Beiträge zum Stichwort ‘ fiktive Schadensberechnung ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fiktive Schadensabrechnung – und die Umsatzsteuer

14. November 2018 | Zivilrecht

Wählt der Geschädigte den Weg der fiktiven Schadensabrechnung, ist die im Rahmen einer Ersatzbeschaffung angefallene Umsatzsteuer nicht ersatzfähig, auch nicht in Höhe des im Schadensgutachten zugrunde gelegten Umsatzsteueranteils. Eine Kombination von fiktiver und konkreter Schadensabrechnung ist insoweit unzulässig. Im Rahmen einer vom Geschädigten gewählten fiktiven Schadensabrechnung ist daher trotz der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Stundenverrechnungssätze in der fiktiven Schadensberechnung

12. August 2014 | Zivilrecht

Der Geschädigte darf, sofern die Voraussetzungen für eine fiktive Schadensberechnung vorliegen, dieser grundsätzlich die üblichen Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt zugrunde legen, die ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs besteht in der Regel ein Anspruch des Geschädigten auf Ersatz der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fiktive Schadensabrechung und der Verweis auf die markenfreie Autowerkstatt

11. Juni 2013 | Zivilrecht

Im Fall einer fiktiven Schadensabrechnung des Geschädigten kann der Verweis des Schädigers auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer mühelos und ohne Weiteres zugänglichen anderen markengebundenen oder freien Fachwerkstatt noch im Rechtsstreit erfolgen, soweit dem nicht prozessuale Gründe, wie die Verspätungsvorschriften, entgegenstehen. Der Geschädigte darf, sofern die Voraussetzungen für eine fiktive … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Lohnnebenkosten und Sozialabgaben als fiktiver Posten beim Schadensersatz

17. April 2013 | Zivilrecht

Nach einem Verkehrsunfall kann ein Geschädigter den Geldbetrag verlangen, der zur Herstellung des früheren Zustandes des Pkws erforderlich ist. Er ist damit grundsätzlich berechtigt, seinen unmittelbaren Sachschaden fiktiv abzurechnen, zu denen auch die Kosten zählen, die bei einer sach- und fachgerechte Reparatur der beschädigten Sache üblicherweise anfallen würden, wie die … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Erforderliche Reparaturkosten in der fiktiven Schadensabrechnung

5. April 2013 | Zivilrecht

Bei einer (fiktiven) Schadensabrechnung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB umfassen die erforderlichen Reparaturkosten auch allgemeine Kostenfaktoren wie Sozialabgaben und Lohnnebenkosten. Nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB kann der Gläubiger, wenn wegen Beschädigung einer Sache Schadensersatz zu leisten ist, statt der Herstellung den dazu erforderlichen Geldbetrag … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Zwischenurteil bei konkreter Schadensberechnung

4. Januar 2012 | Zivilrecht

Lässt sich ohne weitere Tatsachenaufklärung nicht feststellen, ob dem Kläger ein von ihm ausschließlich konkret nach dem entgangenen Rohertrag berech-neter Schaden entstanden ist, kann die für den Erlass eines Zwischenurteils über den Grund erforderliche Wahrscheinlichkeit, dass der geltend gemachte Schadensersatzanspruch in irgendeiner Höhe besteht, nicht damit begründet werden, dass der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Unfallschadensberechnung auf fiktiver Basis

9. Februar 2011 | Zivilrecht

Der Geschädigte muss sich bei der Regulierung eines Kraftfahrzeugunfallschadens auch dann noch auf die Stundensätze nicht markengebundener, von der Arbeitsqualität her gleichwertiger, Fachwerkstätten verweisen lassen, wenn der Schädiger bzw. dessen Versicherung den entsprechenden Einwand erst im Laufe des Prozesses erhebt. Im Rahmen der vom Geschädigten gewählten Abrechnung auf Gutachtensbasis ist … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Schadensberechnung bei Baumängeln

23. Juli 2010 | Zivilrecht

Der Bundesgerichtshof hat seine bisherige Rechtsprechung geändert und neue Grundsätze aufgestellt, nach denen ein Schadensersatzanspruch wegen eines Baumangels zu berechnen ist. Der Beklagte des jetzt vom Bundesgerichtshofs entschiedenen Rechtsstreits errichtete im Auftrag der Kläger ein Einfamilienhaus. Es waren Mängel vorhanden, die der Beklagte trotz Aufforderung mit Fristsetzung nicht beseitigte. Für … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fiktive Schadensabrechnung und die freie Kfz-Werkstatt

20. Oktober 2009 | Zivilrecht

Der Bundesgerichtshof hatte sich erneut mit der Frage der erstattungsfähigen Höhe der Stundensätze im Rahmen der Reparaturkostenabrechnung nach einem Verkehrsunfall zu beschäftigen Der Kläger des jetzt vom Bundesgerichtshof zu beurteilenden Rechtsstreits macht gegen den Beklagten restlichen Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall geltend. Dabei wurde das Fahrzeug des Klägers, ein zum Unfallzeitpunkt … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Teure Ersatzteile beim Verkehrsunfall

21. August 2009 | Zivilrecht

Die Frage, ob bei fiktiver Schadensberechnung nach einem Verkehrsunfall auch die sogenannten UPE-Aufschläge ersatzfähiger Schaden sind, ist in der Rechtsprechung umstritten. Bei diesen UPE-Aufschlägen handelt es sich um branchenüblich erhobene Zuschläge, die aufgrund der Lagerhaltung von Originalersatzteilen als prozentualer Aufschlag auf die unverbindliche Preisempfehlung des Ersatzteilherstellers erhoben werden und mit … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fiktiver Schadensersatz trotz späteren Zweitunfall

29. April 2009 | Zivilrecht

Der Geschädigte kann vom Schädiger die fiktiven Kosten der Reparatur seines Pkw auch dann verlangen, wenn das Fahrzeug bei einem späteren Unfall am gleichen Karosserieteil zusätzlich beschädigt worden ist, die Reparatur des Zweitschadens zwangsläufig zur Beseitigung des Erstschadens geführt hat und der Kaskoversicherer des Geschädigten aufgrund seiner Einstandspflicht für den … 



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