Ist das krank? Kein Kopf­tuch im evan­ge­li­sches Krankenhaus

Eine Kran­ken­schwes­ter in einem evan­ge­li­schen Kran­ken­haus darf kein Kopf­tuch tra­gen. Das Kopf­tuch ist – nach dem Ver­ständ­nis des Bun­des­ar­beits­ge­richts – ein Sym­bol der Zuge­hö­rig­keit zum isla­mi­schen Glau­ben. Sein Tra­gen ist daher die Kund­ga­be einer abwei­chen­den Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit und damit regel­mä­ßig mit der arbeits­ver­trag­li­chen Ver­pflich­tung einer in einer Ein­rich­tung der Evan­ge­li­schen Kirche

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Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung bei einem kirch­li­chen Arbeit­ge­ber – und der Rechts­weg zu den staat­li­chen Gerichten

Par­al­le­le Zustän­dig­kei­ten der kirch­li­chen und der staat­li­chen Gerichts­bar­keit kön­nen sich erge­ben, wenn die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ein Rechts­schutz­ziel sowohl auf eine kirch­li­che als auch auf eine staat­li­che Rechts­grund­la­ge stützt. Bei die­ser Ent­schei­dung hat­te das Bun­des­ar­beits­ge­richt die recht­li­che Exis­tenz der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung für die Rechts­­mi­t­­tel- und Antrags­be­fug­nis als qua­li­fi­zier­te Sach­ent­schei­dungs­vor­aus­set­zung zu unter­stel­len. Das Bundesarbeitsgericht

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Der ent­las­se­ne Kir­chen­be­am­te – und der Zugang zu den staat­li­chen Gerichten

Der ver­fas­sungs­recht­lich gewähr­leis­te­te Jus­tiz­ge­wäh­rungs­an­spruch gibt Geist­li­chen und Beam­ten einer Reli­gi­ons­ge­sell­schaft das Recht zur Anru­fung der staat­li­chen Gerich­te, um dienst­recht­li­che Maß­nah­men die­ser Reli­gi­ons­ge­sell­schaft ihnen gegen­über auf ihre Ver­ein­bar­keit mit staat­li­chem Recht hin über­prü­fen zu las­sen. Damit gibt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sei­ne bis­he­ri­ge ent­ge­gen­ste­hen­de Recht­spre­chung auf. Dem ver­fas­sungs­recht­lich garan­tier­ten Selbst­be­stim­mungs­recht der Reli­gi­ons­ge­sell­schaf­ten (Art. 140

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