Pfän­dungs­schutz auch bei Weg­zug ins Aus­land

Auch bei der Voll­stre­ckung inlän­di­scher Steu­er­for­de­run­gen gegen einen ins Aus­land ver­zo­ge­nen Schuld­ner sind die in der ZPO gesetz­lich fest­ge­leg­ten Pfän­dungs­gren­zen zu beach­ten. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Rechts­streit ersuch­te das Finanz­amt die bul­ga­ri­schen Finanz­be­hör­den um Amts­hil­fe bei der Voll­stre­ckung von Ein­kom­men­steu­er­for­de­run­gen gegen die inzwi­schen in Bul­ga­ri­en leben­de Antrag­stel­le­rin.

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Ver­pflich­tung zur Dul­dung der Voll­stre­ckung

Wegen einer Steu­er, die als öffent­li­che Last auf Grund­be­sitz ruht, hat der Eigen­tü­mer nach § 77 Abs. 2 AO die Zwangs­voll­stre­ckung in den Grund­be­sitz zu dul­den. Zuguns­ten der Finanz­be­hör­de gilt dabei der­je­ni­ge als Eigen­tü­mer, wer als sol­cher im Grund­buch ein­ge­tra­gen ist. Die­se Dul­dungs­pflicht des Grund­stücks­er­wer­bers nach § 77 Abs. 2 AO ist

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge bei beschränk­ter Steu­er­pflicht

Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge kön­nen nicht im Rah­men des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen gem. § 10 Abs. 1 Nr. 3 lit. a, Abs. 4 EStG berück­sich­tigt wer­den, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge nur beschränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig (§ 1 Abs. 4 EStG) ist. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit hat­te der Klä­ger im Inland weder einen Wohn­sitz noch

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Post aus Zypern

Auch Zypern erteilt künf­tig Aus­künf­te an die deut­schen Finanz­be­hör­den ent­spre­chend dem aktu­el­len OECD-Stan­dard. Am 24. Juli 2009 wur­de das neue Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Repu­blik Zypern im Hin­blick auf den Aus­kunfts­aus­tausch nach OECD-Stan­dard abschlie­ßend para­phiert. Das neue Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Zypern soll das bis­lang gel­ten­de DBA vom 9.

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Der Neu­bau als Denk­mal

Nach all­ge­mei­nen steu­er­recht­li­chen Grund­sät­zen kön­nen erheb­li­che Umbau­ar­bei­ten an einem bestehen­den Gebäu­de (z.B. Erneue­rung wesent­li­cher tra­gen­der Tei­le) zu einem Neu­bau im bau­tech­ni­schen Sin­ne füh­ren. Der­ar­ti­ge Bau­maß­nah­men wur­den nach dem Eigen­heim­zu­la­gen­ge­setz wie ein Neu­bau geför­dert. Der Bun­des­fi­nanz­hof erkannt, dass dies nicht die För­de­rung eines Bau­denk­mals nach § 7i EStG aus­schließt. Der Zweck

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Umsatz­steu­er-Son­der­prü­fun­gen in der Sta­tis­tik

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat sei­ne Sta­tis­tik über die Umsat­z­­steu­er-Son­­der­prü­­fun­­gen des Jah­res 2008 ver­öf­fent­licht. Grund­la­ge die­ser Sta­tis­tik sind die sta­tis­ti­schen Auf­zeich­nun­gen der obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der. Die­se Sta­tis­tik ent­hält aller­dings nur das Ergeb­nis der Umsat­z­­steu­er-Son­­der­prü­­fün­gen. Das umsatz­steu­er­li­che Mehr­ergeb­nis der all­ge­mei­nen Betriebs­prü­fun­gen und der Steu­er­­fahn­­dungs-Prü­­fun­­gen ist in die­ser Sta­tis­tik nicht berück­sich­tigt. Umsat­z­­steu­er-Son­­der­prü­­fun­­gen wer­den

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Zustän­dig­keits­wech­sel im finanz­ge­richt­li­chen AdV-Ver­fah­ren

Da § 63 FGO im Aus­set­zungs­ver­fah­ren nicht unmit­tel­bar gilt, ist Antrags­geg­ner eines gericht­li­chen Aus­set­zungs­ver­fah­rens (§ 69 Abs. 3 FGO) wegen des engen Zusam­men­hangs zum Kla­ge­ver­fah­ren das für das Kla­ge­ver­fah­ren pro­zess­füh­rungs­be­fug­te Finanz­amt . Wenn noch kein Kla­ge­ver­fah­ren anhän­gig ist, son­dern das Ein­spruchs­ver­fah­ren das Haupt­sa­che­ver­fah­ren dar­stellt, rich­tet sich die Pas­siv­le­gi­ti­ma­ti­on danach, wel­ches Finanz­amt

