Vor­or­gan­schaft­lich ver­ur­sach­te Mehrabführungen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt gemäß Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG i.V.m. § 80 Abs. 1 BVerfGG die Fra­ge vor­gelgt, ob § 34 Abs. 9 Nr. 4 i.V.m. § 14 Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des EURLUmsG infol­ge Ver­sto­ßes gegen das ver­fas­sungs­recht­li­che Rück­wir­kungs­ver­bot ver­fas­sungs­wid­rig ist. Nach Über­zeu­gung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist § 34 Abs. 9 Nr.

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Vor­or­gan­schaft­lich ver­ur­sach­te Mehr­ab­füh­run­gen als fik­ti­ve Gewinnausschüttungen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält die Bestim­mung des § 34 Abs. 9 Nr. 4 i.V.m. § 14 Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des Rich­t­­li­­ni­en-Umset­­zungs­­­ge­­se­t­­zes infol­ge Ver­sto­ßes gegen das ver­fas­sungs­recht­li­che Rück­wir­kungs­ver­bot für ver­fas­sungs­wid­rig und hat die­se Fra­ge nun dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vor­ge­legt. Vor­or­gan­schaft­lich ver­ur­sach­te Mehr­ab­füh­run­gen einer Organ­ge­sell­schaft an ihren Organ­trä­ger stel­len kei­ne Gewinn­aus­schüt­tun­gen i.S. der §

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