Untreue eines Finanz­be­am­ten – bei Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge­ent­schei­dun­gen

Mit der Untreue eines Finanz­be­am­ten bei Ent­schei­dun­gen im Zusam­men­hang mit dem InvZulG 1999 hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu bot ein Straf­ver­fah­ren, in dem zwei lei­ten­den Finanz­be­am­ten des Lan­des Lan­des Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern vor­ge­wor­fen wur­de, an ihnen nach­ge­ord­ne­te Finanz­be­am­te rechts­wid­ri­ge Wei­sun­gen zum Umgang mit Bele­gen­heits­be­schei­ni­gun­gen in Inves­ti­ti­ons­zu­la­gen­ver­fah­ren nach dem

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Ban­ken arbei­ten kos­ten­los – zumin­dest fürs Finanz­amt

Ban­ken arbei­ten bekannt­lich für umsonst. Ins­be­son­de­re dann, wenn sie für's Finanz­amt arbei­ten. Und dass das so ist, hat jetzt das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz einer Bank ins Stamm­buch geschrie­ben, die vom Finanz­amt einen Aus­la­gen­er­satz von 18,90 € für die bei Vor­la­ge von Kon­to­aus­zü­gen eines Kun­den begehr­te. Dem Finanz­amt ist vom Gesetz­ge­ber in bestimm­ten

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Baum­schu­len­er­lass

Die Richt­wer­te im soge­nann­ten Baum­schu­len­er­lass beinhal­ten nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts eine zuläs­si­ge Schät­zung der Anschaf­­fungs- und Her­stel­lungs­kos­ten der zu bewer­ten­den Pflanz­be­stän­de. Ermit­telt ein Land- und Forst­wirt sei­nen Gewinn durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich, so hat er nach § 4 Abs. 1 EStG Wirt­schafts­gü­ter sei­nes Betriebs­ver­mö­gens zu bilan­zie­ren. Dies gilt im Grund­satz auch für selbst­er­zeug­te

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Lich­ten­stein – Und das Finanz­amt hat Post

Der liech­ten­stei­ni­sche Regie­rungsschef Dr. Klaus Tschüt­scher hat gemein­sam mit dem deut­schen Bot­schaf­ter in Vaduz das Abkom­men über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen unter­zeich­net. Das jetzt unter­zeich­ne­te Abkom­men mit dem Fürs­ten­tum Lich­ten­stein über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen berech­tigt die Finanz­ver­wal­tun­gen bei­der Län­der, das ande­re Land um Aus­künf­te und Infor­ma­tio­nen in einer Steu­er­sa­che

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Schwei­zer Bank­ge­heim­nis – löch­rig wie Schwei­zer Käse

Das schwei­ze­ri­sche Bank­ge­heim­nis brö­ckelt immer mehr. Letz­ten Don­ners­tag hat die Schweiz mit Frank­reich ein revi­dier­tes Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men unter­zeich­net, das nun­mehr auch eine erwei­ter­te Amts­hil­fe bei Steu­er­flucht ent­spre­chend den OECD-Stan­dards vor­sieht. Bis­her hat­te die Schweiz eine Amts­hil­fe bei ein­fa­cher Steu­er­flucht stets abge­lehnt. Bereits im Vor­feld des Unter­zeich­nung des neu­en Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens hat­te die

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Ein­pflan­zen selbst gelie­fer­ter Pflan­zen

Die Lie­fe­rung von Pflan­zen unter­liegt dem ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz von 7%, das Ein­pflan­zen dem Regel­satz von 19%. Lie­fert eine Gärt­ne­rei nicht nur die Blu­men, son­dern pflanzt die­se bei ihren Kun­den auch ein, sah die Finanz­ver­wal­tung dies bis­her als ein­heit­li­ches Geschäft an, dass voll­stän­dig – also auch hin­sicht­lich der gelie­fer­ten Pflan­zen –

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Ver­lust­über­trag bei Mehr­müt­ter­or­gan­schaft

Zu den durch das Gesetz zur Fort­ent­wick­lung des Unter­neh­mens­steu­er­rechts (Unt­StFG) ge­schaf­fe­nen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen zur sog. Mehr­müt­ter­or­gan­schaft urteil­te der Bun­des­fi­nanz­hof im März 2006, dass die­se ver­fas­sungs­ge­mäß sind und nicht gegen das aus dem Rechts­staats­prin­zip (Art. 20 Abs. 3 GG) ab­ge­lei­te­te Rück­wir­kungs­ver­bot ver­sto­ßen. Die hier­ge­gen von der vor dem Bun­des­fi­nanz­hof unter­le­ge­nen Klä­ge­rin ein­ge­leg­te

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Erlass von Erb­schaft­steu­er für über­schul­de­te Kom­man­dit­an­tei­le

