Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen dür­fen kei­nen welt­wei­ten Ver­si­che­rungs­schutz anbie­ten. So hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ver­pflich­tung einer Kran­ken­kas­se als rech­tens ange­se­hen, den Grup­pen­ver­si­che­rungs­ver­trag bei einem pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer unver­züg­lich zu been­den. Nach § 16 SGB V ruht der Leis­tungs­an­spruch bei gesetz­lich Ver­si­cher­ten, wenn sie sich im Aus­land auf­hal­ten und

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Kran­ken­ver­si­che­rung der Rent­ner – auch bei Klein­ren­ten ver­fas­sungs­kon­form?

Es ist nicht ver­fas­sungs­wid­rig, dass ver­­­si­che­­rungs- und bei­trags­pflich­ti­ge Klein­rent­ner auch dann selbst in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung pflicht­ver­si­chert sind, wenn ohne die Ver­si­che­rungs­pflicht als Rent­ner für sie ein Anspruch auf Fami­li­en­ver­si­che­rung bestün­de. Im Zeit­raum 1.04.2002 bis 31.03.2007 bestimm­te sich für Rent­ner der Zugang zur Kran­ken­ver­si­che­rung nach § 5 Abs 1 Nr 11 SGB

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Kos­ten­er­stat­tung für eine Hel­mor­the­sen­be­hand­lung

Weil der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (GBA) noch kei­ne posi­ti­ve Emp­feh­lung über den dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Nut­zen der Helm­the­ra­pie abge­ge­ben hat, ist die Kran­ken­kas­se nicht ver­pflich­tet, die Kos­ten für einen indi­vi­du­ell ange­fer­tig­ten Helm zu über­neh­men, wenn der Schä­del nach der Geburt des Kin­des eine Asym­me­trie auf­weist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt

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Kran­ken­geld bei Arbeits­lo­sig­keit

Eine Fami­li­en­ver­si­che­rung hat nach § 19 Abs 2 Satz 2 SGB V Vor­rang vor dem nach­ge­hen­den Leis­tungs­an­spruch. Die­se in Kennt­nis der gegen­tei­li­gen Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts mit Wir­kung vom 1. Janu­ar 2004 in das Fünf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch ein­ge­führ­te Vor­schrift ver­stößt nicht gegen das Grund­ge­setz. So die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den

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Der selb­stän­di­ge Eltern­teil und die Fami­li­en­ver­si­che­rung des Kin­des

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he blieb jetzt erneut eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen den Aus­schluss der Mit­ver­si­che­rung von Kin­dern in der Fami­li­en­ver­si­che­rung ohne Erfolg. Wor­um geht es? § 10 Abs. 3 SGB V schließt Kin­der mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ter Eltern von der bei­trags­frei­en Fami­li­en­ver­si­che­rung aus, wenn das Gesamt­ein­kom­men des Eltern­teils, der nicht Mit­glied einer gesetz­li­chen

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