steu­er­klas­se I kei­ne Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 27 ErbStG zu gewäh­ren. Der hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­ne Fall betraf zwei deutsch-öster­­rei­chi­­sche Erb­fäl­le: Die Mut­ter M hat­te zusam­men mit ihrer Toch­ter T bis zu deren Able­ben

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Erb­schaft­steu­er – und die Bewer­tung einer Gesell­schaf­ter­for­de­rung

Für die Bestands- und Wert­ermitt­lung des Betriebs­ver­mö­gens für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er sind bis zum 31.12 2008 die Steu­er­bi­lanz­wer­te maß­ge­bend, die unter Zugrun­de­le­gung der ertrag­steu­er­recht­li­chen Bilan­zie­­rungs- und Gewinn­ermitt­lungs­vor­schrif­ten zutref­fend sind. Erwirbt der Erbe eine Kom­man­dit­be­tei­li­gung des Erb­las­sers, ist eine zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen des Erb­las­sers gehö­ren­de For­de­rung gegen­über der Gesell­schaft im Fal­le des

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Der über­le­ben­de Part­ner einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft – und die Erb­schaft­steu­er

Die Rechts­fra­ge, ob die Ungleich­be­hand­lung von nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten einer­seits und Ehen bzw. ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaf­ten ande­rer­seits im Erb­­schaf­t­­steu­er- und Schen­kungsteu­er­ge­setz gegen das Grund­ge­setz, gegen Euro­päi­sches Ver­trags­recht oder gegen inter­na­tio­na­les Recht ver­stößt, ist bereits durch höchst­rich­ter­li­che Recht­spre­chung geklärt. Danach ist es ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass der über­le­ben­de Part­ner einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft

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Anzei­ge­pflicht bei Erb­fäl­len – und die Fest­set­zungs­ver­jäh­rung

Gemäß § 47 AO erlö­schen Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis u. a. durch Ver­jäh­rung. Eine Steu­er­fest­set­zung ist daher nicht mehr zuläs­sig, wenn die Fest­set­zungs­frist abge­lau­fen ist (§ 169 Abs. 1 S. 1 AO); die­se beträgt gemäß § 169 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 AO regel­mä­ßig vier Jah­re und beginnt grund­sätz­lich mit Ablauf des Kalen­der­jah­res, in

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Bezugs­recht bei der Lebens­ver­si­che­rung, Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten – und die Erb­schaft­steu­er

Vom Erb­las­ser her­rüh­ren­de Schul­den kön­nen auch bei Erwer­bern, die nicht Erben sind, als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten vom Erwerb abzieh­bar sein. Der Erwerb des Anspruchs auf die Ver­si­che­rungs­sum­me erfüllt den Tat­be­stand des § 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG. Vom Erwerb ist jedoch die ein­be­hal­te­ne Quel­len­steu­er als vom Erb­las­ser her­rüh­ren­de Schuld nach § 10 Abs. 1 Satz

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Die in den USA gezahl­te Quel­len­steu­er auf Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen – und die Erb­schaft­steu­er

Die vom Erwer­ber in den USA auf eine Ver­si­che­rungs­leis­tung gezahl­te Quel­len­steu­er ("Federal Inco­me Tax With­held") ist weder nach § 21 ErbStG noch nach den Vor­schrif­ten des DBA USA-Erb auf die deut­sche Erb­schaft­steu­er anzu­rech­nen. Von der Ver­si­che­rungs­sum­me ist die ein­be­hal­te­ne Quel­len­steu­er als Nach­lass­ver­bind­lich­keit abzu­zie­hen, wenn die Quel­len­steu­er des­halb erho­ben wird, weil

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