Kein III. Weg auf Facebook

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag der Par­tei „Der III. Weg“ abge­lehnt, der dar­auf gerich­tet war, die Face­book­sei­te mit der Bezeich­nung „Der III. Weg“ unver­züg­lich für die Zeit bis zur Fest­stel­lung der amt­li­chen End­ergeb­nis­se der Bun­des­tags­wahl 2021 vor­läu­fig zu ent­sper­ren und der Par­tei für die­sen Zeit­raum die Nut­zung der Face­­book-Fun­k­­ti­o­­nen wieder

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Facebook

Hate­speech auf Facebook

Die Face­­book-Geschäfts­­­be­­din­­gun­­­gen zur Löschung von Nut­zer­bei­trä­gen und Kon­ten­sper­rung bei Ver­stö­ßen gegen die in den Bedin­gun­gen fest­ge­leg­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stan­dards sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs unwirk­sam. Dies gilt nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs jeden­falls, weil sich Face­book nicht gleich­zei­tig dazu ver­pflich­tet, den Nut­zer über die Ent­fer­nung sei­nes Bei­trags zumin­dest nach­träg­lich und über eine

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Face­book gegen Bun­des­kar­tell­amt – von Düs­sel­dorf nach Luxemburg

In dem bei ihm anhän­gi­gen Rechts­streit zwi­schen Face­book und dem Bun­des­kar­tell­amt hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf eini­ge ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Fra­gen zum EU-Daten­­schut­z­­recht dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in Luxem­burg zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Das Bun­des­kar­tell­amt hat­te der iri­schen Face­­book-Gesel­l­­schaft, wel­che die für kar­tell­rechts­wid­rig erach­te­te Daten­er­he­bung und Daten­ver­wen­dung vor­nimmt, fer­ner deren deut­schen Schwes­ter­ge­sell­schaft, zudem

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Fernseh-Testbild

Das Pro­mi-Bild als Klickköder

Wird das Bild eines Pro­mi­nen­ten als „Click­bait“ für einen redak­tio­nel­len Bei­trag ver­wen­det, ohne dass in der Bericht­erstat­tung ein Bezug zu die­sem Pro­mi­nen­ten besteht, so greift dies in des­sen Recht am eige­nen Bild ein. Dies ver­pflich­te­te das Pres­se­un­ter­neh­men zur Zah­lung einer fik­ti­ven Lizenz­ge­bühr an den Pro­mi­nen­ten. Dies ent­schied jetzt der Bundesgerichtshof

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Facebook

Der Streit um die Facebook-Nutzerdaten

Im Streit um die Ver­ar­bei­tung und Ver­wen­dung von Nut­zer­da­ten des Face­­book-Kon­­zern wird der Bun­des­ge­richts­hof nun auch den zuguns­ten von Face­book ergan­ge­nen Hän­ge­be­schluss des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf über­prü­fen. Face­book ver­wen­det Nut­zungs­be­din­gun­gen, die auch die Ver­ar­bei­tung und Ver­wen­dung von Nut­zer­da­ten vor­se­hen, die bei einer von der Face­­book-Plat­t­­form unab­hän­gi­gen Inter­net­nut­zung erfasst wer­den. Das Bundeskartellamt

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Die vor­über­ge­hen­de Sper­rung eines Facebook-Nutzers

Der Nut­zung des sozia­len Netz­werks bei einer Pri­vat­per­son kommt kein Ver­mö­gens­wert zu. Auch bei einem blo­ßen Ver­dacht auf einen Ver­stoß gegen die Gemein­schafts­stan­dards, der sich spä­ter nicht bewahr­hei­tet, ist Face­book berech­tigt, einen Bei­trag vor­über­ge­hend zu löschen und Nut­zer­kon­ten zu deak­ti­vie­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Fran­ken­thal in dem hier

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Aus­kunfts­an­sprü­che wegen Äuße­run­gen auf Face­book und google

