Fiktiver Schadensersatz wegen nicht beseitigter Mängel

Fik­ti­ver Scha­dens­er­satz wegen nicht besei­tig­ter Män­gel

Die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, wonach ein Scha­dens­er­satz­an­spruch des Bestel­lers wegen nicht besei­tig­ter Män­gel des Werks nicht in Höhe der fik­ti­ven Kos­ten für die Besei­ti­gung der Män­gel bemes­sen wer­den kann , fin­det auf vor dem 1.01.2002 geschlos­se­ne Ver­trä­ge kei­ne Anwen­dung . , die­se Recht­spre­chung gilt nicht für Schuld­ver­hält­nis, auf die das

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Fiktive Schadensabrechnung - und die Umsatzsteuer

Fik­ti­ve Scha­dens­ab­rech­nung – und die Umsatz­steu­er

Wählt der Geschä­dig­te den Weg der fik­ti­ven Scha­dens­ab­rech­nung, ist die im Rah­men einer Ersatz­be­schaf­fung ange­fal­le­ne Umsatz­steu­er nicht ersatz­fä­hig, auch nicht in Höhe des im Scha­dens­gut­ach­ten zugrun­de geleg­ten Umsatz­steu­er­an­teils. Eine Kom­bi­na­ti­on von fik­ti­ver und kon­kre­ter Scha­dens­ab­rech­nung ist inso­weit unzu­läs­sig . Im Rah­men einer vom Geschä­dig­ten gewähl­ten fik­ti­ven Scha­dens­ab­rech­nung ist daher trotz

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Stundenverrechnungssätze in der fiktiven Schadensberechnung

Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze in der fik­ti­ven Scha­dens­be­rech­nung

Der Geschä­dig­te darf, sofern die Vor­aus­set­zun­gen für eine fik­ti­ve Scha­dens­be­rech­nung vor­lie­gen, die­ser grund­sätz­lich die übli­chen Stun­den­ver­rech­nungs­sät­ze einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt zugrun­de legen, die ein von ihm ein­ge­schal­te­ter Sach­ver­stän­di­ger auf dem all­ge­mei­nen regio­na­len Markt ermit­telt hat . Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs besteht in der Regel ein Anspruch des Geschä­dig­ten auf Ersatz

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Fiktive Schadensabrechung und der Verweis auf die markenfreie Autowerkstatt

Fik­ti­ve Scha­dens­ab­re­chung und der Ver­weis auf die mar­ken­freie Auto­werk­statt

Im Fall einer fik­ti­ven Scha­dens­ab­rech­nung des Geschä­dig­ten kann der Ver­weis des Schä­di­gers auf eine güns­ti­ge­re Repa­ra­tur­mög­lich­keit in einer mühe­los und ohne Wei­te­res zugäng­li­chen ande­ren mar­ken­ge­bun­de­nen oder frei­en Fach­werk­statt noch im Rechts­streit erfol­gen, soweit dem nicht pro­zes­sua­le Grün­de, wie die Ver­spä­tungs­vor­schrif­ten, ent­ge­gen­ste­hen. Der Geschä­dig­te darf, sofern die Vor­aus­set­zun­gen für eine fik­ti­ve

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Lohnnebenkosten und Sozialabgaben als fiktiver Posten beim Schadensersatz

Lohn­ne­ben­kos­ten und Sozi­al­ab­ga­ben als fik­ti­ver Pos­ten beim Scha­dens­er­satz

Nach einem Ver­kehrs­un­fall kann ein Geschä­dig­ter den Geld­be­trag ver­lan­gen, der zur Her­stel­lung des frü­he­ren Zustan­des des Pkws erfor­der­lich ist. Er ist damit grund­sätz­lich berech­tigt, sei­nen unmit­tel­ba­ren Sach­scha­den fik­tiv abzu­rech­nen, zu denen auch die Kos­ten zäh­len, die bei einer sach- und fach­ge­rech­te Repa­ra­tur der beschä­dig­ten Sache übli­cher­wei­se anfal­len wür­den, wie die

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Erforderliche Reparaturkosten in der fiktiven Schadensabrechnung

Erfor­der­li­che Repa­ra­tur­kos­ten in der fik­ti­ven Scha­dens­ab­rech­nung

Bei einer (fik­ti­ven) Scha­dens­ab­rech­nung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB umfas­sen die erfor­der­li­chen Repa­ra­tur­kos­ten auch all­ge­mei­ne Kos­ten­fak­to­ren wie Sozi­al­ab­ga­ben und Lohn­ne­ben­kos­ten. Nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB kann der Gläu­bi­ger, wenn wegen Beschä­di­gung einer Sache Scha­dens­er­satz zu leis­ten ist, statt der Her­stel­lung den dazu erfor­der­li­chen Geld­be­trag ver­lan­gen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung

