Kran­ken­haus­be­hand­lulng von Früh- und Neu­ge­bo­re­nen – und die Min­dest­quo­te

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Ein­füh­rung einer Min­dest­men­ge von Ver­sor­gungs­fäl­len bei der Kran­ken­haus­be­hand­lung von Früh- und Neu­ge­bo­re­nen mit höchs­tem Risi­ko als Mit­tel der Qua­li­täts­si­che­rung wen­det. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de war nach Ansicht der Ver­fas­sungs­rich­ter man­gels hin­rei­chen­der Begrün­dung unzu­läs­sig. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat­ten neun Betrei­ber von

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Fach­an­walt für Urhe­ber- und Medi­en­recht – und die Fäl­le aus dem Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht

Fall­be­ar­bei­tun­gen aus dem Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht genü­gen nur dann für den Erwerb der erfor­der­li­chen beson­de­ren prak­ti­schen Erfah­run­gen im Fach­ge­biet "Urhe­ber- und Medi­en­recht", wenn die Fäl­le einen kon­kret dar­zu­le­gen­den urhe­ber- oder medi­en­recht­li­chen Bezug auf­wei­sen . Nach § 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO hat der Antrag­stel­ler für die Ver­lei­hung einer Fach­an­walts­be­zeich­nung beson­de­re

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Die Fall­zah­len des ange­hen­den Fach­an­walts – bei fach­ge­biets­über­grei­fen­den Man­da­ten

Wer­den im Rah­men einer Fall­be­ar­bei­tung Rech­te aus oder im Zusam­men­hang mit einem Ver­trag gel­tend gemacht, der sowohl einem bestimm­ten Fach­ge­biet im Sin­ne von § 5 Abs. 1 FAO als auch ande­ren Rechts­ge­bie­ten zuge­hö­ri­ge Rege­lun­gen ent­hält, kann eine fach­ge­biets­be­zo­ge­ne Zuord­nung der Fall­be­ar­bei­tung nur erfol­gen, wenn sie ver­trag­li­che Rege­lun­gen oder Wir­kun­gen betrifft, die dem

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Die Fall­zah­len des ange­hen­den Fach­an­walts – einst­wei­li­ge Ver­fü­gung und anschlie­ßen­de Kla­ge

Mit der Fra­ge der Aner­ken­nung einer Ver­tre­tung in einem Kla­ge­ver­fah­ren als eige­ner Fall, wenn bereits die in einem vor­he­ri­gen einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren erfolg­te Ver­tre­tung als Fall aner­kannt wor­den ist, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach § 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO hat der Antrag­stel­ler für die Ver­lei­hung

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Fach­an­walt für Erbrecht – Ver­gü­tungs­fäl­le auf der Fall­lis­te

Vor­aus­set­zung für die Ver­lei­hung einer Fach­an­walts­be­zeich­nung ist der Nach­weis beson­de­rer theo­re­ti­scher Kennt­nis­se und beson­de­rer prak­ti­scher Erfah­run­gen (§ 2 Abs. 1 FAO) sowie eine drei­jäh­ri­ge Zulas­sung und Tätig­keit inner­halb der letz­ten 6 Jah­re vor Antrag­stel­lung. (§ 3 FAO). Der Erwerb der erfor­der­li­chen beson­de­ren theo­re­ti­schen Kennt­nis­se setzt in der Regel die erfolg­rei­che Teil­nah­me an einem auf

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Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht – und die Fall­zah­len

Für den Nach­weis der prak­ti­schen Erfah­run­gen auf dem Gebiet des Ver­kehrs­rechts kön­nen nur sol­che ver­si­che­rungs­recht­li­chen Fäl­le her­an­ge­zo­gen wer­den, die einen Bezug zum Stra­ßen­ver­kehr auf­wei­sen. Nach § 5 Abs. 1 lit. k FAO setzt der Erwerb der für die Bezeich­nung "Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht" nach­zu­wei­sen­den beson­de­ren prak­ti­schen Erfah­run­gen vor­aus, dass der Rechts­an­walt inner­halb der letz­ten

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Die beson­de­ren prak­ti­schen Fähig­kei­ten eines Fach­an­walts für Erbrecht

Dem Rechts­an­walt, der beson­de­re Kennt­nis­se und Erfah­run­gen in einem Rechts­ge­biet erwor­ben hat, kann die Befug­nis ver­lie­hen wer­den, eine Fach­an­walts­be­zeich­nung zu füh­ren (§ 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO). Fach­an­walts­be­zeich­nun­gen gibt es für das Ver­wal­tungs­recht, das Steu­er­recht, das Arbeits­recht und das Sozi­al­recht sowie für die Rechts­ge­bie­te, die durch Sat­zung in einer Beru­fungs­ord­nung nach

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Fach­an­walt für Bau- und Archi­tek­ten­recht – und das Min­dest­quo­rum selb­stän­di­ger Beweis­ver­fah­ren

Nach § 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO hat der Antrag­stel­ler beson­de­re theo­re­ti­sche Kennt­nis­se und beson­de­re prak­ti­sche Erfah­run­gen nach­zu­wei­sen, die dem­nach erheb­lich das Maß des­sen über­stei­gen müs­sen, was übli­cher­wei­se durch die beruf­li­che Aus­bil­dung und prak­ti­sche Erfah­rung im Beruf ver­mit­telt wird (§ 2 Abs. 2 FAO). Der Erwerb beson­de­rer prak­ti­scher Erfah­run­gen im

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Fach­an­walt – Fall­zah­len oder Fach­ge­spräch?

Bei Ver­feh­len der in der Fach­an­walts­ord­nung für den Erwerb der beson­de­ren prak­ti­schen Erfah­run­gen in § 5 FAO vor­ge­ge­be­nen Min­dest­quo­ren kann das Defi­zit nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht in einem Fach­ge­spräch kom­pen­siert wer­den. Wäh­rend der Erwerb beson­de­rer theo­re­ti­scher Kennt­nis­se nach § 4 Abs. 1 FAO nur "in der Regel" den Besuch eines fach­an­walts­spe­zi­fi­schen

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