Die 1%-Regel für Fahr­ten zur Arbeits­stät­te – und die Berech­nung des Unter­schieds­be­trags

Der posi­ti­ve Unter­schieds­be­trag gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halb­satz 1 EStG ist bei Anwen­dung der 1 %-Rege­lung auch dann unter Ansatz von 0,03 % des inlän­di­schen Lis­ten­prei­ses des Fahr­zeugs je Kalen­der­mo­nat zu berech­nen, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge im Monat durch­schnitt­lich weni­ger als 15 Fahr­ten zur Betriebs­stät­te unter­nom­men hat. Fahr­ten eines Gewinn­ermitt­lers zwi­schen Woh­nung

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te – bei der Was­ser­schutz­po­li­zei

Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen sind grund­sätz­lich auch die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers für Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te. Aller­dings sind die Auf­wen­dun­gen dafür nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG in der

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Die Fahrt­kos­ten des Auto­bahn­po­li­zis­ten

Ein Poli­zei­be­am­ter im Strei­fen­ein­satz­dienst des Revier­kom­mis­sa­ri­ats Bundesautobahn/​Spezialisierte Ver­kehrs­über­wa­chung, der täg­lich das Revier­kom­mis­sa­ri­at auf­sucht, um dort ins­be­son­de­re sein Dienst­fahr­zeug zu über­neh­men, und des­sen arbeits­täg­li­cher Auf­ent­halt im Revier­kom­mis­sa­ri­at höchs­tens eine Stun­de beträgt, wird schwer­punkt­mä­ßig aus­wärts und nicht an einer regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG bzw. an einem Tätig­keits­mit­tel­punkt

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Kun­den­dienst­mon­teur – und sei­ne Fahr­ten zum Betrieb

Die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Kun­den­dienst­mon­teu­ers ist nicht auf dem Betriebs­ge­län­de sei­nes Arbeit­ge­bers zu ver­or­ten. Duke Auf­wen­dun­gen für die Wege zwi­schen der Woh­nung eines Kun­den­dienst­mon­teurs und dem Betrieb sei­nes Arbeit­ge­bers sind daher nach Dienst­rei­se­grund­sät­zen und nicht nach Maß­ga­be der Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß

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Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Ent­fer­nungs­pau­scha­le

Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs begeg­net es kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken, dass durch die Ent­fer­nungs­pau­scha­le sämt­li­che gewöhn­li­chen wie außer­ge­wöhn­li­chen Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te abge­gol­ten wer­den. Ins­be­son­de­re ist in dem Umstand, dass der Gesetz­ge­ber Benut­zer öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel von der abzugs­be­schrän­ken­den Wir­kung der Ent­fer­nungs­pau­scha­le aus­ge­nom­men hat, kein Ver­stoß gegen den

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Pro­be­zeit, befris­te­te Beschäf­ti­gung – und die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te

Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG grund­sätz­lich in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen in die­sem Sin­ne sind auch die Kos­ten des Arbeit­neh­mers für sei­ne Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te. Aller­dings dür­fen die­se Kos­ten gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr.

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Betriebs­prü­fer – und sei­ne Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Dienst­stel­le

Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG grund­sätz­lich in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Aller­dings dür­fen die Auf­wen­dun­gen eines Arbeit­neh­mers für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG nur nach Maß­ga­be einer Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten in

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Job­ti­cket als geld­wer­ter Vor­tei­le – und die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung

Hat das Finanz­amt einen Haf­tungs­be­scheid erlas­sen, darf das Finanz­ge­richt die­sen Bescheid nicht auf­he­ben und statt­des­sen einen (nied­ri­ge­ren) Nach­for­de­rungs­be­trag fest­set­zen. Das Wahl­recht des Arbeit­ge­bers, die Lohn­steu­er für geld­wer­te Vor­tei­le bei Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG zu pau­scha­lie­ren, wird nicht durch einen Antrag, son­dern durch Anmel­dung

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Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te – und die Umweg­fahr­ten für Man­dan­ten­be­su­che

Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te – "Umweg­fahr­ten" bzw. "Drei­ecks­fahr­ten" eines Man­dan­ten­be­su­che täti­gen­den Steu­er­be­ra­ters Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 2 EStG, der i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 2 EStG ent­spre­chend für Betriebs­aus­ga­ben für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te gilt, ist der Abzug von Betriebs­aus­ga­ben für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te von Auto­bahn­po­li­zis­ten

