Erb­schaft­steu­er in der Dis­kus­si­on

Zur Zeit ist die Erb­schaft­steu­er wie­der mal in aller Mun­de: Die Plä­ne des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ters zur Reform der Erb­schaft­steu­er sto­ßen auf har­ten Wider­stand – beson­ders bei den Unter­neh­mern. Strit­tig ist die Fra­ge, in wie weit das Pri­vat­ver­mö­gen von der Erb­schaft­steu­er ver­schont wird, wenn das Unter­neh­men und die dor­ti­gen Arbeits­plät­ze dadurch in

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Vor­läu­fi­ger Rechts­schutz und die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Erb­schaft­steu­er­ge­set­zes 2009

Die Voll­zie­hung eines auf § 19 Abs. 1 ErbStG ab 2009 beru­hen­den Erb­schaft­steu­er­be­scheids ist wegen des beim BVerfG anhän­gi­gen Nor­men­kon­troll­ver­fah­rens auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen aus­zu­set­zen oder auf­zu­he­ben, wenn ein berech­tig­tes Inter­es­se des Steu­er­pflich­ti­gen an der Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes besteht. Ein berech­tig­tes Inter­es­se liegt jeden­falls vor, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge man­gels des Erwerbs

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Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Erb­schaft­steu­er­re­form?

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält § 19 Abs. 1 i.V.m. §§ 13a und 13b ErbStG in der im Jahr 2009 gel­ten­den Fas­sung wegen Ver­sto­ßes gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) für ver­fas­sungs­wid­rig, weil die in §§ 13a und 13b ErbStG vor­ge­se­he­nen Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen nicht durch aus­rei­chen­de Sach- und Gemein­wohl­grün­de gerecht­fer­tigt sind und

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Erb­schaft­steu­er­re­ge­lun­gen ver­fas­sungs­ge­mäß?

Der Bun­des­fi­nanz­hof prüft die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der ab dem 1. Janu­ar 2009 gel­ten­den Erb­schaft­steu­er­re­ge­lun­gen und hat nun das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen auf­ge­for­dert, dem Ver­fah­ren bei­zu­tre­ten. Dem vor dem Bun­des­fi­nanz­hof anhän­gi­gen Ver­fah­ren liegt die Besteue­rung eines Erb­an­falls im Jah­re 2009 zugrun­de. Der Klä­ger war zu 1/​4 Mit­er­be sei­nes Onkels. Im Nach­lass befan­den

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Ver­fas­sungs­be­schwer­den zur Erb­schaft­steu­er

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den von Erb­las­sern gegen Rege­lun­gen des Erb­schaft­steu­er­rechts nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, da die drei Beschwer­de­füh­rer durch die Rege­lun­gen zur Erb­schaft­steu­er als (zukünf­ti­ge) Erb­las­ser nach Ansicht des Bun­des­ver­fa­sungs­ge­richts zumin­dest recht­lich nicht selbst betrof­fen sind. Die drei Beschwer­de­füh­rer wen­den sich mit ihren Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die unter­schied­li­chen Steu­er­sät­ze, Frei­be­trä­ge

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Aus­set­zung der Voll­zie­hung von Erb­schaft­steu­er­be­schei­den

Die aktu­ell beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt anhän­gi­gen Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das zum 1. Janu­ar 2009 in Kraft getre­te­ne Erb­schaft­steu­er­re­form­ge­setz recht­fer­ti­gen nach Ansicht des Finanz­ge­richts Köln kei­ne Aus­set­zung der Voll­zie­hung der Erb­schaft­steu­er­be­schei­de: Gemäß § 69 Abs. 3 Satz 1 i. V. mit Abs. 2 Satz 2 FGO kann das Finanz­ge­richt auf Antrag die Voll­zie­hung eines ange­foch­te­nen Ver­wal­tungs­ak­tes aus­set­zen,

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Erb­schaft­steu­er­re­form ist beschlos­sen

Der Deut­sche Bun­des­tag hat heu­te das Erb­schaft­steu­er­re­form­ge­setz gebil­ligt und setzt damit unter ande­rem das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zur Bewer­tung von Immo­bi­li­en in der Erb­schaft­steu­er um. Das BVerfG hat­te die bis­her vor­ge­se­he­ne Pri­vi­le­gie­rung ein­zel­ner Ver­mö­gens­ar­ten, ins­be­son­de­re von Grund­stü­cken, als ver­fas­sungs­wid­rig ange­se­hen und dem Bund eine Frist bis zum Ende die­sen Jah­res

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Vor­läu­fi­ge Fest­set­zung der Erb­schaft­steu­er

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat mit Beschluss vom 7. Novem­ber 2006 ent­schie­den, dass die durch § 19 Abs. 1 ErbStG ange­ord­ne­te Erhe­bung der Erb­schaft­steu­er mit ein­heit­li­chen Steu­er­sät­zen auf den Wert des Erwerbs mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar ist. Es hat den Gesetz­ge­ber ver­pflich­tet, spä­tes­tens bis zum 31. Dezem­ber 2008 eine Neu­re­ge­lung zu tref­fen. Bis

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Refe­ren­ten­ent­wurf zur Erb­schaft­steu­er-Reform

Der Refe­ren­ten­ent­wurf zur Reform des Erb­­schaf­t­­steu­er- und Bewer­tungs­rechts (Erb­StRG) wur­de jetzt vom Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um an die ande­ren betei­lig­ten Bun­des­mi­nis­te­ri­en sowie an die Bun­des­län­der zur Stel­lung­nah­me über­sandt. Der Gesetz­ent­wurf wur­de erfor­der­lich, um die ver­fas­sungs­recht­li­chen Vor­ga­ben einer rea­li­täts­ge­rech­ten Bewer­tung aller Ver­mö­gens­klas­sen umzu­set­zen. Deut­lich höhe­re per­sön­li­che Frei­be­trä­ge sol­len dabei garan­tie­ren, dass es beim Über­gang

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