Das Grund­stück ver­kauf ich teurer…

Es stellt kei­ne beson­ders schwer­wie­gen­de Treue­pflicht­ver­let­zung des (poten­ti­el­len) Ver­käu­fers eines Grund­stücks dar, wenn er – bei wahr­heits­ge­mä­ßer Erklä­rung sei­ner Abschluss­be­reit­schaft – dem Kauf­in­ter­es­sen­ten nicht offen­bart, dass er sich vor­be­hält, den Kauf­preis zu erhö­hen. Eine Haf­tung wegen Ver­schul­dens bei Ver­trags­ver­hand­lun­gen schei­det des­halb aus. Der (poten­ti­el­le) Ver­käu­fer haf­tet auch dann nicht auf Schadensersatz,

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Scha­dens­er­satz wegen Auf­klä­rungs­ver­schul­dens – und der wider­ru­fe­ne Finanzierungsvertrag

Der Anspruch auf Scha­dens­er­satz wegen (vor)vertraglichen Auf­klä­rungs­ver­schul­dens und der Anspruch auf Rück­ab­wick­lung eines wider­ru­fe­nen Finan­zie­rungs­ver­trags bestehen neben­ein­an­der. Die Gel­tend­ma­chung des einen schließt die Gel­tend­ma­chung des ande­ren nicht aus. Davon zu tren­nen ist die Fra­ge, ob und inwie­weit sich die Gel­tend­ma­chung des einen Anspruchs auf den ande­ren und sei­nen Umfang auswirkt.

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