Steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen – und der Schuld­zin­sen­ab­zug

Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen, das zur Finan­zie­rung einer Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung auf­ge­nom­men wor­den ist, kön­nen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abzugs­fä­hig sein, wenn die Ein­kom­men­steu­er spä­ter wie­der her­ab­ge­setzt und hier­für steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen i.S. des § 233a AO i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt wer­den. Inso­weit liegt ein Fall

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Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält die Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen trotz gleich­zei­ti­ger Irrele­vanz von Nach­zah­lungs­zin­sen wei­ter­hin für recht­mä­ßig. Nach der inzwi­schen stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind Erstat­tungs­zin­sen nach § 233a AO als steu­er­pflich­ti­ge Ein­nah­men im Rah­men der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 i.V.m. § 52a Abs. 8 Satz 2 EStG

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Steu­er­plicht von Erstat­tungs­zin­sen

Erstat­tungs­zin­sen nach § 233a AO sind steu­er­ba­re Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen. § 52a Abs. 8 Satz 2 EStG i.d.F. des JStG 2010, nach dem die mate­ri­el­le Norm (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010) auch rück­wir­kend auf noch nicht bestands­kräf­ti­ge Steu­er­fest­set­zun­gen anzu­wen­den ist, ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen

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Steu­er­pflicht von Erstat­tungs­zin­sen

Erstat­tungs­zin­sen i.S. von § 233a AO gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 Sät­ze 1 und 3 EStG i.d.F. des JStG 2010) und unter­lie­gen als sol­che der Ein­kom­men­steu­er (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EStG). Die Vor­schrift des § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 gilt für

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Ein­kom­men­steu­er auf steu­er­li­che Erstat­tungs­zin­sen

Erstat­tungs­zin­sen nach § 233a AO sind steu­er­ba­re Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen. Die Rege­lung in § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 ver­stößt ‑auch im Hin­blick auf ihre rück­wir­ken­de Gel­­tung- nicht gegen Verfassungsrecht.Erstattungszinsen sind kei­ne außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te i.S. von § 34 EStG. Zin­sen, die das Finanz­amt auf­grund von Ein­kom­men­steu­er­erstat­tun­gen

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Erstat­tungs­zin­sen als Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen

Die rück­wir­kend ange­ord­ne­te Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG ver­stößt nach Ansicht des Finanz­ge­richts Ham­burg nicht gegen Ver­fas­sungs­recht. Nach dem unter­lie­gen Zin­sen im Sin­ne von § 233a AO, die das Finanz­amt an den Steu­er­pflich­ti­gen zahlt (Erstat­tungs­zin­sen), beim Emp­fän­ger nicht der Besteue­rung, soweit

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Ver­jäh­rung des Anspruchs auf Erstat­tungs­zin­sen

§ 49a Abs. 4 Satz 2 VwVfG re­gelt nur den An­spruch auf Zwi­­­schen- oder Ver­zö­ge­rungs­zin­sen. Auf Er­stat­tungs­zin­sen (§ 49 Abs. 3 Satz 1 VwVfG) ist er nicht an­wend­bar. Auf den An­spruch auf Er­stat­tungs­zin­sen sind die Ver­jäh­rungs­vor­schrif­ten des Bür­ger­li­chen Ge­setz­bu­ches (§§ 194 ff. BGB) ent­spre­chend an­zu­wen­den. Rechts­grund­la­ge des von der Behör­de gel­tend gemach­ten Anspruchs auf

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Immer noch kei­ne Steu­er­bar­keit von Erstat­tungs­zin­sen

Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat in zwei aktu­el­len Urtei­len klar­ge­stellt, dass Erstat­tungs­zin­sen, also die Zin­sen, die der Fis­kus auf Steu­er­erstat­tun­gen zahlt, unge­ach­tet der durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 ein­ge­füg­ten Neu­re­ge­lung des § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG nicht steu­er­bar sind. Dies gilt nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts auch dann, wenn die Erstat­tungs­zin­sen in

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Abzieh­bar­keit von Nach­zah­lungs­zin­sen und Steu­er­pflicht von Erstat­tungs­zin­sen bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten

Nach­­­zah­­lungs- und Aus­set­zungs­zin­sen gehö­ren nach § 10 Nr. 2 KStG 2002 zu den nicht abzieh­ba­ren Auf­wen­dun­gen und min­dern des­halb auch nicht die Bemes­sungs­grund­la­ge der Kör­per­schaft­steu­er. Zin­sen auf erstat­te­te Kör­per­schaft­steu­er­zah­lun­gen (sog. Erstat­tungs­zin­sen) erhö­hen das Ein­kom­men der Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten. Die geän­der­te Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs , nach der –für die Rechts­la­ge vor Inkraft­tre­ten des JStG

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Steu­er­pflicht von Erstat­tungs­zin­sen