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Insol­venz­be­trieb in der Erb­schaft­steu­er

Eine unfrei­wil­li­ge Betriebs­ein­stel­lung auf­grund Insol­venz recht­fer­tigt kei­nen Bil­lig­keits­er­lass der Erb­schaft­steu­er­nach­for­de­rung, so etnschied jetzt jeden­falls das Finanz­ge­richt Müns­ter in einem aktu­el­len Urteil. Der Erlass einer Steu­er­for­de­rung gemäß § 227 AO ist eine Ermes­sens­ent­schei­dung der Finanz­be­hör­de, die im gericht­li­chen Ver­fah­ren gemäß § 102 FGO ledig­lich dahin­ge­hend über­prüft wer­den kann, ob die Finanz­be­hör­de

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Der Bun­des­ge­richts­hof warnt: Steu­ern benach­tei­li­gen Ihre Gläu­bi­ger!

Ent­steht an dem Bier, das der Schuld­ner braut, eine Sach­haf­tung zur Siche­rung der Bier­steu­er, wird dadurch eine objek­ti­ve Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung bewirkt, selbst wenn mit dem Brau­vor­gang eine über­stei­gen­de Wert­schöp­fung zuguns­ten des Schuld­ner­ver­mö­gens erzielt wur­de. Hin­ter­grund die­ser Erkennt­nis des Bun­des­ge­richts­hofs war der Fall eines insol­ven­ten baye­ri­schen Gastwirts,der sein Bier noch sel­ber brau­te:

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Bank­kon­ten­stamm­da­ten­ab­ruf

Das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern hat in der Zeit im ers­ten Halb­jahr 2009 auf Ersu­chen der Finanz­be­hör­den ins­ge­samt 17.626 Kon­ten­ab­ru­fe nach § 93 Abs. 7 AO sowie auf Ersu­chen der zustän­di­gen Behör­den wei­te­re 2.789 Kon­ten­ab­ru­fe nach § 93 Abs. 8 AO durch­ge­führt. Dies ergibt sich aus einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine klei­ne

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Steu­er­hin­ter­zie­hungs­be­kämp­fungs­ver­ord­nung

Das Bun­des­ka­bi­nett hat heu­te die Steu­er­hin­ter­zie­hungs­be­kämp­fungs­ver­ord­nung beschlos­sen, mit der das vor weni­gen Wochen vom Deut­schen Bun­des­tag und Bun­des­rat ver­ab­schie­de­ten Steu­er­hin­ter­zie­hungs­be­kämp­fungs­ge­setz umge­setzt wer­den soll. Die Ver­ord­nung bedarf noch der Zustim­mung des Bun­des­ra­tes. Das Steu­er­hin­ter­zie­hungs­be­kämp­fungs­ge­setz ermäch­tigt die Bun­des­re­gie­rung, durch Rechts­ver­ord­nung mit Zustim­mung des Bun­des­ra­tes beson­de­re Mit­wir­kungs­pflich­ten und Nach­weis­pflich­ten für Geschäfts­be­zie­hun­gen zu Staa­ten

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Zonen­rand­för­de­rung per Ver­wal­tungs­an­wei­sung

Der Steu­er­pflich­ti­ge hat einen Anspruch auf die im pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen der Finanz­be­hör­de ste­hen­de Gewäh­rung einer Steu­er­ver­güns­ti­gung nach § 3 Abs. 1 ZRFG, wenn die Finanz­ver­wal­tung in ein­schlä­gi­gen Ver­wal­tungs­an­wei­sun­gen eine dahin­ge­hen­de Selbst­bin­dung ein­ge­gan­gen ist. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Mai 2009 – IV R 27/​06

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Kon­to­aus­künf­te aus Lich­ten­stein

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und das Fürs­ten­tum Liech­ten­stein haben am 10. Juli 2009 ein Abkom­men über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen para­phiert. Mit dem Abkom­men über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen ver­pflich­tet sich Liech­ten­stein, deut­schen Finanz­be­hör­den und Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den auf Ersu­chen alle Infor­ma­tio­nen zu beschaf­fen und zur Ver­fü­gung zu stel­len, die in Besteue­rungs­ver­fah­ren oder