Auch wenn der Aus­druck „isla­mi­sche Sprech­pup­pe“ per­sön­lich­keits­ver­let­zend ist, erreicht er noch nicht die stren­ge Gren­ze der For­mal­be­lei­di­gung. Dage­gen sind Äuße­run­gen wie „Gesta­po Che­fin“, „Nazi“, „Faschis­tin“ und „staats­feind­li­che Ver­bre­che­rin“ als Schmäh­kri­tik und For­mal­be­lei­di­gun­gen so grob ehr­ver­let­zend, dass Aus­künf­te zur Durch­set­zung zivil­recht­li­cher Ansprü­che zu ertei­len sind. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart in den

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Face­book – und der Zugang der Erben

Mit der Aus­le­gung eines Voll­stre­ckungs­ti­tels, der die – ein sozia­les Inter­net­Netz­werk betrei­ben­de – Schuld­ne­rin (hier: Face­book) ver­pflich­tet, den Erben einer ver­stor­be­nen Teil­neh­me­rin an dem Netz­werk Zugang zu dem voll­stän­di­gen Benut­zer­kon­to und den dar­in vor­ge­hal­te­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­hal­ten der Erb­las­se­rin zu gewäh­ren, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Par­tei­en strei­ten über

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Noch­mals: Das Face­book-Kon­to der ver­stor­be­nen Tochter

Die Betrei­be­rin eines sozia­len Netz­werks, die ver­ur­teilt wor­den ist, den Erben einer Net­z­­werk-Teil­­neh­­me­­rin Zugang zu deren voll­stän­di­gen Benut­zer­kon­to zu gewäh­ren, muss den Erben die Mög­lich­keit ein­räu­men, vom Kon­to und des­sen Inhalt auf die­sel­be Wei­se Kennt­nis zu neh­men und sich – mit Aus­nah­me einer akti­ven Nut­zung – dar­in so „bewe­gen“ zu

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Die markt­be­herr­schen­de Stel­lung von Face­book- und ihr Miss­brauch bei der Datenzusammenführung

Face­book hat eine markt­be­herr­schen­de Stel­lung auf dem deut­schen Markt für sozia­le Netz­wer­ke und nutzt sie mit sei­nen Nut­zungs­be­din­gun­gen miss­bräuch­lich aus. Mit die­ser Begrün­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag auf Anord­nung der auf­schie­ben­den Wir­kung der Beschwer­de gegen die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung des Bun­des­kar­tell­am­tes abge­lehnt und gleich­zei­tig die Ent­schei­dung des

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Fak­ten-Check – und sei­ne Dar­stel­lung auf Facebook

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung einer Fak­ten­prü­fung auf Face­book darf für den durch­schnitt­li­chen Face­­book-Nut­­zer zu kei­nem Miss­ver­ständ­nis füh­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines auf einen Wett­be­werbs­ver­stoß gestütz­ten Eil­an­trags auf Unter­las­sung statt­ge­ge­ben und gleich­zei­tig das Urteil des Land­ge­richts Mann­heim, das zu einem gegen­tei­li­gen Ergeb­nis gekommen

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Social Media

Abmah­nung von Daten­schutz­ver­stö­ßen? – der EuGH soll’s richten

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gerich­tet zu der Fra­ge gerich­tet, ob Ver­brau­cher­schutz­ver­bän­de befugt sind, Ver­stö­ße gegen das Daten­schutz­recht zu ver­fol­gen. Kon­kret geht es in dem beim Bun­des­ge­richts­hof anhän­gi­gen Rechts­streit um die Fra­ge, ob ein Ver­stoß des Betrei­bers eines sozia­len Netz­werks (hier: Face­book) gegen die

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Der jugend­ge­fähr­den­de Face­book-Auf­tritt – und die Meinungsfreiheit

Ent­schei­dun­gen, die an die Bewer­tung einer durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG geschütz­ten Äuße­rung als jugend­ge­fähr­dend nach­tei­li­ge Rechts­fol­gen knüp­fen, müs­sen der wert­set­zen­den Bedeu­tung des Grund­rechts der Mei­nungs­frei­heit Rech­nung tra­gen. Die­se Grund­sät­ze sind auch dann zu beach­ten, wenn nicht die Mei­nungs­äu­ße­rung selbst Gegen­stand eines Ver­fah­rens ist, son­dern deren Bewer­tung ihrer­seits Grund­la­ge für

