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Erpres­se­ri­sche Men­schen­raub – und der Vorsatz

Eine Straf­bar­keit wegen erpres­se­ri­schen Men­schen­rau­bes gemäß § 239a Abs. 1 StGB erfor­dert im sog. Zwei­per­so­nen­ver­hält­nis – wie hier – in sub­jek­ti­ver Hin­sicht neben dem Vor­satz in Bezug auf die objek­ti­ven Tat­be­stands­merk­ma­le, dass der Täter in der Absicht han­delt, die Sor­ge des Opfers um sein Wohl zu einer Erpres­sung aus­zu­nut­zen. Dies setzt

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Die in Syri­en began­ge­nen Kriegsverbrechen

Das Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf wegen in Syri­en began­ge­ner Kriegs­ver­bre­chen ist rechts­kräf­tig. Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat den Ange­klag­ten wegen Mor­des, wegen meh­re­rer Fäl­le des erpres­se­ri­schen Men­schen­raubs und wegen einer Viel­zahl von Kriegs­ver­bre­chen gegen Per­so­nen zu lebens­lan­ger Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt und die beson­de­re Schwe­re der Schuld fest­ge­stellt. Der Bun­des­ge­richts­hof hat die hiergegen

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Erpres­se­ri­scher Men­schen­raub – und das Sich-Bemächtigen

Ein Sich­Be­mäch­ti­gen (in Raub­ab­sicht) im Sin­ne des § 239a Abs. 1 Halb­satz 1 StGB st anzu­neh­men, wenn der Täter die phy­si­sche Herr­schaft über das Opfer erlangt; dazu muss er weder das Opfer an einen ande­ren Ort ver­brin­gen noch den Tat­be­stand der Frei­heits­be­rau­bung erfül­len. Indes ist bei einem – auch bei Mit­tä­tern zugrunde

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Erpres­se­ri­scher Menschenraub

Des erpres­se­ri­schen Men­schen­rau­bes macht sich schul­dig, wer einen Men­schen ent­führt oder sich eines Men­schen bemäch­tigt, um die Sor­ge des Opfers um sein Wohl oder die Sor­ge eines Drit­ten um das Wohl des Opfers zu einer Erpres­sung gemäß § 253 StGB aus­zu­nut­zen, oder wer die durch eine sol­che Hand­lung geschaf­fe­ne Lage

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