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Steu­er­li­che Haf­tung eines fak­ti­schen Geschäfts­füh­rers

Auch ein fak­ti­scher Geschäfts­füh­rer haf­tet nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts für die von der GmbH geschul­de­ten rück­stän­di­gen Steu­ern gemäß §§ 191 Abs. 1, 69, 34 Abs. 1, 35 AO. Danach haf­ten unter ande­rem Ver­fü­gungs­be­rech­tig­te im Sin­ne des § 35 AO wie die gesetz­li­chen Ver­tre­ter, soweit Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis

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Nicht­an­wen­dungs­er­las­se – Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ver­tei­digt sich

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um sieht sich desöf­te­ren mit dem Vor­wurf kon­fron­tiert, es beschrän­ke Ent­schei­dun­gen des Bun­des­fi­nanz­hofs in Steu­er­fra­gen mit so genann­ten Nicht­an­wen­dungs­er­las­sen auf den jewei­li­gen Ein­zel­fall anstatt dar­aus für alle Steu­er­zah­ler gül­ti­ge Rege­lun­gen abzu­lei­ten und ver­let­ze damit rechts­staat­li­che Prin­zi­pi­en. Die­ser Vor­wurf, zuletzt pro­mi­nent vor­ge­bracht auf der letz­ten Jah­res­pres­se­kon­fe­renz des Bun­des­fi­nanz­hofs von des­sen

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Steu­er­hin­ter­zie­hen in Steu­er­oa­sen

Der Bun­des­rat hat jetzt das zuvor bereits vom Deut­schen Bun­des­tag beschlos­se­ne Gesetz zur Bekämp­fung der Steu­er­hin­ter­zie­hung gebil­ligt. Die zur Umset­zung des Geset­zes not­wen­di­ge Rechts­ver­ord­nung will das Bun­des­fi­nanz­mins­te­ri­um nun unmit­tel­bar auf den Weg brin­gen, so dass sie noch vor der Bun­des­tags­wahl im Herbst durch den Bun­des­rat ver­ab­schie­det wer­den kann. Über­­­schuss-Ein­­kün­f­­­te über

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Ein­spruchs­sta­tis­tik der Finanz­äm­ter

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat auch für das Jahr 2008 wie­der aus den Sta­tis­ti­ken der ein­zel­nen Bun­des­län­der eine Über­sicht über die Ein­spruchs­ver­fah­ren in den Finanz­äm­tern erstellt: Uner­le­dig­te Ein­sprü­che am 1.1.2008 6.938.338 Ein­ge­gan­ge­ne Ein­sprü­che – (Ver­än­de­rung gegen­über Vor­jahr: +5,2 %) 5.279.463 Erle­dig­te Ein­sprü­che – (Ver­än­de­rung gegen­über Vor­jahr: +44,1 %) 5.536.353 davon erle­digt durch: – Rück­nah­me

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Steu­er­aus­künf­te von den Ber­mu­da

Der deut­sche Bot­schaf­ter in Lon­don, Georg Boom­gaar­den, und die stell­ver­tre­ten­de Pre­mier­mi­nis­te­rin Ber­mu­das, Pau­la Cox, haben in Lon­don ein Abkom­men über den Aus­kunfts­aus­tausch in Steu­er­sa­chen unter­zeich­net. Das Abkom­men über Aus­kunfts­aus­tausch in Steu­er­sa­chen berech­tigt jede Par­tei, die ande­re Par­tei um Aus­künf­te in Steu­er­sa­chen zu ersu­chen. Das Abkom­men bestä­tigt die Ver­pflich­tung bei­der Par­tei­en

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Hin­ter­zo­ge­ne Steu­ern und das Straf­maß

Zu den Anfor­de­run­gen an die Fest­stel­lung und die Beweis­wür­di­gung von Besteue­rungs­grund­la­gen in steu­er­straf­recht­li­chen Urtei­len hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof noch­mals Stel­lung genom­men. Nach § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO müs­sen die Urteils­grün­de die für erwie­sen erach­te­ten Tat­sa­chen, also das Tat­ge­sche­hen mit­tei­len, in dem die gesetz­li­chen Merk­ma­le der Straf­tat gefun­den wer­den. Dies muss

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Vor­läu­fi­ge Fest­set­zung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags