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Hass­kom­men­ta­re auf Facebook

Das euro­päi­sche Uni­ons­recht ver­wehrt es nicht, dass einem Hos­­ting-Anbie­­ter wie Face­book auf­ge­ge­ben wird, mit einem zuvor für rechts­wid­rig erklär­ten Kom­men­tar wort­glei­che und unter bestimm­ten Umstän­den auch sinn­glei­che Kom­men­ta­re zu ent­fer­nen. Das Uni­ons­recht ver­wehrt es auch nicht, dass eine sol­che Ver­fü­gung im Rah­men des ein­schlä­gi­gen inter­na­tio­na­len Rechts, des­sen Berück­sich­ti­gung Sache der

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Die Face­book-Fan­page – und der Datenschutz

Die zustän­di­ge Daten­schutz­be­hör­de kann den Betrieb einer Face­­book-Fan­­pa­ge unter­sa­gen. Der Betrei­ber eines im sozia­len Netz­werk Face­book unter­hal­te­nen Unter­neh­mens­auf­tritts (Fan­page) kann ver­pflich­tet wer­den, sei­ne Fan­page abzu­schal­ten, solan­ge die von Face­book zur Ver­fü­gung gestell­te digi­ta­le Infra­struk­tur schwer­wie­gen­de daten­schutz­recht­li­che Män­gel auf­weist. Gegen­stand des jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Revi­si­ons­ver­fah­rens war eine Anordnung

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Facebook

Face­book und das Bun­des­kar­tell­amt – oder: Daten­schutz ist kein Wettbewerbsrecht

Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat die auf­schie­ben­de Wir­kung der Beschwer­den meh­re­rer Gesell­schaf­ten des Face­­book-Kon­­zerns (der Face­book Inc., der Face­book Ire­land Ltd. und der Face­book Deutsch­land GmbH) gegen Beschrän­kun­gen ange­ord­net, die das Bun­des­kar­tell­amt Face­book bei der Ver­ar­bei­tung von Nut­zer­da­ten auf­er­legt hat. Die Anord­nung der auf­schie­ben­den Wir­kung bedeu­tet, dass Face­book die Ent­schei­dung des

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Der Facebook-„Gefällt mir“-Button auf Websites

Der Betrei­ber einer Web­site, in der der „Gefällt mir“Button von Face­book ent­hal­ten ist, kann für das Erhe­ben und die Über­mitt­lung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten der Besu­cher sei­ner Web­site gemein­sam mit Face­book ver­ant­wort­lich sein. Dage­gen ist er grund­sätz­lich nicht für die spä­te­re Ver­ar­bei­tung die­ser Daten allein durch Face­book ver­ant­wort­lich. Die ent­schied jetzt

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Ehr­ver­let­zen­de Facebook-Kommentare

Nach Ansicht des Gene­ral­an­walts beim Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on kann Face­book gezwun­gen wer­den, sämt­li­che Kom­men­ta­re, die mit einem ehr­ver­let­zen­den Kom­men­tar, des­sen Rechts­wid­rig­keit fest­ge­stellt wur­de, wort­gleich sind, sowie damit sinn­glei­che Kom­men­ta­re, sofern sie von dem­sel­ben Nut­zer her­rüh­ren, zu eru­ie­ren und zu iden­ti­fi­zie­ren. Im vor­lie­gen­den Fall reg­le das gel­tend gemach­te Uni­ons­recht allerdings

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Facebook

Ent­sper­rung eines Neo­na­zi-Face­book-Accounts für die Europawahl

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat Face­book im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung ver­pflich­tet, die Sei­te der Par­tei „Der III. Weg“ bis zur Fest­stel­lung des amt­li­chen End­ergeb­nis­ses der Euro­pa­wahl vor­läu­fig zu ent­sper­ren und ihr für die­sen Zeit­raum die Nut­zung der Face­­book-Fun­k­­ti­o­­nen wie­der zu ermög­li­chen. Zur Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aus­ge­führt, dass eine in der

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Face­book-App-Zen­trum – und der zögern­de Bundesgerichtshof

