Ethik­un­ter­richt als staat­li­cher Bil­dungs- und Erzie­hungs­auf­trag

Eltern kön­nen auf­grund von Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG nicht die Ein­rich­tung bestimm­ter Schul­fä­cher ver­lan­gen. Art. 7 Abs. 3 Satz 1 GG räumt den Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als außer­staat­li­chen Bil­­dungs- und Erzie­hungs­trä­gern die Mög­lich­keit schul­be­zo­ge­ner Mit­wir­kung im Inter­es­se der Reli­gi­ons­frei­heit ein. Für die For­de­rung nach Ein­füh­rung eines nicht­kon­fes­sio­nel­len Ethik­un­ter­richts als Ersatz­fach für den Reli­gi­ons­un­ter­richt bie­tet die

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Ethik-Unter­richt in der Grund­schu­le

Es besteht kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­che Ver­pflich­tung der Bun­des­län­der, ein Schul­fach Ethik für die­je­ni­gen Schü­ler in der Grund­schu­le ein­zu­rich­ten, die nicht am Reli­gi­ons­un­ter­richt teil­neh­men. In einem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit begehrt die Klä­ge­rin, eine Mut­ter kon­fes­si­ons­lo­ser schul­pflich­ti­ger Kin­der, die Fest­stel­lung, dass das beklag­te Land Baden-Wür­t­­te­m­berg zur Ein­füh­rung des Fachs Ethik an

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Ethik­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len

In der Ver­pflich­tung zum Ethik­un­ter­richt für Schü­ler öffent­li­cher Schu­len liegt kein Ver­stoß gegen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Nach dem Ber­li­ner Schul­ge­setz ist im Ein­zel­fall auch die Befrei­ung für ein gan­zes Unter­richts­fach mög­lich, wenn dafür ein wich­ti­ger Grund vor­liegt. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines

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Grund­schu­le mit Ethik­un­ter­richt

Auf die Ein­füh­rung des Schul­fachs Ethik an der Grund­schu­le besteht in Baden-Wür­t­­te­m­berg weder ein ein­­fach- noch ein ver­fas­sungs­recht­li­cher Anspruch. So lässt sich ein sol­cher Anspruch weder aus Art. 3 GG im Hin­blick auf den Reli­gi­ons­un­ter­richt noch aus § 100a Abs.1 und 3 SchulG ent­neh­men. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg hat dem Kla­ge­be­geh­ren auf Ein­füh­rung

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