Fußballspieler und die versuchte Erpressung

Fuß­ball­spie­ler und die ver­such­te Erpres­sung

Fehlt es an einer Dro­hung, wie sie für eine Erpres­sung kenn­zeich­nend ist, müs­sen die Ange­klag­ten frei­ge­spro­chen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Osna­brück im Fall von drei aktu­el­len bzw. ehe­ma­li­gen Pro­­­fi-Fuß­bal­l­­spie­­lern die ver­such­te Erpres­sung ver­neint und gleich­zei­tig die Ent­schei­dung des Amts­ge­richts Osna­brück bestä­tigt. Von der Staats­an­walt­schaft Osna­brück wur­de den

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Erpressung - und das abgenötigte Schuldanerkenntnis

Erpres­sung – und das abge­nö­tig­te Schuld­an­er­kennt­nis

Zwar kann nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs durch die Abga­be eines schrift­li­chen Aner­kennt­nis­ses einer nicht bestehen­den Ver­bind­lich­keit (Schuld­schein) bereits ein Ver­mö­gens­nach­teil im Sin­ne des § 253 Abs. 1 StGB begrün­det wer­den . Dies setzt aller­dings ein­deu­ti­ge Fest­stel­lun­gen des Tat­ge­richts vor­aus, dass das Tat­op­fer tat­säch­lich eine nicht bestehen­de Ver­bind­lich­keit schrift­lich aner­kannt hat.

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Erpressung - und keine eigenständige Nötigung

Erpres­sung – und kei­ne eigen­stän­di­ge Nöti­gung

Eine Dro­hung ist die Ankün­di­gung eines künf­ti­gen Übels, auf des­sen Ein­tritt der Dro­hen­de Ein­fluss hat oder zu haben vor­gibt . Sie kann auch kon­klu­dent erfol­gen . Emp­find­lich ist ein ange­droh­tes Übel aller­dings nur dann, wenn der in Aus­sicht gestell­te Nach­teil so erheb­lich ist, dass sei­ne Ankün­di­gung den Bedroh­ten im Sin­ne

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Erpressung - und der Vermögensnachteil

Erpres­sung – und der Ver­mö­gens­nach­teil

Der Tat­be­stand der (qua­li­fi­zier­ten) Erpres­sung setzt unter ande­rem vor­aus, dass der Täter dem Ver­mö­gen des Genö­tig­ten einen Nach­teil zufügt, um sich oder einen Drit­ten zu Unrecht zu berei­chern. Ein Ver­mö­gens­nach­teil im Sin­ne des § 253 Abs. 1 StGB liegt vor, wenn die durch einen Ver­gleich aller geld­wer­ten Güter abzüg­lich bestehen­der Ver­bind­lich­kei­ten

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Die Erpressung des Drogenkuriers - und die Annahme eines minder schweren Falls

Die Erpres­sung des Dro­gen­ku­riers – und die Annah­me eines min­der schwe­ren Falls

Ein min­der schwe­rer Fall liegt vor, wenn das gesam­te Tat­bild ein­schließ­lich aller sub­jek­ti­ven Momen­te und der Täter­per­sön­lich­keit vom Durch­schnitt der erfah­rungs­ge­mäß gewöhn­lich vor­kom­men­den Fäl­le in einem sol­chen Maße abweicht, dass die Anwen­dung des Aus­nah­me­straf­rah­mens gebo­ten ist . Dies gilt auch für eine Erpres­sungs­hand­lung, bei der es um die Rück­füh­rung des

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