Pferde

Der Fahr­rad­un­fall beim Über­ho­len eines Reiters

Bei einem Über­hol­vor­gang ist zu Pfer­den genau­so wie zu Fahr­rad­fah­rern regel­mä­ßig ein Min­dest­ab­stand von 1,5 bis 2 m ein­zu­hal­ten. Ein Abstand von 30 bis 40 cm genügt jeden­falls nicht. Ist es zu einem Unfall zwi­schen Rei­ter und Rad­fah­re­rin gekom­men, bei dem der Unfall­her­gang nicht ein­deu­tig geklärt wer­den kann und der Vor­trag beider

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Zum Ter­min beim Job­cen­ter mit dem Fahrrad

Grund­sätz­lich steht auch Fahr­rad­fah­rern eine Fahrt­kos­ten­er­stat­tung für die Wahr­neh­mung von Mel­de­ter­mi­nen beim Job­cen­ter zu. Bezüg­lich der Höhe der Erstat­tung besteht ein Ermes­sens­spiel­raum. Mit die­ser Urteils­be­grün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Leip­zig in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Fahr­rad­fah­rer recht gege­ben. In die­sem Fall hat­te das beklag­te Job­cen­ter Leip­zig den Klä­ger zu Meldeterminen

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Sorg­falts­pflicht beim Über­ho­len eines Pferdes

Fahr­rad­fah­rer haben im Stra­ßen­ver­kehr beim Über­ho­len einen Sicher­heits­ab­stand ein­zu­hal­ten. Die­se Vor­schrif­ten der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung zum Über­ho­len gel­ten für Rad­fah­rer auch dann, wenn sich ver­bots­wid­rig Pfer­de auf dem Rad­weg befin­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Fran­ken­thal in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem ver­un­fall­ten Rad­fah­rer eine hälf­ti­ge Mit­schuld an sei­nen Ver­let­zun­gen bescheinigt.

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Die Trai­nings­fahrt von Fahr­rad­fah­rern – und die Haftung

Wird bei einer Trai­nings­fahrt von Rad­fah­rern wäh­rend des Über­ho­lens kein aus­rei­chen­der Sicher­heits­ab­stand ein­ge­hal­ten, ist die im Ver­kehr erfor­der­li­che Sorg­falt außer Acht gelas­sen wor­den. Kommt es im Rah­men einer „ruhi­gen Aus­fahrt“ zu einem Unfall, hat sich das typi­sche Risi­ko einer Pulk­fahrt nicht rea­li­siert und es besteht kein grund­sätz­li­cher Haf­tungs­aus­schluss. Mit dieser

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Was Radeln bei Rot wirk­lich kostet

Rad­fah­ren ist schön! Das Rad­fah­ren bei Rot ist aber äußerst ris­kant und kos­tet manch­mal mehr als ein Buß­geld und Füh­rer­schein­ent­zug. Der Rot­licht­ver­stoß kann von einem umwelt­be­wuss­ten und gesun­den Leben zum Tode beför­dern. Mit dem Beginn des Früh­lings las­sen vie­le ihr Auto ste­hen und wech­seln zum Fahr­rad. Das Rad­fah­ren ist nicht

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Fahr­rad­sturz ohne Pkw-Kontakt

Bei einem Fahr­rad­un­fall ohne Berüh­rung muss der betrof­fe­ne Fahr­rad­fah­rer bewei­sen, dass sein Sturz durch die Betriebs­ge­fahr des Fahr­zeugs mit beein­flusst wur­de. Hier reicht die blo­ße Anwe­sen­heit eines fah­ren­den Fahr­zeugs nicht aus. Mit die­ser Brgün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge abge­wie­sen und damit das erst­in­stanz­li­che Urteil

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Die Abbruch­kan­te des Radwegs

Der Zustand eines Rad­we­ges mit einer 5 cm hohe Beton­ab­bruch­kan­te in einem Win­kel von 45° stellt bei Dun­kel­heit eine abhil­fe­be­dürf­ti­ge Gefah­ren­quel­le dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht­ver­let­zung bejaht und einem ver­letz­ten Rahr­rad­fah­rer unter Berück­sich­ti­gung eines Mit­ver­schul­dens dem Grun­de nach 50 %-igen Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen. Gleich­zei­tig ist

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Rad­fah­re­rin ver­stößt gegen Vor­fahrts­re­geln und kol­li­diert mit Pkw

Liegt bei einem Zusam­men­stoß von Fahr­rad und Pkw kein Ver­kehrs­ver­stoß des Auto­fah­rers vor und eine Ver­mei­dung des Unfalls ist ihm auch nicht mög­lich gewe­sen, dann bleibt ledig­lich ein Haf­tungs­an­teil aus der all­ge­mei­nen Betriebs­ge­fahr des Pkws von 20 % – 25 %. Beruht der Unfall aber auf einem ein­deu­ti­gen Ver­stoß gegen Vor­fahrts­re­geln durch

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Kein Fahr­rad­helm

Der Scha­dens­er­satz­an­spruch eines Rad­fah­rers, der im Stra­ßen­ver­kehr bei einem Ver­kehrs­un­fall Kopf­ver­let­zun­gen erlit­ten hat, die durch das Tra­gen eines Schutz­helms zwar nicht ver­hin­dert, wohl aber hät­ten gemil­dert wer­den kön­nen, ist jeden­falls bei Unfall­ereig­nis­sen bis zum Jahr 2011 grund­sätz­lich nicht wegen Mit­ver­schul­dens gemäß § 9 StVG, § 254 Abs. 1 BGB gemin­dert. Bei der

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