Es ist, wie jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof im Rah­men eines AdV-Ver­­­fah­­rens ent­schied, ernst­lich zwei­fel­haft, ob 2008 zuge­flos­se­ne Erstat­tungs­zin­sen zur Ein­kom­men­steu­er der Jah­re 2001 bis 2003 als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 der Ein­kom­men­steu­er unter­lie­gen. Die Zwei­fel bestehen ins­be­son­de­re wegen der rück­wir­ken­den Anwen­dung

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Steu­er­pflicht von Erstat­tungs­zin­sen

Mit dem Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 wur­de in Reak­ti­on auf ein rück­wir­kend die Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen ange­ord­net, also von sol­chen Zin­sen, der der Fis­kus auf Steu­er­erstat­tun­gen zu zah­len hat. Die­se Geset­zes­än­de­rung hat der . Dem wider­spricht nun jedoch der 2. Senat des Finanz­ge­richts Müns­ter und äußert – wie zuvor bereits das –

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Recht­mä­ßig­keit der Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen zwei­fel­haft

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat bei sum­ma­ri­scher Prü­fung ernst­li­che Zwei­fel an der Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen (§ 233a AO) als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG in der Fas­sung des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2010. Es spre­chen sowohl gewich­ti­ge Grün­de für als auch gegen die Recht­mä­ßig­keit des ange­foch­te­nen Zins­be­scheids und die

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Kei­ne Erstat­tungs­zin­sen auf Stra­BEG-Rück­zah­lun­gen

§ 233a AO, der die Ver­zin­sung von Steu­er­nach­for­de­run­gen und Steu­er­erstat­tun­gen regelt, ist nach einer Ent­schei­dung des Hes­si­schen Finanz­ge­richts in Kas­sel auf Beträ­ge, die nach dem Straf­be­frei­ungs­er­klä­rungs­ge­setz (Stra­BEG) zunächst gezahlt und anschlie­ßend zurück­er­stat­tet wor­den sind, nicht anzu­wen­den. Grund­la­ge des Erstat­tungs­an­spruchs ist § 37 Abs. 2 AO, da mit Ände­rung der straf­be­frei­en­den Erklä­rung

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Ver­zin­sung zurück­ge­for­der­ter Agrar­sub­ven­tio­nen

Wird eine Bei­hil­fe wegen einer Unre­gel­mä­ßig­keit zusätz­lich gekürzt, so hat die Rück­for­de­rung der Bei­hil­fe nicht nur in Anse­hung der Kür­zung, son­dern ins­ge­samt Sank­ti­ons­cha­rak­ter. Mit der Rück­for­de­rung kann die Behör­de gleich­zei­tig auch eine Ver­zin­sung der aus­ge­zahl­ten Sub­ven­tio­nen anord­nen, dies aller­dings nur für die Zeit ab der Bekannt­ga­be des Rück­for­de­rungs­be­schei­des. Das Güns­tig­keits­prin­zip

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Zin­sen auf Steu­er­erstat­tun­gen

Im Juni 2010 hat­te der . Die­ses Urteil hat der Gesetz­ge­ber durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 zu kor­ri­gie­ren ver­sucht. Und das Finanz­ge­richt Müns­ter beur­teilt nun die­se durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 rück­wir­kend ange­ord­ne­te Besteue­rung von Zin­sen, die vom Fis­kus auf Steu­er­erstat­tun­gen gezahlt wer­den, als ver­fas­sungs­ge­mäß. Das Urteil des Finanz­ge­richts ist aller­dings noch

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Zin­sen auf Ein­kom­men­steu­er­erstat­tun­gen

Erstat­tungs­zin­sen, also gesetz­li­che Zin­sen, die das Finanz­amt auf­grund von Ein­kom­men­steu­er­erstat­tun­gen an den Steu­er­pflich­ti­gen zahlt, unter­lie­gen nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht der Ein­kom­men­steu­er. Damit hat der Bun­des­fi­nanz­hof sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung geän­dert – bis­her hat­te der Bun­des­fi­nanz­hof die Erstat­tungs­zin­sen als ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­ge Ein­nah­me bewer­tet. Bis 1999 konn­ten Nach­zah­lungs­zin­sen, die der Steu­er­pflich­ti­ge

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Zins­lauf für Erstat­tungs­zin­sen

Nach § 233a Abs. 1 AO ist, wenn die Fest­set­zung der Ein­kom­men­steu­er zu einem Unter­schieds­be­trag i.S. des § 233a Abs. 3 AO führt, die­ser zu ver­zin­sen. Der Zins­lauf beginnt – abge­se­hen von Aus­nah­me­re­ge­lung in § 233a Abs. 2 Satz 2 AO – grund­sätz­lich 15 Mona­te nach Ablauf des Kalen­der­jah­res, in dem die Steu­er ent­stan­den

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