Sti­pen­di­en­ver­ga­ben – und die angeb­lich dis­kri­mi­nie­ren­de Aus­wahl­ent­schei­dung

Die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en für hoch­be­gab­te Hoch­schul­stu­den­ten erfor­dert eine Aus­wahl­ent­schei­dung, bei der die per­sön­li­chen Umstän­de der Bewer­ber im Vor­der­grund ste­hen, und unter­fällt daher nicht § 19 Abs. 1 Nr. 1 AGG. Wird die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en zur För­de­rung von For­schungs­o­der Stu­di­en­vor­ha­ben im Aus­land an die Teil­nah­me­vor­aus­set­zung des in Deutsch­land erwor­be­nen Ers­ten Juris­ti­schen

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Deutsch als Mut­ter­spra­che – und die Benach­tei­li­gung eines Stel­len­be­wer­bers wegen sei­ner eth­ni­schen Her­kunft

Der Anspruch auf Ent­schä­di­gung nach § 15 Abs. 2 AGG setzt einen Ver­stoß gegen das in § 7 Abs. 1 AGG gere­gel­te Benach­tei­li­gungs­ver­bot vor­aus, wobei § 7 Abs. 1 AGG sowohl unmit­tel­ba­re als auch mit­tel­ba­re Benach­tei­li­gun­gen ver­bie­tet. Nach § 3 Abs. 1 Satz 1 AGG liegt eine unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung vor, wenn eine Per­son wegen eines in § 1 AGG

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Falschaus­kunft als Indiz für eine Dis­kri­mi­nie­rung

Begrün­det ein Arbeit­ge­ber sei­ne Maß­nah­me gegen­über dem Arbeit­neh­mer, so muss die­se Aus­kunft zutref­fen. Ist sie dage­gen nach­weis­lich falsch oder steht sie im Wider­spruch zum Ver­hal­ten des Arbeit­ge­bers, so kann dies ein Indiz für eine Dis­kri­mi­nie­rung bedeu­ten. In dem jetzt vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de die tür­kisch­stäm­mi­ge Klä­ge­rin von der Beklag­ten,

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