Bei einem Beam­ten der Auto­bahn­po­li­zei, der arbeits­täg­lich sei­ne Dienst­stel­le anfährt und den Groß­teil sei­ner Zeit im Ein­satz­wa­gen auf einem abge­grenz­ten Bereich des öffent­li­chen Ver­kehrs­we­ge­net­zes Strei­fe fährt, stellt die Poli­zei­dienst­stel­le sei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te bzw. das Ein­satz­ge­biet eine weit­räu­mi­ge regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te dar. Im Ergeb­nis konn­te daher der Poli­zist in dem hier vom

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Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te – mit dem Geschäfts­fahr­zeug

Für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te hat eine Gewinn­zu­rech­nung nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halb­satz 1 EStG in Höhe des dort genann­ten Unter­schieds­be­trags zu erfol­gen, die neben die mit der 1%-Regelung nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG besteu­er­te Pri­vat­nut­zung des Kfz tritt. Der Gesetz­ge­ber hat bei Steu­er­pflich­ti­gen, die Gewinn­ein­künf­te

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te – in der Pro­be­zeit oder bei befris­te­ter Beschäf­ti­gung

Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Arbeit­neh­mer ist auch in der Pro­be­zeit oder bei einer befris­te­ten Beschäf­ti­gung am Betriebs­sitz sei­nes Arbeit­ge­bers. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen in die­sem Sin­ne sind auch die Kos­ten des Arbeit­neh­mers

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Der Selb­stän­di­ge – und die Fahr­ten zu stän­dig wech­seln­den Betriebs­stät­ten

Fahrt­kos­ten eines Selb­stän­di­gen zu stän­dig wech­seln­den Betriebs­stät­ten, denen kei­ne beson­de­re zen­tra­le Bedeu­tung zukommt, sind nicht nur mit der Ent­fer­nungs­pau­scha­le, son­dern mit den tat­säch­li­chen Kos­ten abzugs­fä­hig. Betriebs­stät­te i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 1 EStG ist der Ort, an dem ein selb­stän­dig Täti­ger sei­ne Leis­tung gegen­über den Kun­den erbringt. Aus der

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Regel­mä­ßi­ge Fahr­ten eines Betriebs­in­ha­bers zu sei­nem ein­zi­gen Auf­trag­ge­ber

Auch regel­mä­ßi­ge Fahr­ten eines Betriebs­in­ha­bers zwi­schen sei­nem häus­li­chen Büro und dem Sitz sei­nes ein­zi­gen Auf­trag­ge­bers stel­len "Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te" dar. In der­ar­ti­gen Fäl­len wer­den die Fahrt­kos­ten ein­kom­men­steu­er­lich in Höhe fes­ter Beträ­ge abge­setzt ("Ent­fer­nungs­pau­scha­le"); auf die Höhe der tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten kommt es hin­ge­gen nicht an. Auf­wen­dun­gen eines Erzielers von

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te in der Pro­be­zeit und bei befris­te­ter Beschäf­ti­gung

Der in einer dau­er­haf­ten, orts­fes­ten betrieb­li­chen Ein­rich­tung sei­nes Arbeit­ge­bers beschäf­tig­te Arbeit­neh­mer ist nicht allein des­halb aus­wärts tätig, weil er eine Pro­be­zeit ver­ein­bart hat, unbe­dingt ver­set­zungs­be­reit oder befris­tet beschäf­tigt ist. Dies hat jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof für das bis ein­schließ­lich des Ver­an­la­gungs­zeit­raums 2013 gel­ten­den steu­er­li­chen Rei­se­kos­ten­recht bestä­tigt. Mit Wir­kung zum 1.01.2014 hat

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Die Fahr­ten eines Unter­neh­mers zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te

Die Ver­wen­dung eines dem Unter­neh­men zuge­ord­ne­ten PKW für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te erfolgt nicht für Zwe­cke, die außer­halb des Unter­neh­mens lie­gen, und ist mit­hin nicht als unent­gelt­li­che Wert­ab­ga­be der Umsatz­be­steue­rung zu unter­wer­fen. Nach § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG wird einer sons­ti­gen Leis­tung gegen Ent­gelt gleich­ge­stellt "die Ver­wen­dung eines dem

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Die Lot­sen­brü­der­schaft, das Lots­re­vier – und die weit­räu­mi­ge Betriebs­stät­te

