Der verbotene Waffenverkauf - und der spätere Amoklauf

Der ver­bo­te­ne Waffenverkauf – und der spä­te­re Amoklauf

Das Urteil gegen den Verkäufer der für den Münchner Amoklauf genutz­ten Waffe ist rechts­kräf­tig; der Bundesgerichtshof hat sowohl die Revision des ange­klag­ten Waffenverkäufers wie auch die Revisionen von 22 Nebenklägern zurück­ge­wie­sen. Das Landgericht München I hat den Waffenhändler wegen meh­re­rer Waffendelikte, in einem Fall in Tateinheit mit fahr­läs­si­ger Tötung in neun

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Illegale Autorennen - und der bedingte Tötungsvorsatz

Illegale Autorennen – und der beding­te Tötungsvorsatz

Mit der Bedeutung der Eigengefährdung für das Vorliegen von beding­tem Tötungsvorsatz bei ris­kan­ten Verhaltensweisen im Straßenverkehr hat­te sich aktu­ell der Bundesgerichtshof zu befas­sen: In dem hier vom Bundesgerichtshof ent­schie­de­nen Fall hat­te erst­in­stanz­lich das Landgericht Berlin die Angeklagten jeweils wegen Mordes in Tateinheit mit gefähr­li­cher Körperverletzung und mit vor­sätz­li­cher Gefährdung des

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Strafzumessung bei Autorennen

Strafzumessung bei Autorennen

Angesichts einer fest­ge­stell­ten Häufung von Verkehrsunfällen mit töd­li­chem Ausgang auf­grund über­höh­ter Geschwindigkeit muss bei der Bewährungsentscheidung aus­rei­chend erör­tert wer­den, wie sich unter dem Gesichtspunkt der Verteidigung der Rechtsordnung (§ 56 Abs. 3 StGB) eine Strafaussetzung zur Bewährung auf das all­ge­mei­ne Rechtsempfinden und das Vertrauen der Bevölkerung in die Unverbrüchlichkeit des Rechts

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Illegales Straßenrennen mit tödlichem Ausgang

Illegales Straßenrennen mit töd­li­chem Ausgang

Kann ein töd­li­cher Unfall bei einem ille­ga­len Straßenrennen den (objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven) Tatbestand des Mordes (§ 211 StGB) erfül­len? Das Landgericht Berlin bejah­te dies für ein ille­ga­les Straßenrennen auf dem Berliner Kurfürstendamm und ern­te­te dafür in der öffent­li­chen Meinung viel Lob. Aber min­des­tens eben­so groß sind die Fragen und recht­li­chen

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Die Geburt in der Kloschüssel - oder: die Abgrenzung zwischen bedingtem Vorsatz und Fahrlässigkeit

Die Geburt in der Kloschüssel – oder: die Abgrenzung zwi­schen beding­tem Vorsatz und Fahrlässigkeit

An die für die Feststellung eines zumin­dest beding­ten Tötungsvorsatzes erfor­der­li­che Überzeugungsbildung dür­fen kei­ne über­spann­ten Anforderungen gestellt wer­den. Voraussetzung für die Überzeugung des Tatrichters ist nicht eine abso­lu­te, das Gegenteil oder ande­re Möglichkeiten aus­schlie­ßen­de Gewissheit im Sinne einer nach den Formulierungen des Landgerichts nicht mehr gege­be­nen Gleichwertigkeit oder einer stär­ke­ren Wahrscheinlichkeit.

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Das an Diabetes erkrankte Kind - und die fahrlässige Tötung durch ungenügende Insulinversorgung

Das an Diabetes erkrank­te Kind – und die fahr­läs­si­ge Tötung durch unge­nü­gen­de Insulinversorgung

Die sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern eines an Diabetes erkrank­ten Kindes sind ver­pflich­tet, sich über die Gefahren einer Überzuckerung und Unterzuckerung des Kindes sowie die ent­spre­chen­den Symptome zu infor­mie­ren, durch hin­rei­chen­de Insulingaben einen Insulinmangel (Überzuckerung) zu ver­hin­dern, eine mas­si­ve Überzuckerung (Ketoazidose) zu erken­nen und in einem sol­chen Fall sofort ärzt­li­che Hilfe her­bei­zu­ho­len. Um

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