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein bei ihm anhän­gi­ges Ver­fah­ren des Bun­des­ver­bands der Ver­brau­cher­zen­tra­len und Ver­brau­cher­ver­bän­de gegen Face­book wegen Ver­stö­ßen gegen Daten­schutz­recht bis zu einer Ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on in einem die­sem vom Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf vor­ge­leg­ten Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­ren aus­ge­setzt. Die Face­book Ire­land Limi­ted betreibt auf ihrer Inter­net­platt­form ein „App-Zen­­trum“, in dem

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Der Face­book-Account der ver­stor­be­nen Tochter

Der Ver­trag über ein Benut­zer­kon­to bei einem sozia­len Netz­werk ist ver­erb­bar. Wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt fest­ge­stellt hat, geht der Ver­trag über ein Benut­zer­kon­to bei einem sozia­len Netz­werk grund­sätz­lich im Wege der Gesamt­rechts­nach­fol­ge auf die Erben des ursprüng­li­chen Kon­t­obe­rech­tig­ten über. Die­se Erben haben daher einen Anspruch gegen den Netz­werk­be­trei­ber (hier: Facebook)

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Deer als „Hass­re­de“ ein­ge­stuf­te Face­book-Post – und sei­ne Löschung

Wird ein Kom­men­tar im Inter­net als „Hass­re­de“ ein­ge­ord­net, darf er gelöscht und der Nut­zer von der Inter­net­platt­form face­book für eine bestimm­te Zeit gesperrt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung zurück­ge­wie­sen, mit der die Löschung eines Kommentars

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Computerarbeit

Die Unter­neh­mens­sei­te auf Face­book – und die Ver­ant­wort­lich­keit für Datenschutzverstöße

Der Betrei­ber einer Face­­book-Fan­­pa­ge ist gemein­sam mit Face­book für die Ver­ar­bei­tung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten der Besu­cher sei­ner Sei­te ver­ant­wort­lich. Art. 2 Buchst. d der Richt­li­nie 95/​46/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 24.10.1995 zum Schutz natür­li­cher Per­so­nen bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten und zum frei­en Daten­ver­kehr ist dahin aus­zu­le­gen, dass der

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Face­book-Wer­bung – und die „Cus­tom Audience“

Die Bil­dung einer „Cus­tom Audi­ence“ bei Face­book durch Hoch­la­den einer gehash­ten Email-Lis­­te vor war bereits unter der Gel­tung des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes daten­schutz­recht­lich unzu­läs­sig. Dies ent­schied das Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richt Bay­reuth noch kurz vor Inkraft­tre­ten der Daten­­schutz-Grun­d­­ver­­or­d­­nung im Rah­men eines Ver­fah­rens des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes. Die Daten­schutz­auf­sichts­be­hör­de konn­te daher in einem sol­chen Fall nach

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Der Face­book-Account der ver­stor­be­nen Tochter

Eltern haben nach Ansicht des Ber­li­ner Kam­mer­ge­richts kein Recht, auf den Face­­book-Account ihres ver­stor­be­nen min­der­jäh­ri­gen Kin­des zuzu­grei­fen. Das Kam­mer­ge­richt hat in zwei­ter Instanz zu Guns­ten von Face­book ent­schie­den und die Kla­ge einer Mut­ter, die den Zugang zu dem Face­­book-Account ihres ver­stor­be­nen Kin­des zusam­men mit dem Kin­des­va­ter aus Erbrecht durch­set­zen wollte,

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Betrieb­li­che Face­book­sei­te – und die Mit­be­stim­mung des Betriebsrats

Eine vom Arbeit­ge­ber betrie­be­ne Face­book­sei­te, die es den Nut­zern von Face­book ermög­licht, über die Funk­ti­on „Besu­cher-Bei­­trä­­ge“ Postings zum Ver­hal­ten und zur Leis­tung der beschäf­tig­ten Arbeit­neh­mer ein­zu­stel­len, ist eine tech­ni­sche Ein­rich­tung, die zur Über­wa­chung der Arbeit­neh­mer iSd. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bestimmt ist. Die Bereit­stel­lung der Funk­ti­on „Besu­cher-Bei­­trä­­ge“ unter­liegt der

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