Phan­ta­sie­na­men nach aus­tra­li­schem Recht

Eine aus­län­di­sche Rechts­ord­nung, die die Namens­be­stim­mung für ein min­der­jäh­ri­ges Kind in die freie Wahl der sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern stellt und auch die Ertei­lung eines soge­nann­ten Phan­ta­sie­na­mens zulässt (hier: aus­tra­li­sches Recht), kann nicht nach Art. 10 Abs. 3 EGBGB als das auf den Fami­li­en­na­men anwend­ba­re Recht gewählt wer­den. Nach Art. 10 Abs. 1 EGBGB

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Der Berufs­na­me im Anwalts­aus­weis

Eine Rechts­an­wäl­tin, die nach ihrer Hoch­zeit mit Zustim­mung ihrer Rechts­an­walts­kam­mer wei­ter­hin unter ihrem Geburts­na­men tätig ist, hat kei­nen Anspruch auf Aus­stel­lung eines Anwalts­aus­wei­ses, der ihren Geburts­na­men aus­weist, sowie auf Ein­tra­gung mit ihrem Geburts­na­men in das Rechts­an­walts­ver­zeich­nis. Nach § 31 BRAO haben die Rechts­an­walts­kam­mern in ihre Ver­zeich­nis­se u.a. den Fami­li­en­na­men und

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Erklä­run­gen zum Fami­li­en­na­men eines Kin­des – gegen­über einem aus­län­di­schen Stan­des­amt

Die Erklä­rung, mit der der sor­ge­be­rech­tig­te Eltern­teil nach § 1617 a Abs. 2 BGB dem Kind den Namen des ande­ren Eltern­teils erteilt, ist eine amts­emp­fangs­be­dürf­ti­ge Wil­lens­er­klä­rung. Sie wird erst mit Zugang beim zustän­di­gen deut­schen Stan­des­amt wirk­sam. Der Zugang bei einem aus­län­di­schen Stan­des­amt genügt nicht. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind

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2 aus­län­di­sche Staats­an­ge­hö­rig­kei­ten – und das Namens­sta­tut

Mit der Bestim­mung des Per­so­nal­sta­tuts für den Fami­li­en­na­men eines 1984 gebo­re­nen Kin­des mit zwei aus­län­di­schen Staats­an­ge­hö­rig­kei­ten hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Im hier ent­schie­de­nen Fall hat­te der Betrof­fe­ne die Berich­ti­gung sei­nes Fami­li­en­na­mens im Gebur­ten­re­gis­ter bean­tragt. Er wur­de 1984 in Han­no­ver als Kind des marok­ka­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen A. Seb­bah und der

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Fami­li­en­na­men auf­grund ver­meint­li­cher Ehe­schlie­ßung der Mut­ter

Eine ersatz­lo­se Löschung des Geburts­na­mens der Kin­des­mut­ter in den Geburts­ur­kun­den ihrer Kin­der im Wege der Berich­ti­gung nach Abschluss der Beur­kun­dung kommt auch dann nicht in Betracht, wenn die Kin­des­mut­ter einen Fami­li­en­na­men führt, den sie auf­grund einer auch nur ver­meint­li­chen Ehe­schlie­ßung erwor­ben hat und des­sen Recht zur Bei­be­hal­tung ihr – nach

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Der Dop­pel­na­me des älte­ren Geschwis­ter­kin­des

Das Namens­er­stre­ckungs­recht nach § 1617 Abs. 1 S. 3 BGB für Geschwis­ter ist nicht anwand­bar, wenn ein älte­res Geschwis­ter­kind einen aus bei­den Eltern­na­men zusam­men­ge­setz­ten Dop­pel­na­men auf­grund einer Rechts­wahl nach aus­län­di­schem Recht erhal­ten hat. Nach herr­schen­der Auf­fas­sung gilt die Namens­er­stre­ckung auf Geschwis­ter gemäß § 1617 Abs. 1 S. 3 BGB nur unter der Vor­aus­set­zung des

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Mon­go­li­sches Namens­recht

Bei einem in Deutsch­land gebo­re­nen ehe­li­chen Kind, des­sen Mut­ter die deut­sche und des­sen Vater die mon­go­li­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besit­zen, ste­hen der von den sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern vor­ge­nom­me­nen Rechts­wahl gem. Art. 10 Abs. 3 Nr. 1 EGBGB, dass bei der Bestim­mung des Fami­li­en­na­mens des Kin­des mon­go­li­sches Recht zur Anwen­dung kom­men soll, kei­ne Beden­ken ent­ge­gen. Die

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Fami­li­en­na­me auf ewig

Der blo­ße Wunsch, einen ande­ren Namen zu tra­gen, recht­fer­tigt eine Namens­än­de­rung nicht. Hier­für bedarf es wich­ti­ger Grün­de, die das Inter­es­se der All­ge­mein­heit an der Bei­be­hal­tung des Namens über­wie­gen. Dies ent­schied das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz zu ent­schei­den­den Fall trägt der voll­jäh­ri­ge Klä­ger von Geburt an den

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Wenn Herr Mül­ler-Lüden­scheid hei­ra­tet

Die Rege­lung des § 1355 Absatz 4 BGB sieht vor, dass Ehe­gat­ten sol­len, so bestimmt es § 1355 Abs. 4 BGB, bei der Ehe­schlie­ßung durch Erklä­rung gegen­über dem Stan­des­amt einen gemein­sa­men Fami­li­en­na­men und damit Ehe­na­men bestim­men, wobei sie zwi­schen dem Geburts­na­men oder den bis­her geführ­ten Namen eines der bei­den Ehe­gat­ten wäh­len kön­nen.

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