Jugend­straf­recht – und der Erzie­hungs­ge­dan­ke

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kommt dem Erzie­hungs­ge­dan­ken bei der Bestim­mung von Art und Dau­er der Sank­ti­on für die Tat des zum Zeit­punkt der Ver­kün­dung des erst­in­stanz­li­chen Urteils im straf­recht­li­chen Sin­ne erwach­se­nen Ange­klag­ten ein mit dem Fort­schrei­ten des Lebens­al­ters immer gerin­ger wer­den­des Gewicht zu . Das macht es indes nicht

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Jugend­stra­fe – die Schwe­re der Schuld und der Erzie­hungs­ge­dan­ke

Auch bei einer allein mit der Schwe­re der Schuld begrün­de­ten Ver­hän­gung von Jugend­stra­fe sind erzie­he­ri­sche Gesichts­punk­te bei der Straf­be­mes­sung maß­ge­bend, wenn­gleich nicht allein aus­schlag­ge­bend . Bei­de Gesichts­punk­te ste­hen dabei in der Regel mit­ein­an­der im Ein­klang, da die cha­rak­ter­li­che Hal­tung und das in der Tat zum Aus­druck kom­men­de Per­sön­lich­keits­bild nicht nur

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