Der Inkasso-Service der Familienkasse

Der Inkas­so-Ser­vice der Fami­li­en­kas­se

Seit März 2015 bear­bei­tet die Bun­des­agen­tur für Arbeit in Reck­ling­hau­sen bun­des­weit alle Inkas­­so-Fäl­­le, die Kin­der­geld betref­fen. Die Behör­de ent­schei­det u.a. über Anträ­ge auf Stun­dung und Erlass von Kin­der­geld­rück­for­de­rungs­an­sprü­chen. Nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf ist der Inkas­­so-Ser­vice der Bun­des­agen­tur für Arbeit in Reck­ling­hau­sen hier­zu nicht berech­tigt. Im ent­schie­de­nen Fall wur­de der

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Kindergeldanspruch, Urteil - und die Zahlungspflicht der Familienkasse

Kin­der­geld­an­spruch, Urteil – und die Zah­lungs­pflicht der Fami­li­en­kas­se

Ver­pflich­tet das Finanz­ge­richt die Fami­li­en­kas­se dazu, dem Kin­der­geld­be­rech­tig­ten Kin­der­geld zu "gewäh­ren", so bedeu­tet dies nicht, dass die Fami­li­en­kas­se damit ver­pflich­tet wer­den soll, das Kin­der­geld trotz eines gel­tend gemach­ten Erstat­tungs­an­spruchs des Sozi­al­leis­tungs­trä­gers tat­säch­lich an den Kin­der­geld­be­rech­tig­ten aus­zu­zah­len. Das Finanz­ge­richt hat die Fami­li­en­kas­se in die­sem Fall gera­de nicht zur Aus­zah­lung des Kin­der­gel­des

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Auszahlung von Kindergeld an den Sozialhilfeträger

Aus­zah­lung von Kin­der­geld an den Sozi­al­hil­fe­trä­ger

Die Aus­zah­lung von Kin­der­geld an einen Abzwei­gungs­be­rech­tig­ten führt ‑anders als die Zah­lung an den ori­gi­när Kin­­der­gel­d­be­­rech­­ti­g­­ten- nur dann zum Erlö­schen des Kin­der­geld­an­spruchs, wenn der Abzwei­gungs­be­scheid bestands­kräf­tig gewor­den ist. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs schei­det eine Abzwei­gung des Kin­der­gel­des an den Sozi­al­hil­fe­trä­ger oder an das Kind aus, wenn das Kin­der­geld zuvor

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Zu Unrecht erlangtes Kindergeld - und die Verfolgungsverjährung

Zu Unrecht erlang­tes Kin­der­geld – und die Ver­fol­gungs­ver­jäh­rung

Die Fest­set­zungs­frist für die Rück­for­de­rung von zu Unrecht erlang­tem Kin­der­geld ver­län­gert sich gemäß § 169 Abs. 2 Satz 2 AO auf fünf Jah­re, wenn den Eltern zumin­dest eine leicht­fer­ti­ge Steu­er­ver­kür­zung (§ 378 Abs. 1 AO) vor­zu­wer­fen ist. Gemäß § 378 Abs. 1 AO han­delt ord­nungs­wid­rig, wer als Steu­er­pflich­ti­ger oder bei Wahr­neh­mung der Ange­le­gen­hei­ten eines

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Untätigkeitsklage - und die  nachfolgende Verpflichtungsklage

Untä­tig­keits­kla­ge – und die nach­fol­gen­de Ver­pflich­tungs­kla­ge

Die Ver­pflich­tungs­kla­ge ist nicht zuläs­sig, wenn zum Zeit­punkt der Ent­schei­dung hier­über mit der Untä­tig­keits­kla­ge ein wei­te­res Kla­ge­ver­fah­ren der Klä­ge­rin anhän­gig war, das den­sel­ben Streit­ge­gen­stand betraf. Aller­dings wird die dop­pel­te Rechts­hän­gig­keit durch Ver­bin­dung der Ver­fah­ren besei­tigt. Das Vor­lie­gen der Sachur­teils­vor­aus­set­zun­gen ist in jeder Lage des Ver­fah­rens von Amts wegen zu prü­fen

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Doppelzahlung beim Kindergeld

Dop­pel­zah­lung beim Kin­der­geld

Die Auf­he­bung einer Kin­der­geld­fest­set­zung kann im Fal­le einer par­al­le­len Zah­lung durch die Fami­li­en­kas­se des öffent­li­chen Diens­tes auch gem. § 70 Abs. 2 EStG erfol­gen. In dem hier vom Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war der Vater des Kin­des zunächst zeit­lich befris­tet im öffent­li­chen Dienst beschäf­tigt, spä­ter wur­de er ver­be­am­tet. Das Kin­der­geld wur­de

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