Die aus­ge­wil­der­ten Wisen­te im Rothaargebirge

Wäh­rend der Aus­wil­de­rung von Wisen­ten („Frei­set­zungs­pha­se“) kann eine Dul­dungs­pflicht des betrof­fe­nen Wald­ei­gen­tü­mers aus dem Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz bestehen. Vor­aus­set­zung ist, dass die Nut­zung des Wald­grund­stücks nicht unzu­mut­bar beein­träch­tigt wird. Aller­dings muss der die Aus­wil­de­rung Betrei­ben­de dem Wald­ei­gen­tü­mer alle durch die aus­ge­wil­der­ten Tie­re ent­stan­de­nen Schä­den erset­zen. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof entschiedenen

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Betei­li­gung von Natur­schutz­ver­bän­den bei der Beein­träch­ti­gun­gen von FFH-Gebieten

Das Betei­li­gungs­recht aner­kann­ter Natur­schutz­ver­ei­ni­gun­gen greift erst, wenn ein Pro­jekt im Wege einer FFH-rech­t­­li­chen Abwei­chungs­ent­schei­dung zuge­las­sen oder durch­ge­führt wer­den soll. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te der kla­gen­de Natur­schutz­ver­ein die Fest­stel­lung, dass die beklag­te Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­pflich­tet ist, vor Durch­füh­rung mili­tä­ri­scher Tief­flug­übun­gen über dem Gebiet der Col­­bitz-Let­z­­lin­­ger Hei­de eine FFH-rechtliche

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