Schwe­re räu­be­ri­sche Erpres­sung – und die Zah­lungs­frist bis zum Jah­res­en­de

Zwi­schen dem Nöti­gungs­mit­tel der Gewalt und der beab­sich­tig­ten Ver­mö­gens­ver­fü­gung dürf­te es am erfor­der­li­chen Final­zu­sam­men­hang feh­len, wenn die For­de­rung nach Zah­lung (hier: von 2.500 €) erst nach dem Gewalt­ein­satz (hier: Gum­mi­ham­mer, Schlä­ge) erho­ben wur­de und das Opfer die Sum­me auch nicht unmit­tel­bar im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Gewalt­an­wen­dung zah­len soll­te. Auch sdweit

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Räu­be­ri­sche Erpres­sung – und die Angst vor erneu­ter Gewalt­an­wen­dung

Die räu­be­ri­sche Erpres­sung (§§ 253, 255 StGB) erfor­dert eben­so wie der Raub (§ 249 StGB) einen fina­len Zusam­men­hang zwi­schen dem Nöti­gungs­mit­tel und der von dem Opfer vor­zu­neh­men­den ver­mö­gens­schä­di­gen­den Hand­lung. Eine kon­klu­den­te Dro­hung genügt; sie kann sich grund­sätz­lich auch dar­aus erge­ben, dass der Täter dem Opfer durch sein Ver­hal­ten zu ver­ste­hen

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Raub = Nöti­gung + Weg­nah­me

Für die raub­spe­zi­fi­sche Ein­heit von qua­li­fi­zier­ter Nöti­gung und Weg­nah­me ist maß­geb­lich, ob es zu einer – vom Täter erkann­ten – nöti­gungs­be­ding­ten Schwä­chung des Gewahr­sams­in­ha­bers in sei­ner Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit oder bereit­schaft gekom­men ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall besuch­te der Täter eines Mor­gens sei­ne Mut­ter. Spä­tes­tens nach Been­di­gung eines gemein­sa­men

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