Die erfun­de­ne Ver­ge­wal­ti­gung als mit­tel­ba­re Frei­heits­be­rau­bung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung einer Leh­re­rin wegen schwe­rer Frei­heits­be­rau­bung bestä­tigt, die einen Kol­le­gen wegen Ver­ge­wal­ti­gung falsch belas­tet hat­te. Die Ange­klag­te Hei­di K., die als Leh­re­rin in der Georg-August-Zinn-Gesam­t­­schu­­le in Rei­chels­heim tätig war, zeig­te ihren Kol­le­gen, den Stu­di­en­rat Horst Arnold, an und beschul­dig­te ihn wahr­heits­wid­rig, sie am 28.08.2001 in einem Schul­raum

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Rich­terab­leh­nung wegen fal­scher Rechts­an­sich­ten?

Nach § 42 Abs. 2 ZPO fin­det die Ableh­nung eines Rich­ters wegen der Besorg­nis der Befan­gen­heit statt, wenn ein Grund vor­liegt, der geeig­net ist, Miss­trau­en gegen sei­ne Unpar­tei­lich­keit zu recht­fer­ti­gen. Dies ist dann der Fall, wenn der Ableh­nen­de bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung des Sach­ver­halts Grund zu der Annah­me hat, dass der abge­lehn­te

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