Umqualifizierung eines festgestellten Veräußerungsgewinns in laufenden Gewinn

Umqua­li­fi­zie­rung eines fest­ge­stell­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­winns in lau­fen­den Gewinn

Die Fest­stel­lungs­wir­kung gemäß § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO bezieht sich nur auf die gemein­schaft­lich ver­wirk­lich­ten Tat­be­stands­merk­ma­le, nicht aber auf sol­che, die außer­halb der Betei­li­gung im Bereich der per­sön­li­chen Ein­kunfts­er­zie­lung lie­gen. Das Wohn­­sitz-FA darf den Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft auch dann in einen laufenden

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Feststellungsbescheide bei der atypisch stillen Innengesellschaft

Fest­stel­lungs­be­schei­de bei der aty­pisch stil­len Innengesellschaft

Bei Mit­un­ter­neh­mer­schaf­ten ist der auf den ein­zel­nen Mit­un­ter­neh­mer ent­fal­len­de Anteil am Gewer­­be­­steu­er-Mes­s­­be­­trag nach § 35 Abs. 3 Satz 1 EStG 2002 für sämt­li­che Mit­un­ter­neh­mer geson­dert und ein­heit­lich fest­zu­stel­len. Das für die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung nach § 35 Abs. 3 Satz 1 EStG 2002 zustän­di­ge Finanz­amt hat ledig­lich zu prü­fen, ob eine Mitunternehmerstellung (§

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Die Schenkungsteuer und das Widerspruchsrecht des Schenkers

Die Schen­kungsteu­er und das Wider­spruchs­recht des Schenkers

Obwohl gegen­über dem Schen­ker, der Schen­kungs­steu­er zah­len soll, der Bescheid über die geson­der­te Fest­stel­lung des Werts des zuge­wen­de­ten Grund­stücks kei­ne bin­den­de Wir­kung ent­fal­tet, kann er nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­ho­fes die­sen an den Bedach­ten ergan­ge­nen Bescheid anfech­ten. So ist gemäß § 350 AO nur befugt, Ein­spruch ein­zu­le­gen, wer gel­tend macht,

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Bindungswirkung eines Verlustfeststellungsbescheides

Bin­dungs­wir­kung eines Verlustfeststellungsbescheides

st in einem an eine Per­so­nen­ge­sell­schaft gerich­te­ten bestands­kräf­ti­gen Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid i.S. von § 10a GewStG der Fehl­be­trag nicht um den Anteil eines aus­ge­schie­de­nen Mit­un­ter­neh­mers gekürzt wor­den, steht der antei­li­ge Fehl­be­trag den zum Fest­stel­lungs­zeit­punkt tat­säch­lich betei­lig­ten Mit­un­ter­neh­mern ent­spre­chend ihrer Betei­li­gungs­quo­te zur Ver­rech­nung mit deren künf­ti­gen Erträ­gen zur Ver­fü­gung. Gemäß § 10a Satz

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Gewinnfeststellungsbescheid mit veraltetem Gesellschafterbestand

Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid mit ver­al­te­tem Gesellschafterbestand

Wird eine Per­so­nen­ge­sell­schaft dadurch been­det, dass ein Gesell­schaf­ter Rechts­nach­fol­ger der ande­ren Betei­lig­ten wird, so ergeht für das Jahr vor der Been­di­gung noch eine ein­heit­li­che und geson­der­te Fest­stel­lung. Eine Rich­tig­stel­lung gemäß § 182 Abs. 3 AO, weil ein Betei­lig­ter auf­grund zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­ner Rechts­nach­fol­ge unrich­tig bezeich­net wur­de, ist der Finanz­be­hör­de auch dann möglich,

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Änderung der Gewinnverteilung einer Personengesellschaft

Ände­rung der Gewinn­ver­tei­lung einer Personengesellschaft

Bei der ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung von ertrag­steu­er­recht­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kommt es für die Fra­ge, ob eine nach­träg­lich bekannt gewor­de­ne Tat­sa­che i.S. des § 173 Abs. 1 AO zu einer höhe­ren oder nied­ri­ge­ren „Steu­er“ führt, nur auf die Ände­run­gen der Besteue­rungs­grund­la­gen an. Die steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen in den Fol­ge­be­schei­den sind nicht

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Erstmalige gesonderte Verlustfeststellung

Erst­ma­li­ge geson­der­te Verlustfeststellung

Bezugs­punkt für eine Ände­rung der bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags der Ein­künf­te nicht aus­ge­gli­che­nen Ver­lus­te ist nicht der Ein­kom­men­steu­er­be­scheid, son­dern grund­sätz­lich der Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res . Ist der ver­blei­ben­de Ver­lust­ab­zug erst­mals geson­dert fest­zu­stel­len, ist der „bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags der Ein­künf­te nicht aus­ge­gli­che­ne Ver­lust“ nach den ein­schlä­gi­gen mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Rege­lun­gen in

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Die Feststellungsfrist und der verspätete Feststellungsbescheid

Die Fest­stel­lungs­frist und der ver­spä­te­te Feststellungsbescheid

Eine geson­der­te Fest­stel­lung kann auch nach Ablauf der für sie gel­ten­den Fest­stel­lungs­frist inso­weit erfol­gen, als die geson­der­te Fest­stel­lung für eine Steu­er­fest­set­zung von Bedeu­tung ist, für die die Fest­set­zungs­frist im Zeit­punkt der geson­der­ten Fest­stel­lung noch nicht abge­lau­fen ist, aller­dings ist hier­auf nach § 181 Abs. 5 S. 2 AO im Fest­stel­lungs­be­scheid hin­zu­wei­sen. Ist

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Unvollständiger Feststellungsbescheid

Unvoll­stän­di­ger Feststellungsbescheid

Wird in der Anla­ge „ESt 1,2,3 B“ zum ein­heit­li­chen und geson­der­ten Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid die Spal­te zum Kor­rek­tur­be­trag nach § 15a Abs. 1, 2 oder 3 EStG von der Finanz­be­hör­de nicht aus­ge­füllt, so kann ohne zusätz­li­che Anhalts­punk­te der Emp­fän­ger des Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­des unter Berück­sich­ti­gung von Treu und Glau­ben nicht von einer zugleich getrof­fe­nen –nega­ti­ven– ein­heit­li­chen und

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