Fahrt­kos­ten eines Lot­sen zwi­schen sei­ner Woh­nung und dem mit einer Lot­sen­sta­ti­on ver­se­he­nen Hafen des Lots­re­viers sei­ner Lot­sen­brü­der­schaft sind regel­mä­ßig nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 1 EStG nur in Höhe der Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Betriebs­aus­ga­be abzieh­bar. Das Lots­re­vier einer Lot­sen­brü­der­schaft ist eine groß­räu­mi­ge Betriebs­stät­te, weil es alle Fahr­stre­cken in einem durch nor­ma­ti­ve

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Fahrt­kos­ten eines Poli­zis­ten – und die Fra­ge der regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te

Für die Bestim­mung der regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te kommt es unter Berück­sich­ti­gung des objek­ti­ven Net­to­prin­zips allein dar­auf an, ob der Poli­zist stän­dig den­sel­ben Betriebs­ort auf­sucht und sich so auf die Fahrt­kos­ten ein­wir­ken kann. In dem hier vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war strei­tig, ob die Fahr­ten des als Dienst­h­und­füh­rer täti­gen Poli­zis­ten zu

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Falsch­be­tan­kung – auf Kos­ten der Ent­fer­nungs­pau­schlae

Repa­ra­tur­auf­wen­dun­gen infol­ge der Falsch­be­tan­kung eines PKW auf der Fahrt zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te sind nicht als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Auch außer­ge­wöhn­li­che Kos­ten, die – wie die Kos­ten einer Falsch­be­tan­kung – auf der Fahrt von der Woh­nung zur Arbeits­stät­te ent­ste­hen, sind mit­hin durch die Ent­fer­nungs­pau­scha­le abge­gol­ten. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen

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Die Kabi­nen­che­fin (Team­purs­e­ret­te) – und ihre regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te

Der Hei­mat­flug­ha­fen ist nicht die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te einer Kabi­nen­che­fin (Team­purs­e­ret­te). Die Kos­ten der Kabi­nen­che­fin für die Wege zwi­schen ihrer Woh­nung und dem Hei­mat­flug­ha­fen sind daher in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als

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Die län­ger­fris­ti­ge Tätig­keit auf einer Bau­stel­le – und die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te

Eine aus­wär­ti­ge (Groß-)Baustelle ist kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, auch wenn sie der Arbeit­neh­mer fort­dau­ernd und immer wie­der auf­sucht. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen sind grund­sätz­lich auch

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Pilo­ten

Die Kos­ten eines Pilo­ten für Fahr­ten zwi­schen sei­ner Woh­nung und dem Hei­mat­flug­ha­fen sind in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen sind grund­sätz­lich auch die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers für

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Kin­der­geld – und die Fahrt­kos­ten zum Aus­bil­dungs­be­trieb

Ist ein Aus­zu­bil­den­der im Rah­men eines Aus­bil­dungs­dienst­ver­hält­nis­ses, aus dem er Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit erzielt, dem Aus­bil­dungs­be­trieb zuge­ord­net und sucht er die­sen fort­dau­ernd auf, um dort sei­ne für den Aus­bil­dungs­zweck zen­tra­len Tätig­kei­ten zu erbrin­gen, so ist der Aus­bil­dungs­be­trieb regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 1 EStG in der

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te des Fah­rers eines Müll­fahr­zeugs

Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen sind grund­sätz­lich auch die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers für Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te. Aller­dings sind die Auf­wen­dun­gen dafür nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG in der

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Maß­geb­li­che Stra­ßen­ver­bin­dung für die Ent­fer­nungs­pau­scha­le bei der Erhe­bung von Stra­ßen­be­nut­zungs­ge­büh­ren

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG kön­nen Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers für Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit abge­zo­gen wer­den. Zur Abgel­tung die­ser Auf­wen­dun­gen ist nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 2 EStG für jeden Arbeits­tag, an dem der Arbeit­neh­mer die Arbeits­stät­te auf­sucht, eine

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Stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­che Benut­zungs­ver­bo­te, Stra­ßen­maut – und die Ent­fer­nungs­pau­scha­le

Stra­ßen­ver­bin­dung zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 4 EStG ist die­je­ni­ge Ver­bin­dung, die von Kraft­fahr­zeu­gen mit bau­art­be­stimm­ter Höchst­ge­schwin­dig­keit von mehr als 60 km/​h befah­ren wer­den kann. Für die Ent­fer­nungs­pau­scha­le ist die kür­zes­te Stra­ßen­ver­bin­dung auch dann maß­geb­lich, wenn die­se maut­pflich­tig ist oder mit dem vom Arbeit­neh­mer tat­säch­lich ver­wen­de­ten

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