Über­stei­gen­de Anschaf­fungs­kos­ten des per­sön­lich haf­ten­den KGaA-Gesell­schaf­ters

Die Ein­la­ge eines per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ters einer KGaA über­stei­gen­de Anschaf­fungs­kos­ten sind in einer Ergän­zungs­bi­lanz zu erfas­sen. Aus einer sol­chen Ergän­zungs­bi­lanz fol­gen­de Gewinn­min­de­run­gen und Gewinn­er­hö­hun­gen wir­ken sich weder auf den Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich der KGaA noch auf den Gewinn­an­teil i.S. des § 9 Abs. 1 Nr. 1 KStG und des § 8 Nr. 4 GewStG aus, son­dern gehen

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Nega­ti­ve Ergän­zungs­bi­lanz – und der Ver­lust­aus­gleich des nega­ti­vem Kapi­tal­kon­tos

Wird das Kapi­tal­kon­to eines Kom­man­di­tis­ten unter Berück­sich­ti­gung einer nega­ti­ven Ergän­zungs­bi­lanz, wel­che in Fol­ge der Wahl­rechts­aus­übung nach § 6b EStG auf­zu­stel­len war, nega­tiv, sind Ver­lus­te, die zu einer Erhö­hung des Nega­tiv­sal­dos füh­ren, nicht aus­gleichs­fä­hig. Eine tat­säch­lich geleis­te­te Ein­la­ge steht damit bis zur Höhe des in der nega­ti­ven Ergän­zungs­bi­lanz aus­ge­wie­se­nen Nega­tiv­ka­pi­tals nicht

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Ergän­zungs­bi­lanz bei einer KGaA

Leis­tet ein per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter einer KGaA bei Über­nah­me der Betei­li­gung neben der Son­de­r­ein­la­ge ein Auf­geld, ist die KGaA nicht nach § 24 Abs. 2 UmwStG a.F. berech­tigt, die bereits vor­han­de­nen Wirt­schafts­gü­ter mit den Buch­wer­ten oder mit einem höhe­ren Wert anzu­set­zen. Weder die Zah­lung eines Auf­gel­des im Rah­men der Über­nah­me einer

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Real­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der for­mel­le Bilan­zen­zu­sam­men­hang

Nach der vor Ein­füh­rung der Rege­lun­gen in § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 vom 24.03.1999 gel­ten­den Rechts­la­ge kann im Fall der Real­tei­lung mit Buch­wert­fort­füh­rung ein gewinn­wirk­sa­mer Bilan­zie­rungs­feh­ler der real­ge­teil­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft nach den Grund­sät­zen des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs bei den Real­tei­lern berich­tigt wer­den. Der Bilanz­an­satz für ein in der

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Über­nah­me­ver­lust bei Form­wech­sel

Die in § 4 Abs. 6 Satz 4 UmwStG 2006 ange­ord­ne­te beschränk­te Berück­sich­ti­gung des Über­nah­me­ver­lus­tes ist auch in den Fäl­len ver­fas­sungs­ge­mäß, in denen der Über­nah­me­ver­lust voll­stän­dig außer Ansatz bleibt, weil kei­ne Bezü­ge i.S. des § 7 UmwStG 2006 ange­fal­len sind. Für den Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, wie er im Streit­fall erfolgt ist,

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Kos­ten einer Kom­man­dit­an­teils­über­tra­gung – und ihre betrieb­li­che Ver­an­las­sung

Gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG sind Ent­nah­men alle Wirt­schafts­gü­ter, die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke ent­nom­men hat. Betriebs­aus­ga­ben sind dem­ge­gen­über Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG). Die Aus­wechs­lung der Gesell­schaf­ter auf­grund einer Anteils­über­tra­gung betrifft rund­sätz­lich nur das

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Erwerb von Schiffs­fonds­an­tei­len auf dem Zweit­markt

Der Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, der im Hin­blick auf stil­le Reser­ven in Wirt­schafts­gü­tern des Gesell­schafts­ver­mö­gens einen Kauf­preis über dem Buch­wert des über­nom­me­nen Kapi­tal­kon­tos zahlt, hat den Mehr­preis als Anschaf­fungs­kos­ten der betref­fen­den Wirt­schafts­gü­ter so abzu­schrei­ben, als hät­te er die Güter in die­sem Zeit­punkt als Ein­zel­un­ter­neh­mer erwor­ben. Wird für den

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Über­nah­me­ver­lust bei Form­wech­sel

Errech­net sich beim Form­wech­sel einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Über­nah­me­ver­lust, kann die­ser im zeit­li­chen Gel­tungs­be­reich des § 4 Abs. 6 UmwStG i.d.F. des StSenkG 2001/​2002 nicht durch einen sofor­ti­gen Abzug ein­künf­te­min­dernd im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung der Per­so­nen­ge­sell­schaft berück­sich­tigt wer­den. Der Aus­schluss des Über­nah­me­ver­lus­tes lässt es auch nicht mehr zu, die Anschaf­fungs­kos­ten

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Ein­brin­gung und die Ergän­zungs­bi­lanz des Allein­ge­sell­schaf­ters

Ist infol­ge der Ver­äu­ße­rung inner­halb der drei­jäh­ri­gen Sperr­frist nach § 6 Abs. 5 Satz 4 EStG rück­wir­kend ein Über­tra­gungs­ge­winn ent­stan­den, kann die­ser durch Auf­stel­lung einer nega­ti­ven Ergän­zungs­bi­lanz dem ein­brin­gen­den Gesell­schaf­ter zuge­ord­net wer­den. In dem vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Streit­fall war im Jahr 2007 nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 EStG eine unent­gelt­li­che Über­tra­gung eines

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