Abän­de­rung eines Kin­der­geld­auf­he­bungs­be­schei­des – und das gro­be Ver­schul­den

Ein die Ände­rung wegen neu­er Tat­sa­chen aus­schlie­ßen­des gro­bes Ver­schul­den ist indes­sen anzu­neh­men, wenn trotz mehr­fa­cher Auf­for­de­rung durch die Fami­li­en­kas­se offen­kun­dig anspruchs­er­heb­li­che Tat­sa­chen nicht mit­ge­teilt oder nach­ge­wie­sen wer­den; auf die Fol­gen braucht die Behör­de nicht hin­zu­wei­sen . Die Fest­stel­lungs­last hin­sicht­lich der gro­ben Fahr­läs­sig­keit obliegt der Fami­li­en­kas­se. Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 28. März

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Fest­stel­lung einer Steu­er­hin­ter­zie­hung

Für die Fest­set­zung von Hin­ter­zie­hungs­zin­sen hat das Finanz­ge­richt in Bezug auf die Steu­er­hin­ter­zie­hung auf­grund sei­ner frei­en, aus dem Gesamt­ergeb­nis des Ver­fah­rens gewon­ne­nen Über­zeu­gung zu ent­schei­den, ob die­je­ni­gen Tat­sa­chen vor­lie­gen, die den Tat­be­stand des § 370 AO aus­fül­len. Eine Ent­schei­dung nach den Regeln der Fest­stel­lungs­last zu Las­ten des Steu­er­pflich­ti­gen ist nicht

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Schät­zung der Ein­künf­te – und die Fest­stel­lungs­last des Finanz­am­tes

Das Finanz­amt trägt nach den hier­für gel­ten­den all­ge­mei­nen Grund­sät­zen die Fest­stel­lungs­last hin­sicht­lich der Höhe der Ein­künf­te, zumal das Finanz­ge­richt nicht fest­ge­stellt hat, dass dem Steu­er­pflich­ti­ge, der in sei­nen Steu­er­erklä­run­gen Ein­künf­te aus Ver­mie­tun­gen erklärt und Ein­nah­men­quit­tun­gen vor­ge­legt hat, eine Ver­let­zung von Mit­wir­kungs­pflich­ten vor­zu­wer­fen ist. Das Finanz­amt hat aber ‑soweit ersich­t­­lich- kei­ner­lei

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Fest­stel­lungs­last bei einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung (vGA)

Gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen als sons­ti­ge Bezü­ge aus Antei­len an einer GmbH auch vGA. Eine vGA im Sin­ne die­ser Vor­schrift liegt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs vor, wenn die Kapi­tal­ge­sell­schaft ihrem Gesell­schaf­ter außer­halb der gesell­schafts­recht­li­chen Gewinn­ver­tei­lung einen Vor­teil zuwen­det und die­se

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Über­ra­schungs­ent­schei­dung bei ver­letz­ter gericht­li­cher Sach­auf­klä­rungs­pflicht

Art. 103 Abs. 1 GG garan­tiert den Betei­lig­ten an einem gericht­li­chen Ver­fah­ren, dass sie Gele­gen­heit erhal­ten, sich zu dem einer gericht­li­chen Ent­schei­dung zugrun­de lie­gen­den Sach­ver­halt vor Erlass der Ent­schei­dung zu äußern. An einer sol­chen Gele­gen­heit fehlt es nicht erst dann, wenn ein Betei­lig­ter gar nicht zu Wort gekom­men ist oder wenn

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Mit­wir­kungs­pflich­ten und die Fest­stel­lungs­last

Vor einer Ent­schei­dung nach den Regeln der Fest­stel­lungs­last ist vor­ran­gig regel­mä­ßig der ent­schei­dungs­er­heb­li­che Sach­ver­halt auf­zu­klä­ren oder, soweit dies nicht gelingt, eine Redu­zie­rung des Beweis­ma­ßes unter Berück­sich­ti­gung von Mit­wir­kungs­pflicht­ver­let­zun­gen vor­zu­neh­men. Die Grund­sät­ze über eine Redu­zie­rung des Beweis­ma­ßes gel­ten auch für die Fest­stel­lung, ob die tat­säch­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für die Anwen­dung der Kor­rek­tur­vor­schrift

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