Jugendstrafe - wegen de Schwere der Schuld

Jugend­stra­fe – wegen de Schwe­re der Schuld

Der Schuld­ge­halt der Tat bei der Bege­hung durch her­an­wach­sen­de Täter, auf die das Jugend­straf­recht Anwen­dung fin­det, ist jugend­spe­zi­fisch zu bestim­men. Die "Schwe­re der Schuld" im Sin­ne des § 17 Abs. 2 JGG wird daher nicht vor­ran­gig anhand des äuße­ren Unrechts­ge­halts der Tat und ihrer Ein­ord­nung nach dem all­ge­mei­nen Straf­recht bestimmt. Viel­mehr

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Jugendstrafe - und die Schwere der Schuld

Jugend­stra­fe – und die Schwe­re der Schuld

Maß­geb­li­cher Anknüp­fungs­punkt für die nach jugend­spe­zi­fi­schen Kri­te­ri­en zu bestim­men­de Schwe­re der Schuld nach § 17 Abs. 2 JGG ist die inne­re Tat­sei­te. Dem äuße­ren Unrechts­ge­halt der Tat kommt nur inso­fern Bedeu­tung zu, als hier­aus Schlüs­se auf die Per­sön­lich­keit des Täters und das Maß der per­sön­li­chen Schuld gezo­gen wer­den kön­nen. Ent­schei­dend ist,

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Jugendstrafe - Schwere der Schuld vs. erzieherische Wirkung

Jugend­stra­fe – Schwe­re der Schuld vs. erzie­he­ri­sche Wir­kung

Auch bei einer wegen der Schwe­re der Schuld ver­häng­ten Jugend­stra­fe ist gemäß § 18 Abs. 2 JGG die Höhe der Stra­fe so zu bemes­sen, dass die erfor­der­li­che erzie­he­ri­sche Ein­wir­kung mög­lich ist . Grund­sätz­lich ist zwar die in den gesetz­li­chen Rege­lun­gen des all­ge­mei­nen Straf­rechts zum Aus­druck gelan­gen­de Bewer­tung des Aus­ma­ßes des in

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Jugendstrafe - und ihre floskelhafte Bemessung

Jugend­stra­fe – und ihre flos­kel­haf­te Bemes­sung

Nach 18 Abs. 2 JGG ist die Jugend­stra­fe so zu bemes­sen, dass die erfor­der­li­che erzie­he­ri­sche Ein­wir­kung mög­lich ist. Die Urteils­grün­de müs­sen des­halb erken­nen las­sen, inwie­weit dem Erzie­hungs­ge­dan­ken die ihm zukom­men­de Beach­tung geschenkt und bei der Bemes­sung der Jugend­stra­fe das Gewicht des Tat­un­rechts gegen die Fol­ge der Stra­fe für die wei­te­re Ent­wick­lung

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Jugendstrafe - und die Begründung der Strafzumessung

Jugend­stra­fe – und die Begrün­dung der Straf­zu­mes­sung

Gemäß § 18 Abs. 2 JGG bemisst sich die Höhe der Jugend­stra­fe vor­ran­gig nach erzie­he­ri­schen Gesichts­punk­ten. Die Urteils­grün­de müs­sen des­halb erken­nen las­sen, dass dem Erzie­hungs­ge­dan­ken die ihm zukom­men­de Beach­tung geschenkt und bei der Bemes­sung der Jugend­stra­fe das Gewicht des Tat­un­rechts gegen die Fol­gen der Stra­fe für die wei­te­re Ent­wick­lung des Her­an­wach­sen­den

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Jugendstrafe für einen inzwischen 24jährigen

Jugend­stra­fe für einen inzwi­schen 24jährigen

Dem Erzie­hungs­ge­dan­ken bei der Bestim­mung von Art und Dau­er der Sank­ti­on für die Tat des zum Zeit­punkt der Ver­kün­dung des erst­in­stanz­li­chen Urteils bereits 23 Jah­re und fast sie­ben Mona­te alten und damit im straf­recht­li­chen Sin­ne erwach­se­nen Ange­klag­ten kann bereits nach der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung ein allen­falls gerin­ges Gewicht zukom­men . Schon

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