Ver­zicht auf einen künf­ti­gen Pflicht­teils­an­spruch – und die Erb­schaft­steu­er auf die Abfin­dung

Die Besteue­rung der Abfin­dung, die ein künf­ti­ger gesetz­li­cher Erbe an einen ande­ren Erben für den Ver­zicht auf einen künf­ti­gen Pflicht­teils­an­spruch zahlt, rich­tet sich – Abwei­chung von der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs – nach der zwi­schen den Erben maß­ge­ben­den Steu­er­klas­se. Vor­er­wer­be vom künf­ti­gen Erb­las­ser sind nicht zu berück­sich­ti­gen. Ver­zich­tet ein gesetz­li­cher

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Einen Sport­wa­gen für den Erb­ver­zicht

Es kann dann ein sit­ten­wid­ri­ger Erb­ver­zicht vor­lie­gen, wenn ein 18 Jäh­ri­ger für einen umfas­sen­den Erb­ver­zicht mit einem Sport­wa­gen abge­fun­den wird – und das nur, wenn er mit 25 Jah­ren eine Berufs­aus­bil­dung erfolg­reich absol­viert hat. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil

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Zuwen­dun­gen an die Toch­ter – bei gleich­zei­ti­gem Erb­ver­zicht

Wie sind bei gleich­zei­ti­gem Erb­ver­zicht gewähr­te Zuwen­dun­gen an die eige­nen gesetz­li­chen Erben recht­lich zu bewer­ten? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Der Klä­ger ver­langt die Über­tra­gung meh­re­rer Mit­ei­gen­tums­an­tei­le an einem Grund­stück, von denen er gel­tend macht, er habe sie der Beklag­ten, sei­ner Toch­ter aus ers­ter Ehe,

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Die Abfin­dungs­klau­sel als Erb­ver­zicht

Die Ver­ein­ba­rung in einem nota­ri­el­len Ver­trag, nach der ein Betei­lig­ter mit der Zah­lung eines Betra­ges "unter Leben­den und von Todes wegen ein für alle Male abge­fun­den sei", kann als Erb­ver­zicht die­ses Betei­lig­ten im Sin­ne des § 2346 BGB aus­zu­le­gen sein. Zwar wird hier­bei der Begriff "Erb­ver­zicht" nicht aus­drück­lich ver­wen­det. Das

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – der Erb- und Pflicht­teils­ver­zicht

Begnügt sich ein Ehe­gat­te mit der Zuwen­dung von lau­fen­den Zah­lun­gen unter Ver­zicht auf Pflich­t­­teils- oder ähn­li­che Ansprü­che (Zuge­winn­aus­gleich), ist im Regel­fall von einer Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen i.S. von § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG aus­zu­ge­hen, sofern das den Vermögensübernehmern/​Erben über­las­se­ne Ver­mö­gen aus­rei­chend ertrag­fä­hig ist und die Par­tei­en ihren Ver­pflich­tun­gen wie

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Zah­lun­gen für den Erb­ver­zicht

Der vor Ein­tritt des Erb­falls erklär­te Erb- und/​oder Pflicht­teils­ver­zicht ist ein erbrecht­li­cher –bür­ger­­lich-rech­t­­lich wie steu­er­recht­lich unent­gelt­li­cher– Ver­trag, wel­cher der Regu­lie­rung der Ver­mö­gens­nach­fol­ge die­nen soll und nicht der Ein­kom­men­steu­er unter­liegt (Bestä­ti­gung der Recht­spre­chung). Wird die Höhe der aus einem der­ar­ti­gen Ver­trag zu zah­len­den monat­li­chen Ren­te so ermit­telt, dass die Betei­lig­ten einen

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Pflicht­teils­be­rech­ti­gung eines Abkömm­lings trotz Pflicht­teils­ver­zicht des nähe­ren Abkömm­lings

Pflicht­teils­an­sprü­che eines ent­fern­te­ren Abkömm­lings wer­den nicht durch letzt­wil­li­ge oder leb­zei­ti­ge Zuwen­dun­gen des Erb­las­sers geschmä­lert, die die­ser einem trotz Erb- und Pflicht­teils­ver­zichts tes­ta­men­ta­risch zum Allein­er­ben bestimm­ten nähe­ren Abkömm­ling zukom­men lässt, wenn bei­de Abkömm­lin­ge dem­sel­ben Stamm gesetz­li­cher Erben ange­hö­ren und allein die­ser Stamm bedacht wird. Die Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen

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Form­be­dürf­tig­keit des Erb­ver­zichts und die ding­li­chen Voll­zugs­ge­schäf­te

§ 2348 BGB regelt ledig­lich die Form­be­dürf­tig­keit des Erb­ver­zichts als abs­trak­tes erbrecht­li­ches Ver­fü­gungs­ge­schäft. Eine ent­spre­chen­de Anwen­dung auf ding­li­che Voll­zugs­ge­schäf­te, die mit einem Erb­ver­zicht im Zusam­men­hang ste­hen, kommt nicht in Betracht. Gemäß § 2346 Abs. 1 Satz 1 BGB kön­nen Ver­wand­te sowie der Ehe­gat­te des Erb­las­sers durch Ver­trag mit die­sem auf ihr gesetz­li­ches

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Pflicht­teils­an­spruch bei Erb­ver­zicht des Bru­ders

Wegen der Abfin­dung, die der Erb­las­ser für den Ver­zicht eines Abkömm­lings auf das gesetz­li­che Erbrecht leis­tet, steht einem wei­te­ren Abkömm­ling ein Pflicht­teils­er­gän­zungs­an­spruch im Hin­blick auf die Erhö­hung sei­ner Pflicht­teils­quo­te nach § 2310 Satz 2 BGB grund­sätz­lich nicht zu. Das setzt vor­aus, dass sich die Abfin­dung in dem Zeit­punkt, in dem sie

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Der ver­früh­te Erb­ver­zicht

Nicht sel­ten erklä­ren Kin­der gegen­über ihren Eltern einen nota­ri­el­len Erb­ver­zicht und erhal­ten im Gegen­zug eine Abfin­dung. Ein sol­cher Ver­zicht will aber gut über­legt sein. Ein­mal abge­ge­ben, bleibt man an ihn gebun­den, selbst wenn die Eltern bis zu ihrem Tod noch erheb­li­ches Ver­mö­gen anhäu­fen. Das zeigt ein jetzt vom Land­ge­richt Coburg

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