Die Finanz­ver­wal­tung reagiert auf die der­zei­ti­ge Dis­kus­si­on über die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Haus­halts­be­gleit­ge­set­zes 2004 und der dar­in ent­hal­te­nen Ände­run­gen an Steu­er­ge­set­zen: Mit gleich lau­ten­den Erlas­sen der obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der wur­de ange­ord­net, dass sämt­li­che Fest­set­zun­gen des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags für Erhe­bungs­zeit­räu­me ab 2004 im Rah­men der ver­fah­rens­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten hin­sicht­lich der Fra­ge des ver­fas­sungs­mä­ßi­gen

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Denk­mal­schutz in der Ein­kom­men­steu­er

Ent­hält die Beschei­ni­gung der zustän­di­gen Gemein­de­be­hör­de nach § 7h Abs. 2 EStG den Hin­weis, die Beschei­ni­gung sei nicht allei­ni­ge Vor­aus­set­zung für die Inan­spruch­nah­me der Steu­er­ver­güns­ti­gung, obliegt die Prü­fung der Vor­aus­set­zun­gen des För­der­tat­be­stan­des, ins­be­son­de­re die Prü­fung der steu­er­recht­li­chen Zuord­nung der Auf­wen­dun­gen, der Finanz­be­hör­de . Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 2. Sep­tem­ber 2008 – X R

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Steu­er­fahn­dung und Staats­an­walt­schaft

Der Bun­des­ge­richts­hof hat in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Beschluss näher zum Zusam­men­wir­ken von Finanz­be­hör­den und Staats­an­walt­schaf­ten im steu­er­straf­recht­li­chen Ermitt­lungs­ver­fah­ren Stel­lung genom­men. Anlass hier­zu war für den BGH der fol­gen­de Fall: Am 27. August 1999 lei­te­te die Steu­er­fahn­dungs­stel­le das Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen den Ange­klag­ten wegen Ver­dachts der Umsatz‑, Gewer­­be- und Ein-kom­­men­­steu­er­hin­­ter­zie­hung für die

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Steu­er­aus­künf­te aus Bel­gi­en

Bis­her war Bel­gi­en eines der weni­gen EU-Län­­der, die auch gegen­über dem deut­schen Fis­kus das Bank­ge­heim­nis hoch­hiel­ten. Damit ist es nun jedoch vor­bei, auch Bel­gi­en erteilt zukünf­tig Aus­künf­te in Steu­er­sa­chen nach OECD-Stan­dard. Am 18. Mai 2009 wur­de ein Pro­to­koll zum gel­ten­den Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Bel­gi­en über den Aus­kunfts­aus­tausch nach OECD-Stan­dard para­phiert. Zwi­schen

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Kei­ne Frist­ver­län­ge­rung für Steu­er­be­ra­ter in eige­ner Ange­le­gen­heit

Kei­ne Frist­ver­län­ge­rung für Steu­er­be­ra­ter in eige­ner Ange­le­gen­heit. Ein Steu­er­be­ra­ter kann sich nach einem aktu­el­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts für sei­ne eige­nen Steu­er­erklä­run­gen nicht auf die in den gleich­lau­ten­den Län­der­erlas­sen über die all­ge­mei­ne Ver­län­ge­rung der Fris­ten zur Abga­be von Steu­er­erklä­run­gen ver­län­ger­te Frist für Steu­er­be­ra­ter beru­fen. Das sog. Bera­ter­pri­vi­leg, wonach Ange­hö­ri­ge der

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Wider­strei­ten­de Steu­er­fest­set­zun­gen

Ist auf Grund irri­ger Beur­tei­lung eines bestimm­ten Sach­ver­halts ein Steu­er­be­scheid ergan­gen, der auf Grund eines Rechts­be­helfs oder sonst auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen durch die Finanz­be­hör­de zu sei­nen Guns­ten auf­ge­ho­ben oder geän­dert wird, so kön­nen aus dem Sach­ver­halt gemäß § 174 Abs. 4 AO nach­träg­lich durch Erlass oder Ände­rung eines Steu­er­be­scheids die

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Steu­er­hin­ter­zie­hung und Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung

Bei der Hin­ter­zie­hung von Umsatz­steu­ern bemisst sich, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt fest­ge­stellt hat, der Umfang der ver­kürz­ten Steu­ern oder erlang­ten Steu­er­vor­tei­le auch dann nach deren Nomi­nal­be­trag, wenn die Tat­hand­lung in der pflicht­wid­ri­gen Nicht­ab­ga­be oder der Abga­be einer unrich­ti­gen Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung im Sin­ne von § 18 Abs. 1 UStG liegt. Der Umstand, dass

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