Pau­scha­le Dienst­wa­gen­be­steue­rung bei Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te

Wird der geld­wer­te Vor­teil der pri­va­ten Nut­zung eines Dienst­wa­gens typi­sie­rend mit der 1%-Regelung besteu­ert, so erhöht sich der so ermit­tel­te Betrag um monat­lich 0,03 % des Lis­ten­prei­ses für jeden Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te, wenn das Fahr­zeug auch dafür genutzt wer­den kann. Der Bun­des­fi­nanz­hof bestä­tig­te jetzt mit drei Urtei­len vom 22.

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Die Fahrt­kos­ten eines Post­be­am­ten

Auch die Fahrt­kos­ten eines Post­be­am­ten zu sei­ner Arbeits­stät­te bei einer Tele­­kom-Toch­­ter sind nur im Rah­men der Pend­ler­pau­scha­le steu­er­lich zu berück­sich­ti­gen. Allein die vor­läu­fi­ge Zuwei­sung eines Beam­ten in ein pri­vat­recht­lich orga­ni­sier­tes Toch­ter­un­ter­neh­men der Tele­kom AG führt nicht dazu, dass der Beam­te die Kos­ten für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­platz steu­er­lich

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Arzt mit Auto­ra­dio

Benutzt ein nie­der­ge­las­se­ner Arzt sein mit einem Radio aus­ge­stat­te­tes Fahr­zeug für die Fahr­ten zwi­schen sei­ner Woh­nung und sei­ner Pra­xis, so führt dies zum Aus­schluss der Gebüh­ren­be­frei­ung nach § 5 Abs 1 Satz 1 Nr. 1 RGebStV, da dies eine Nut­zug zu einer "ande­ren selb­stän­di­gen Erwerbs­tä­tig­keit" im Sin­ne von § 5 Abs. 2 Satz 1 RGebStV a.F. bzw.

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Ein Auto für den Gesell­schaf­ter

Fahr­ten, die Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – in dem jetzt vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall einer in der Rechts­form der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR – betrie­be­nen Steu­er­be­ra­ter­so­zie­tät) von der Woh­nung zur Arbeits-/ Betriebs­stät­te mit gesell­schafts­ei­ge­nen Kraft­fahr­zeu­gen durch­füh­ren die­nen umsatz­steu­er­recht­lich in der Regel nicht unter­neh­me­ri­schen, son­dern pri­va­ten Zwe­cken der Gesell­schaf­ter und damit

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Der Arbeits­un­fall des Hilfs­she­riffs

Wer als Rad­fah­rer auf dem Heim­weg von der Arbeit einem Auto­fah­rer den Weg ver­sperrt, um ihn wegen eines ver­meint­li­chen Ver­kehrs­ver­sto­ßes zur Rede zu stel­len, ver­liert den Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. Das ent­schied jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len im Fall eines 56jährigen Rad­lers aus Köln und hob damit eine anders­lau­ten­de Ent­schei­dung des

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Fahr­ten Woh­nung – Kun­de

Bei Fahr­ten, die ein Arbeit­neh­mer im Rah­men sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses unter­nimmt, kann er die ihm hier­durch ent­ste­hen­den Kos­ten in vol­lem Umfang als Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen. Eine Aus­nah­me besteht jedoch für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te des Arbeit­neh­mers, hier­für kann – unab­hän­gig von den tat­säch­lich ent­stan­de­nen, regel­mä­ßig höher lie­gen­den Kos­ten –

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Fahr­ten zur Fahr­zeug­über­nah­me

Die Kos­ten eines Kurier­fah­res für sei­ne Fahr­ten zur Fahr­zeug­über­nah­me sind nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf in vol­ler Höhe als Wer­bungs­kos­ten absetz­bar. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit sind die klä­ge­ri­schen Ehe­leu­te als ange­stell­te Kraft­fah­rer eines Tran­s­­port- und Kurier­diens­tes tätig. Sie fah­ren mit ihrem eige­nen Pkw zu den

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Fahrt­kos­ten ange­stell­ter Kurie­re

Ange­stell­te Kurier­fah­rer, die mit ihrem PKW zu den jewei­li­gen Auf­trag­ge­bern fah­ren, um dort ihre Fahr­zeu­ge in Emp­fang zu neh­men, kön­nen ihre hier­durch ent­stan­de­nen Fahrt­kos­ten in vol­ler Höhe und ohne die für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te gel­ten­den Begren­zun­gen abrech­nen. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Ver­fah­ren erziel­ten die Klä­ger

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Das Auto­ra­dio auf der Fahrt in die Pra­xis

Ein Selbst­stän­di­ger kommt – anders als ein Arbeit­neh­mer – nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Mainz für sein Auto­ra­dio auch dann nicht in den Genuss der Gebüh­ren­frei­heit für soge­nann­te Zweit­ge­rä­te, wenn er das Auto nur für Fahr­ten von der Woh­nung zur Betriebs­stel­le (Pra­xis) und zurück nutzt. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz