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Zwischenurteil bei konkreter Schadensberechnung

Zwi­schen­ur­teil bei kon­kre­ter Scha­dens­be­rech­nung

Lässt sich ohne wei­te­re Tat­sa­chen­auf­klä­rung nicht fest­stel­len, ob dem Klä­ger ein von ihm aus­schließ­lich kon­kret nach dem ent­gan­ge­nen Roh­ertrag berech-neter Scha­den ent­stan­den ist, kann die für den Erlass eines Zwi­schen­ur­teils über den Grund erfor­der­li­che Wahr­schein­lich­keit, dass der gel­tend gemach­te Scha­dens­er­satz­an­spruch in irgend­ei­ner Höhe besteht , nicht damit begrün­det wer­den, dass

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Unfallschadensberechnung auf fiktiver Basis

Unfall­scha­dens­be­rech­nung auf fik­ti­ver Basis

Der Geschä­dig­te muss sich bei der Regu­lie­rung eines Kraft­fahr­zeug­un­fall­scha­dens auch dann noch auf die Stun­den­sät­ze nicht mar­ken­ge­bun­de­ner, von der Arbeits­qua­li­tät her gleich­wer­ti­ger, Fach­werk­stät­ten ver­wei­sen las­sen, wenn der Schä­di­ger bzw. des­sen Ver­si­che­rung den ent­spre­chen­den Ein­wand erst im Lau­fe des Pro­zes­ses erhebt. Im Rah­men der vom Geschä­dig­ten gewähl­ten Abrech­nung auf Gut­ach­tens­ba­sis ist

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Schadensberechnung bei Baumängeln

Scha­dens­be­rech­nung bei Bau­män­geln

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung geän­dert und neue Grund­sät­ze auf­ge­stellt, nach denen ein Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen eines Bau­man­gels zu berech­nen ist. Der Beklag­te des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hofs ent­schie­de­nen Rechts­streits errich­te­te im Auf­trag der Klä­ger ein Ein­fa­mi­li­en­haus. Es waren Män­gel vor­han­den, die der Beklag­te trotz Auf­for­de­rung mit Frist­set­zung nicht besei­tig­te. Für

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Fiktive Schadensabrechnung und die freie Kfz-Werkstatt

Fik­ti­ve Scha­dens­ab­rech­nung und die freie Kfz-Werk­statt

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit der Fra­ge der erstat­tungs­fä­hi­gen Höhe der Stun­den­sät­ze im Rah­men der Repa­ra­tur­kos­ten­ab­rech­nung nach einem Ver­kehrs­un­fall zu beschäf­ti­gen Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof zu beur­tei­len­den Rechts­streits macht gegen den Beklag­ten rest­li­chen Scha­dens­er­satz aus einem Ver­kehrs­un­fall gel­tend. Dabei wur­de das Fahr­zeug des Klä­gers, ein zum Unfall­zeit­punkt

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Teure Ersatzteile beim Verkehrsunfall

Teu­re Ersatz­tei­le beim Ver­kehrs­un­fall

Die Fra­ge, ob bei fik­ti­ver Scha­dens­be­rech­nung nach einem Ver­kehrs­un­fall auch die soge­nann­ten UPE-Auf­­­schlä­ge ersatz­fä­hi­ger Scha­den sind, ist in der Recht­spre­chung umstrit­ten. Bei die­sen UPE-Auf­­­schlä­gen han­delt es sich um bran­chen­üb­lich erho­be­ne Zuschlä­ge, die auf­grund der Lager­hal­tung von Ori­gi­na­lersatz­tei­len als pro­zen­tua­ler Auf­schlag auf die unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung des Ersatz­teil­her­stel­lers erho­ben wer­den und mit

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Fiktiver Schadensersatz trotz späteren Zweitunfall

Fik­ti­ver Scha­dens­er­satz trotz spä­te­ren Zweit­un­fall

Der Geschä­dig­te kann vom Schä­di­ger die fik­ti­ven Kos­ten der Repa­ra­tur sei­nes Pkw auch dann ver­lan­gen, wenn das Fahr­zeug bei einem spä­te­ren Unfall am glei­chen Karos­se­rie­teil zusätz­lich beschä­digt wor­den ist, die Repa­ra­tur des Zweit­scha­dens zwangs­läu­fig zur Besei­ti­gung des Erst­scha­dens geführt hat und der Kas­ko­ver­si­che­rer des Geschä­dig­ten auf­grund sei­ner Ein­stands­pflicht für den

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