Ersatz­schu­le – Aner­ken­nung und Wider­rufs­vor­be­halt

Die Eigen­schaft einer aner­kann­ten Ersatz­schu­le (hier: nach baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schem Lan­des­recht) darf nicht mit dem Vor­be­halt des Wider­rufs für den Fall ver­lie­hen wer­den, dass die Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­lei­hung künf­tig weg­fal­len. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall betreibt die Schul­trä­ge­rin in Böb­lin­gen ein Kauf­män­ni­sches Berufs­kol­leg, das als Ersatz­schu­le geneh­migt ist. Sie

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Aner­ken­nung einer Ersatz­schu­le – und die Qua­li­fi­ka­ti­on der Leh­rer

Das Grund­ge­setz steht einer lan­des­recht­li­chen Rege­lung nicht ent­ge­gen, wel­che die Aner­ken­nung einer Ersatz­schu­le davon abhän­gig macht, dass min­des­tens zwei Drit­tel der Lehr­kräf­te der Ersatz­schu­le die Anstel­lungs­fä­hig­keit für das ihrer Tätig­keit ent­spre­chen­de Lehr­amt an öffent­li­chen Schu­len besit­zen. Dies gilt auch, wenn zugleich fest­ge­legt ist, dass die Schul­auf­sichts­be­hör­de die Zusam­men­set­zung der Prü­fungs­aus­schüs­se

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Die Ein­rich­tung einer G8-Lern­grup­pe

Ange­sichts des Bedeu­tungs­ge­halts der Pri­vat­schul­frei­heit muss nur ein Min­dest­maß an Ver­träg­lich­keit mit den vor­han­de­nen Schul­struk­tu­ren ein­schließ­lich der damit ver­folg­ten päd­ago­gi­schen Zie­le vor­lie­gen. Die Frie­dens­schu­le Müns­ter erfüllt auch bei Ein­rich­tung einer "G8-Lern­­grup­­pe" pro Jahr­gang die Merk­ma­le einer Ersatz­schu­le. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem die Frie­dens­schu­le

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Die Errich­tung einer Montesso­ri-Grund­schu­le

Das Feh­len eines beson­de­ren päd­ago­gi­schen Inter­es­ses an der Errich­tung einer pri­va­ten Grund­schu­le kann nicht aus­schließ­lich damit begrün­det wer­den, dass das päd­ago­gi­sche Kon­zept weder ein Leit­ziel noch eine beson­de­re päd­ago­gi­sche Inno­va­ti­on im Bereich von Unter­richt und Kom­pe­tenz­ent­wick­lung, wel­che das staat­li­che Schul­we­sen ergänzt und berei­chert, aus­weist. Eine allein dar­auf gestütz­te Ableh­nung ist

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Er­satz­schul­för­de­rung und der grund­recht­li­che Schutz­an­spruch des Er­satz­schul­trä­gers

Von Art. 7 Abs. 4 GG gehen kei­ne den dies­be­züg­li­chen Ge­stal­tungs­spiel­raum des Ge­setz­ge­bers ein­engen­den Vor­ga­ben im Hin­blick auf die Be­rech­nungs­wei­se für Zu­schüs­se an Er­satz­schul­trä­ger aus, so­lan­ge im Er­geb­nis die Er­satz­schu­le als In­sti­tu­ti­on nicht exis­ten­ti­ell ge­fähr­det ist. In der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – die der Senat sich zu eigen gemacht hat – ist

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Schul­geld für die nicht aner­kann­te Ergän­zungs­schu­le

Das an eine nicht aner­kann­te inlän­di­sche Ergän­zungs­schu­le geleis­te­tes Schul­geld kann bis ein­schließ­lich zum Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2007 nicht als Son­der­aus­ga­be abge­zo­gen wer­den. Der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Schul­geld ist im Jahr 2008 neu gere­gelt wor­den, weil der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem feh­len­den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für die in ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten bele­ge­nen Pri­vat­schu­len einen Ver­stoß

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten bei Gesamt­schul-Ver­mei­dung

Nach § 114 Abs. 1 Satz 2 NSchG hat der Schul­trä­ger die in sei­nem Gebiet woh­nen­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 1. bis 10. Schul­jahr­gän­ge der all­ge­mein bil­den­den Schu­len unter zumut­ba­ren Bedin­gun­gen zur Schu­le zu beför­dern oder ihnen oder ihren Erzie­hungs­be­rech­tig­ten die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen für den Schul­weg zu erstat­ten. Zwar ist der sich

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Schul­geld für Schul­be­such in Aus­tra­li­en

Schul­geld für Schul­be­such im nicht­eu­ro­päi­schen Aus­land kann nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz bei den Son­der­aus­ga­ben nur dann steu­er­min­dernd berück­sich­tigt wer­den, wenn eine aner­kann­te "Deut­sche Schu­le" besucht wird. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Streit­fall besuch­te die Toch­ter des Klä­gers im Streit­jahr 2005 zunächst ein Gym­na­si­um in Rhein­­land-Pfalz (10.Klasse).

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Musik­schu­len und die Umsatz­steu­er

die unmit­tel­bar dem Schul- und Bil­dungs­zweck die­nen­den Leis­tun­gen pri­va­ter Schu­len und ande­rer all­ge­mein bil­den­der oder berufs­bil­den­der Ein­rich­tun­gen sind nach § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatz­steu­er befreit, wenn die zustän­di­ge Lan­des­be­hör­de beschei­nigt, dass sie auf einen Beruf oder eine vor einer juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen Rechts abzu­le­gen­de Prü­fung

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