Der Ver­kauf des ererb­ten Fami­li­en­heims – und die Erb­schaft­steu­er

Die Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung für den Erwerb eines Fami­li­en­heims durch den über­le­ben­den Ehe­gat­ten oder Lebens­part­ner ent­fällt rück­wir­kend, wenn der Erwer­ber das Eigen­tum an dem Fami­li­en­heim inner­halb von zehn Jah­ren nach dem Erwerb auf einen Drit­ten über­trägt. Das gilt auch dann, wenn er die Selbst­nut­zung zu Wohn­zwe­cken auf­grund eines lebens­lan­gen Nieß­brauchs fort­setzt. Steu­er­frei

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Das geerb­te Fami­li­en­heim – Reno­vie­rung oder Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung?

Unver­züg­lich i. S. des § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 ErbStG bedeu­tet ohne schuld­haf­tes Zögern, d.h. inner­halb einer ange­mes­se­nen Zeit nach dem Erb­fall. Ange­mes­sen ist regel­mä­ßig ein Zeit­raum von sechs Mona­ten. Nach Ablauf von sechs Mona­ten muss der Erwer­ber dar­le­gen und glaub­haft machen, zu wel­chem Zeit­punkt er sich zur Selbst­nut­zung

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Erb­schaft­steu­er – und die Steu­er­be­frei­ung fürs Fami­li­en­heim

Kin­der kön­nen eine von ihren Eltern bewohn­te Immo­bi­lie steu­er­frei erben, wenn sie die Selbst­nut­zung als Woh­nung inner­halb von sechs Mona­ten nach dem Erb­fall auf­neh­men. Ein erst spä­te­rer Ein­zug führt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, nur in beson­ders gela­ger­ten Aus­nah­me­fäl­len zum steu­er­frei­en Erwerb als Fami­li­en­heim. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof

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Ver­schaf­fung von Eigen­tum an einem Fami­li­en­heim – und die Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung

Der von Todes wegen erfolg­te Erwerb eines durch eine Auf­las­sungs­vor­mer­kung gesi­cher­ten Anspruchs auf Ver­schaf­fung des Eigen­tums an einem Fami­li­en­heim durch den über­le­ben­den Ehe­gat­ten ist nicht von der Erb­schaft­steu­er befreit. Die Steu­er­be­frei­ung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4b Satz 1 ErbStG setzt vor­aus, dass der ver­stor­be­ne Ehe­gat­te zivil­recht­li­cher Eigen­tü­mer oder Mit­ei­gen­tü­mer des

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Der Streit ums Fami­li­en­heim – als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung?

Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des (außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung), so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er in bestimm­tem Umfang ermä­ßigt (§ 33 Abs. 1 EStG). Gemäß § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG erwach­sen dem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen zwangs­läu­fig, wenn er sich ihnen

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Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung fürs Fami­li­en­heim – und die ver­zö­ger­te Selbst­nut­zung

Ein Fami­li­en­heim i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 ErbStG setzt u.a. vor­aus, dass der begüns­tig­te Erwer­ber nach dem Erb­fall die in einem bebau­ten Grund­stück i.S. des § 181 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 BewG befind­li­che Woh­nung unver­züg­lich, d.h. ohne schuld­haf­tes Zögern zur Selbst­nut­zung für eige­ne Wohn­zwe­cke bestimmt. Dazu muss der

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Das Grund­stück mit einem nicht bezugs­fer­ti­gen Gebäu­de – und die Erb­schaft­steu­er­be­güns­ti­gung

Eine Steu­er­be­güns­ti­gung nach § 13c ErbStG schei­det aus, wenn von Todes wegen ein Grund­stück mit einem nicht bezugs­fer­ti­gen Gebäu­de erwor­ben wird. Für die Beur­tei­lung, ob die Vor­aus­set­zun­gen der Steu­er­be­güns­ti­gung nach § 13c ErbStG erfüllt sind, ist ent­schei­dend auf die Ver­hält­nis­se zum Zeit­punkt der Ent­ste­hung der Steu­er abzu­stel­len. Nach § 13c

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Das Wohn­recht für den län­ger­le­ben­den Ehe­gat­ten

Ein steu­er­be­güns­tig­ter Erwerb eines Fami­li­en­heims i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 4b Satz 1 ErbStG liegt nur vor, wenn der län­ger­le­ben­de Ehe­gat­te von Todes wegen end­gül­tig zivil­recht­lich Eigen­tum oder Mit­ei­gen­tum an einer als Fami­li­en­heim begüns­tig­ten Immo­bi­lie des vor­ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten erwirbt und die­se zu eige­nen Wohn­zwe­cken selbst nutzt. Die von Todes wegen

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Zuwen­dung für das Fami­li­en­heim

Im Zusam­men­hang mit Familienwohnheimen/​Familienheimen ste­hen­de Zuwen­dun­gen unter Leben­den sind auch dann nach Maß­ga­be des § 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG steu­er­frei, wenn die Ehe bei der Anschaf­fung oder Her­stel­lung des Objekts noch nicht bestan­den hat­te. Zu den Zuwen­dun­gen unter Leben­den im Sin­ne des § 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG gehö­ren

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Mehr­fa­mi­li­en­haus mit Fami­li­en­wohn­heim

Nach § 13 Abs. 1 Nr. 4a des Erb­­schaf­t­­steu­er- und Schen­kungsteu­er­ge­set­zes in der bis zum Jahr 2008 gel­ten­den Fas­sung blei­ben u.a. Zuwen­dun­gen unter Leben­den steu­er­frei, mit denen ein Ehe­gat­te dem ande­ren Ehe­gat­ten Eigen­tum oder Mit­ei­gen­tum an einem im Inland bele­ge­nen, zu eige­nen Wohn­zwe­cken genutz­ten Haus oder einer im Inland bele­ge­nen, zu

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