Mar­ken­lö­schungs­streit – und der Streit­wert

Maß­geb­lich für die Fest­set­zung des Gegen­stands­werts des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens im Mar­ken­lö­schungs­streit ist das wirt­schaft­li­che Inter­es­se des Mar­ken­in­ha­bers an der Auf­recht­erhal­tung sei­ner Mar­ke . Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ent­spricht die Fest­set­zung des Gegen­stands­wer­tes für das Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren in einem Mar­ken­lö­schungs­streit auf 50.000 € im Regel­fall bil­li­gem Ermes­sen . Im Ein­zel­fall kann der Wert

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Spar­kas­sen-Rot – und die Fra­ge der Ver­kehrs­durch­set­zung

Im Rah­men einer Befra­gung zur Erstel­lung eines demo­sko­pi­schen Gut­ach­tens zur Ver­kehrs­durch­set­zung ist mit der Ein­gangs­fra­ge zu ermit­teln, ob der Befrag­te das in Rede ste­hen­de Zei­chen im Zusam­men­hang mit den bean­spruch­ten Waren und Dienst­leis­tun­gen schon ein­mal wahr­ge­nom­men hat. Erst im Anschluss dar­an kann bei dem Per­so­nen­kreis, der das Zei­chen kennt, nach­ge­fragt

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Spar­kas­sen-Rot

Der Bun­des­ge­richts­hof hat eine von der Bank San­tan­der betrie­be­ne Löschung der roten Far­mar­ke der Spar­kas­sen im Mar­ken­re­gis­ter abge­lehnt. Inha­ber der roten Farb­mar­ke ist der Deut­sche Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­band, der Dach­ver­band der Spar­­kas­­sen-Finan­z­­grup­­pe. Für ihn ist die am 7. Febru­ar 2002 ange­mel­de­te und am 11. Juli 2007 ein­ge­tra­ge­ne abs­trak­te Farb­mar­ke "Rot"

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Image­wer­bung, Unter­neh­mens­kenn­zei­chen – Spar­kas­sen­rot

Bei der Ver­wen­dung eines Zei­chens in einer rei­nen Image­wer­bung eines Unter­neh­mens kann eine Zei­chen­be­nut­zung für Waren oder Dienst­leis­tun­gen zu ver­nei­nen sein. Wird ein Kol­li­si­ons­zei­chen aus­schließ­lich als Unter­neh­mens­kenn­zei­chen ein­ge­setzt, ist ein Unter­las­sungs­an­spruch nach § 14 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 5 Mar­kenG man­gels mar­ken­mä­ßi­ger Benut­zung nicht gege­ben. Es kommt jedoch ein Unter­las­sungs­an­spruch in

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Rote Bank­ge­schäf­te

Der Streit zwi­schen den Spar­kas­sen und dem Bank­kon­zern San­tan­der wegen Ver­let­zung der zuguns­ten der Spar­kas­sen gech­hütz­ten Farb­mar­ke Rot geht in eine wei­te­re Run­de, der Bun­des­ge­richts­hof hat den Rechts­streit an das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg zurück­ver­wie­sen. Der Klä­ger, der Deut­sche Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­band, ist der Dach­ver­band der Spar­­kas­­sen-Finan­z­­grup­­pe, zu der die Spar­kas­sen

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Nivea-Blau

Der Streit über die Löschung der für den Nivea-Her­stel­­ler Bei­ers­dorf im Mar­ken­re­gis­ter des Deut­schen Patent- und Mar­ken­amts ein­ge­tra­ge­nen Farb­mar­ke "Blau (Pan­to­ne 280 C)" geht in die nächs­te Run­de. Das Deut­sche Patent- und Mar­ken­amt hat­te die Mar­ke auf­grund Ver­kehrs­durch­set­zung für "Mit­tel zur Kör­per- und Schön­heits­pfle­ge, näm­lich Haut- und Kör­per­pfle­ge­pro­duk­te" ein­ge­tra­gen. Das Bun­des­pa­tent­ge­richt

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Lan­gen­scheidt-Gelb – abs­trak­te Farb­mar­ken und die Ver­kehrs­durch­set­zung

Für eine mar­ken­mä­ßi­ge Ver­wen­dung einer Far­be spricht deren lang­jäh­ri­ge und durch­gän­gi­ge Ver­wen­dung durch den Markt­füh­rer im gesam­ten Pro­dukt­seg­ment (hier: zwei­spra­chi­ge Wör­ter­bü­cher in Print­form). In die­sem Fall steht der Annah­me einer mar­ken­mä­ßi­gen Ver­wen­dung der Umstand nicht ent­ge­gen, dass die Far­be zusam­men mit wei­te­ren Kenn­zei­chen ver­wen­det wird. Ob der Ver­brau­cher in einer

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Gel­be Wör­ter­bü­cher

Eine gestei­ger­te Kenn­zeich­nungs­kraft einer abs­trak­ten Farb­mar­ke ist nicht not­wen­di­ge Vor­aus­set­zung für die Annah­me einer mar­ken­mä­ßi­gen Ver­wen­dung des ange­grif­fe­nen Farb­tons. Zwi­schen zwei­spra­chi­gen Wör­ter­bü­chern und Sprach­lern­soft­ware besteht hoch­gra­di­ge Waren­ähn­lich­keit. Nimmt der Ver­kehr auf den ange­grif­fe­nen Pro­dukt­ver­pa­ckun­gen einen Farb­ton als eigen­stän­di­ges (Zweit)Kennzeichen und nicht als Teil eines zusam­men­ge­setz­ten Zei­chens wahr, ist die­ser Farb­ton

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Wo gelb drauf ist, muß Lan­gen­scheidt drin sein

Die gel­be Ver­pa­ckung und die in Gelb gehal­te­ne Wer­bung eines Unter­neh­mens, das Sprach­lern­soft­ware ver­treibt, ver­letzt die zuguns­ten der Lan­gen­­scheidt-Her­aus­ge­be­­rin ein­ge­tra­ge­ne Farb­mar­ke. Die Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Falls ist Inha­be­rin der kraft Ver­kehrs­durch­set­zung ein­ge­tra­ge­nen Farb­mar­ke "Gelb" für zwei­spra­chi­ge Wör­ter­bü­cher in Print­form. Sie gestal­tet ihre gedruck­ten Wör­ter­bü­cher seit 1956 und

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