Karls­ru­he – und das CSPP-Pro­gramm der Euro­päi­schen Zentralbank.

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das seit 2016 lau­fen­de Pro­gramm zum Ankauf von Ver­mö­gens­wer­ten des Unter­neh­mens­sek­tors (Cor­po­ra­te Sec­tor Purcha­se Pro­gram­me – CSPP) nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Das CSPP-Pro­­­gramm Bei dem CSPP-Pro­­­gramm han­delt es sich um ein Unter­pro­gramm des erwei­ter­ten Pro­gramms zum Ankauf von Ver­mö­gens­wer­ten (Expan­ded Asset Purcha­se Programme –

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Karls­ru­he – und das Expan­ded Asset Purcha­se Pro­gram­me der Euro­päi­schen Zentralbank

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen das Expan­ded Asset Purcha­se Pro­gram­me (EAPP) der Euro­päi­schen Zen­tral­bank nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Anwend­bar­keit in Deutsch­land des Beschlus­ses des Rates der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) vom 22.01.2015 über das zusam­men­ge­faß­te und erwei­ter­te Pro­gramm zum Ankauf von Ver­mö­gens­wer­ten (Expan­ded Asset Purcha­se Programme

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Euzropäische Zentralbank

Das Staats­an­lei­he­kauf­pro­gramm der EZB – und die Karls­ru­her ultra-vires-Prüfung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat meh­re­ren Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen das Staats­an­lei­he­kauf­pro­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank („Public Sec­tor Purcha­se Pro­gram­me“ – PSPP) statt­ge­ge­ben. Nach dem Urteil der Karls­ru­her Ver­fas­sungs­rich­ter haben sowohl die Bun­des­re­gie­rung wie auch der Deut­sche Bun­des­tag die Beschwer­de­füh­rer in ihrem Recht aus Art. 38 Abs. 1 Satz 1 in Ver­bin­dung mit Art.20 Abs. 1 und Abs.

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Karls­ru­he und die Euro­päi­sche Bankenunion

Die Euro­päi­sche Uni­on hat durch die Rege­lun­gen zur Euro­päi­schen Ban­ken­uni­on, nament­lich zum Ein­heit­li­chen Ban­ken­auf­sichts­me­cha­nis­mus (Sin­gle Super­vi­so­ry Mecha­nism, SSM) und zum Ein­heit­li­chen Abwick­lungs­me­cha­nis­mus (Sin­gle Reso­lu­ti­on Mecha­nism, SRM), bei strik­ter Aus­le­gung ihre durch die Ver­trä­ge zuge­wie­se­nen Kom­pe­ten­zen nicht über­schrit­ten. Die SSM- und SRM-Ver­­or­d­­nung berüh­ren auch nicht die Ver­fas­sungs­iden­ti­tät. Dies ent­schied jetzt das

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Staats­an­lei­hen­auf­käu­fe der Euro­päi­schen Zentralbank

Das Pro­gramm PSPP der Euro­päi­schen Zen­tral­bank zum Ankauf von Staats­an­lei­hen an den Sekun­där­märk­ten ver­stößt nicht gegen das Uni­ons­recht. Es geht, wie jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ent­schie­den hat, nicht über das Man­dat der EZB hin­aus und ver­stößt nicht gegen das Ver­bot der mone­tä­ren Finan­zie­rung. Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) und

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Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank – und ihr Anleihekaufprogramm

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat Anträ­ge auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen das Anlei­henkauf­pro­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank als unzu­läs­sig ver­wor­fen. Beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sind der­zeit meh­re­re Ver­fas­sungs­be­schwer­den zu der Fra­ge anhän­gig, ob das Pro­gramm zum Ankauf von Wert­pa­pie­ren des öffent­li­chen Sek­tors der Euro­päi­schen Zen­tral­bank mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat­te diese

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Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank – und ihr Anleihenkaufprogramm

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die bei ihm anhän­gi­gen Ver­fas­sungs­be­schwer­den zu der Fra­ge, ob das Public Sec­tor Purcha­se Pro­gram­me (PSPP) der Euro­päi­schen Zen­tral­bank zum Ankauf von Wert­pa­pie­ren des öffent­li­chen Sek­tors mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, aus­ge­setzt und dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on meh­re­re Fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Nach Auf­fas­sung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts sprechen

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Die Finanz­kri­se – und das OMT-Pro­gramm der Euro­päi­schen Zentralbank