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Abzug berufs­be­ding­ter Wege­kos­ten bei Behin­der­ten

Stark behin­der­te Men­schen kön­nen für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te anstel­le der Ent­fer­nungs­pau­scha­le gege­be­nen­falls die höhe­ren tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen. Eine Kom­bi­na­ti­on von Ent­fer­nungs­pau­scha­len und tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen bei der Bemes­sung der Wege­kos­ten ist dage­gen nicht zuläs­sig. Die inso­weit ein­schlä­gi­ge Vor­schrift des § 9 Abs. 3 Satz 2 EStG ver­langt viel­mehr, wie

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Die Pend­ler­pau­scha­le und die nur vor­läu­fi­ge Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung

Nach­dem das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die (ein­schrän­ken­de) Neu­re­ge­lung der Pend­ler­pau­scha­le für Ver­fas­sungs­wid­rig erklärt hat­te, sorg­te die auf einem Schrei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums grün­den­de Pra­xis der Finanz­äm­ter für eini­ge Ver­wir­rung, die Pend­ler­pau­scha­le zwar wie­der in alter Höhe zu berück­sich­ti­gen, die ent­spre­chen­de Steu­er­fest­set­zung aller­dings nur "vor­läu­fig" vor­zu­neh­men. Die Begrün­dung des BMF zu die­ser Pra­xis war sei­ner­zeit,

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Die Pend­ler­pau­scha­le ist end­gül­tig wie­der da

Wie nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht anders zu erwar­ten war, ist die "alte", bis 2006 gel­ten­de Rege­lung zur Pend­ler­pau­scha­le nun auch für die Jah­re ab 2007 wie­der gel­ten­des Recht. Nach dem Geset­zes­be­schluss des Deut­schen Bun­des­ta­ges hat am Frei­tag auch der Bun­des­rat dem "Gesetz zur Fort­füh­rung der Geset­zes­la­ge 2006 bei

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Pend­ler­pau­scha­le – Der Abschluss vor dem Bun­des­fi­nanz­hof

In einem der vier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren zur sog. Pend­ler­pau­scha­le hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt dem beklag­ten Finanz­amt die gesam­ten Kos­ten des Ver­fah­rens auf­er­legt. Der BFH hat­te nur noch über die Kos­ten des Ver­fah­rens zu ent­schei­den, weil die Betei­lig­ten des Revi­si­ons­ver­fah­rens nach der Ent­schei­dung des BVerfG vom 9. Dezem­ber 2008,

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Neu­auf­la­ge der Pend­ler­pau­scha­le

Die Bun­des­tags­frak­tio­nen der Regie­rungs­ko­ali­ti­on haben jetzt zur Umset­zung des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zur steu­er­li­chen Ent­fer­nungs­pau­scha­le den "Ent­wurf eines Geset­zes zur Fort­füh­rung der Geset­zes­la­ge 2006 bei der Ent­fer­nungs­pau­scha­le" im Bun­des­tag ein­ge­bracht. Damit soll die Rechts­la­ge von 2006 auch für die Zeit ab 2007 – ent­spre­chend der Über­gangs­re­ge­lung des BVerfG – fort­ge­schrie­ben

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Regel­mä­ßi­ge Tätig­keits­stät­te nach drei Mona­ten?

In einem vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall strit­ten die Betei­lig­ten dar­über, ob nach Ablauf von drei Mona­ten von einer regel­mä­ßi­gen Tätig­keits­stät­te aus­zu­ge­hen sei. Das beklag­te Finanz­amt hat­te bei der Klä­ge­rin eine Lohn­steu­er­au­ßen­prü­fung durch­ge­führt. Der Prü­fer stell­te fest, dass den Arbeit­neh­mer der Klä­ge­rin für Fahr­ten zwi­schen Wohn­ort und Ein­satz­ort unent­gelt­lich ein

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Fahr­ten zu stän­dig wech­seln­den Tätig­keits­stät­ten

Mit einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass die Kos­ten eines Arbeit­neh­mers für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und stän­dig wech­seln­den Tätig­keits­stät­ten unab­hän­gig von der Ent­fer­nung, also ab dem ers­ten km in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind. Der Ansatz einer Ent­fer­nungs­pau­scha­le, die für Wege zwi­schen Woh­nung und

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Fahr­ten zur Arbeits­stät­te eines out­ge­sourc­ten Mit­ar­bei­ters

Die Fahr­ten zum Arbeit­ge­ber sind nach einem aktu­el­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts auch dann Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te und kei­ne (inner­be­trieb­li­che) Dienst­rei­se, wenn der Arbeit­neh­mer grund­sätz­lich nicht in dem Betrieb, son­dern in einem von sei­nem Arbeit­ge­ber ein­ge­rich­te­ten und ange­mie­te­ten Teil sei­ner eige­nen Woh­nung arbei­tet. Unter­hält ein Steu­er­pflich­ti­ger eige­ne betrieb­lich

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