Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge

Wie­der­keh­ren­de Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge

Wie­der­keh­ren­de Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge (hier: § 10a des rhein­­land-pfäl­zi­­schen Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­set­zes ‑KAG RP) sind ver­fas­sungs­recht­lich zuläs­sig. Wer­den Bei­trä­ge erho­ben, ver­langt der Grund­satz der abga­ben­recht­li­chen Belas­tungs­gleich­heit nach Art. 3 Abs. 1 GG, dass die Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Bei­trags­pflich­ti­gen und nicht Bei­trags­pflich­ti­gen nach Maß­ga­be des kon­kret-zure­chen­ba­­ren Vor­teils vor­ge­nom­men wird, des­sen Nut­zungs­mög­lich­keit mit dem Bei­trag abge­gol­ten wer­den soll. Die

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Der verfassungswidrige Landeshaushalt

Der ver­fas­sungs­wid­ri­ge Lan­des­haus­halt

Das nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Nach­trags­haus­halts­ge­setz 2010 ist ver­fas­sungs­wid­rig, wie soeben der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter ent­schie­den hat. Kon­kret hat der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof fest­ge­stellt, dass das Nach­trags­haus­halts­ge­setz 2010 wegen Über­schrei­tung der Kre­dit­gren­ze gegen Art. 83 Satz 2 der Ver­fas­sung für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ver­stößt. Nach die­ser Vor­schrift der Lan­des­ver­fas­sung dür­fen die Ein­nah­men

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Schul­den­brem­se” und Föde­ra­lis­mus­re­form II

Nach der Bil­li­gung durch den Deut­schen Bun­des­tag haben die Grund­ge­setz­än­de­run­gen zur Föde­ra­lis­mus­re­form II und das dazu­ge­hö­ri­ge Begleit­ge­setz heu­te auch im Bun­des­rat die erfor­der­li­chen Mehr­hei­ten erhal­ten. Danach sind Bund und Län­der ver­fas­sungs­recht­lich ver­pflich­tet, ihre Neu­ver­schul­dung ab 2011 zurück­zu­füh­ren. Die Län­der dür­fen sich ab 2020 nicht mehr ver­schul­den. Ber­lin, Bre­men, Saar­land, Sach­­sen-Anhalt

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Schul­den­brem­se” beschlos­sen

Der Bun­des­tag hat heu­te die Gesetz­ent­wür­fe zur Ände­rung des Grund­ge­set­zes und für ein Begleit­ge­setz zur zwei­ten Föde­ra­lis­mus­re­form beschlos­sen. Kern der Refor­men ist die Schul­den­brem­se, die im Grund­ge­setz ver­an­kert wer­den soll. Mit ihr wird die deut­sche Finanz­ver­fas­sung grund­le­gend ver­än­dert. Die wesent­li­chen beschlos­se­nen Ände­run­gen: Im Grund­ge­setz wird der Grund­satz eines ohne Ein­nah­men

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