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­den und Organ­streit­ver­fah­ren gegen das OMT-Pro­­­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank zum Ankauf von bör­sen­gän­gi­gen Schuld­ti­teln, ins­be­son­de­re Staats­an­lei­hen von Mit­glied­staa­ten der Euro­zo­ne, durch das Euro­sys­tem blie­ben jetzt vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ohne Erfolg. In sei­nem das unbe­grenz­te Anlei­he­auf­kauf­pro­gramm der Euro­päi­schen Zen­tral­bank noch schlicht­weg für ver­fas­sungs­wid­rig gehal­ten und dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Union

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Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank – und die Out­right Mone­ta­ry Transactions

In dem vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt initi­ier­ten Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­ren vor dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat der Gene­ral­an­walt des Uni­ons­ge­richts­hofs sei­ne Schluss­an­trä­ge vor­ge­legt. Hier­in ver­tritt der Gene­ral­an­walt die Auf­fas­sung, dass das Pro­gramm der EZB für geld­po­li­ti­sche Out­­right-Geschäf­­te grund­sätz­lich mit dem Ver­trag über die Arbeits­wei­se der Euro­päi­schen Uni­on ver­ein­bar ist, sofern die­ses Pro­gramm, wenn

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Euro­päi­scher Sta­bi­li­täts­me­cha­nis­mus? Fis­kal­pakt? Kein (ver­fas­sungs­recht­li­ches) Problem!

Bereits im Janu­ar hat­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren zur Euro-Kri­­se nach den betrof­fe­nen Rechts­fra­gen sor­tiert und, einen Pro­blem­kreis – das Anlei­henkauf­pro­gramm („Out­right Mone­ta­ry Tran­sac­tions” – OMT) der Euro­päi­schen Zen­tral­bank – an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung wei­ter­ge­reicht. Die danach noch ver­blei­be­nen zwei Pro­blem­krei­se – der

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Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und das Anlei­he­auf­kauf­pro­gramm der Euro­päi­schen Zentralbank

Mit den Fol­gen der Euro-Kri­­se (ins­be­son­de­re der Grie­chen­­land-Hil­­fe) muss­te sich das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bereits mehr­fach beschäf­ti­gen, und auch der­zeit sind in Karls­ru­he noch Ver­fah­ren gegen den Euro­päi­schen Sta­bi­li­täts­me­cha­nis­mus, dem Fis­kal­pakt („Ver­trag vom 2. März 2012 über Sta­bi­li­tät, Koor­di­nie­rung und Steue­rung in der Wir­t­­schafts- und Wäh­rungs­uni­on“) und das Anlei­henkauf­pro­gramm („Out­right Mone­ta­ry Transactions“

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Konferenzraum

Zugang zu den Doku­men­ten der EZB

Grund­sätz­lich hat jeder Uni­ons­bür­ger und jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son mit (Wohn-)Sitz in einem Mit­glied­staat das Recht auf Zugang zu Doku­men­ten der Euro­päi­schen Zen­tral­bank. Aber der Zugang darf ver­wei­gert wer­den, wenn die Ver­brei­tung der Doku­men­te den Schutz des öffent­li­chen Inter­es­ses im Hin­blick auf die Wirt­schafts­po­li­tik der Uni­on und Grie­chen­lands beein­träch­ti­gen würde.

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Eltern­geld bei der Euro­päi­schen Zentralbank

Besteht ein Anspruch auf Eltern­geld nach deut­schem Recht auch für Ange­stell­te bei der Euro­päi­schen Zen­tral­bank in Frank­furt? Die­se Fra­ge hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in Darm­stadt nun dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Eine bei der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) in Frank­furt am Main beschäf­ti­ge Frau bean­trag­te nach der Geburt

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Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank und der Ein­heit­li­che Euro­päi­sche Zahlungsraum

Das Euro­sys­tem – bestehend aus der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) und den 16 natio­na­len Zen­tral­ban­ken des Euro-Wäh­­rungs­­­ge­­biets – hat sei­ne Erwar­tung an die Han­deln­den im ein­heit­li­chen Euro-Zah­­lungs­­­ver­­­kehrs­­raum (Sin­gle Euro Pay­ments Area, SEPA) kon­kre­ti­siert. Die­se Erwar­tun­gen wur­den zur Unter­stüt­zung des Kre­dit­ge­wer­bes und der Zah­lungs­in­sti­tu­te for­mu­liert, nach­dem im Jah­res­ver­lauf 2008 Ori­en­tie­rungs­hil­fen erbe­ten worden

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