Erb­schaft­steu­er, die auf die über­schul­de­ten Kom­man­dit­an­tei­le des Erb­las­sers ent­fällt, muss vom Finanz­amt unter bestimm­ten Umstän­den erlas­sen wer­den, wie ein aktu­el­les Urteil des Finanz­ge­richts Köln zeigt. Denn der dem Finanz­amt grund­sätz­lich nach §§ 5, 163, 227 AO eröff­ne­te Ermes­sens­spiel­raum kann sich in die­sen Fäl­len der­art ver­en­gen, dass nur ein Erlass der

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Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung bei kin­der­lo­sen, nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten

Bei kin­der­lo­sen, nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten ist die Aner­ken­nung einer "Dop­pel­ten Haus­halt­füh­rung" oft­mals schwie­rig, da die Finanz­ver­wal­tung an der beruf­li­chen Ver­an­las­sung zwei­felt. Dies zeigt auch ein aktu­ell vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­ner Fall. Dort hat­te das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­den, dass bei einem Steu­er­pflich­ti­gen, der neben sei­ner fort­be­stehen­den Woh­nung am Beschäf­ti­gungs­ort ohne zeit­li­chen Zusam­men­hang

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Beleg- und Buch­nach­wei­se bei Aus­fuhr­lie­fe­run­gen und inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen

Mit drei Urtei­len hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt meh­re­re bis­her strit­ti­ge Fra­gen zur Umsatz­steu­er­be­frei­un­gen bei Aus­fuhr­lie­fe­run­gen und inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen ent­schie­den. Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen sind gemäß § 6a UStG Lie­fe­run­gen von Waren in ande­re EG-Mit­­­glie­d­­staa­­ten, Aus­fuhr­lie­fe­run­gen sind gemäß § 6b UStG Waren­lie­fe­run­gen in (nicht der EU ange­hö­ri­ge) Dritt­staa­ten. Ins­be­son­de­re die inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen gel­ten

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Unter­neh­mer­ei­gen­schaft eines Insol­venz­ver­wal­ters

Nach Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung gilt für die umsatz­steu­er­li­che Behand­lung der Leis­tun­gen eines in einer Rechts­an­walts­kanz­lei als Insol­venz­ver­wal­ter täti­gen Rechts­an­walts Fol­gen­des: Die von einem für eine Rechts­an­walts­kanz­lei als Insol­venz­ver­wal­ter täti­gen Rechts­an­walt aus­ge­führ­ten Umsät­ze sind der Kanz­lei zuzu­rech­nen. Dies gilt sowohl für einen ange­stell­ten als auch für einen an der Kanz­lei als

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Umsät­ze für die See­schiff­fahrt

Wer ist – umsatz­steu­er­lich – der Betrei­ber eines See­schif­fes ? Die Finanz­ver­wal­tung defi­niert jetzt: Unter den Begriff „Betrei­ber“ fal­len unter Berück­sich­ti­gung des gemein­schafts­recht­li­chen Umfangs der Befrei­ung von Umsät­zen für die See­schiff­fahrt sowohl Ree­der als auch Beree­de­rer von See­schif­fen, sofern die Leis­tun­gen unmit­tel­bar dem Erwerb durch die See­schiff­fahrt die­nen. Die Eigen­tums­ver­hält­nis­se

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Strom für Dau­er­cam­per

Im Janu­ar hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den , dass sich die Steu­er­be­frei­ung für die lang­fris­ti­ge Ver­mie­tung von Cam­ping­flä­chen nach § 4 Nr. 12 Satz 1 UStG auch auf die Lie­fe­rung von Strom durch den Ver­mie­ter erstreckt. Die Strom­lie­fe­rung sei, so der BFH, eine unselb­stän­di­ge Neben­leis­tung zur steu­er­frei­en Ver­mie­tung eines Dau­er­cam­ping­plat­zes. Die Finanz­ver­wal­tung akzep­tiert

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Aus­län­di­sche Betriebs­stät­ten und die Bauch­schmer­zen des deut­schen Finanz­am­tes

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat vor einem Jahr ent­schie­den , dass auch nach Strei­chung des § 2a Abs. 3 EStG a.F. Ver­lus­te aus einer aus­län­di­schen Betriebs­stät­te, deren Ein­künf­te nach einem Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men im Inland steu­er­frei gestellt sind, prin­zi­pi­ell nicht im Inland abzugs­fä­hig sind. Abwei­chend davon soll nach Mei­nung des Bun­des­fi­nanz­hofs jedoch ein pha­sen­glei­cher Ver­lust­ab­zug

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Zonen­rand­för­de­rung per Ver­wal­tungs­an­wei­sung

Der Steu­er­pflich­ti­ge hat einen Anspruch auf die im pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen der Finanz­be­hör­de ste­hen­de Gewäh­rung einer Steu­er­ver­güns­ti­gung nach § 3 Abs. 1 ZRFG, wenn die Finanz­ver­wal­tung in ein­schlä­gi­gen Ver­wal­tungs­an­wei­sun­gen eine dahin­ge­hen­de Selbst­bin­dung ein­ge­gan­gen ist. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Mai 2009 – IV R 27/​06

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Die Rück­kehr zur "fremd­üb­li­chen Ver­trags­durch­füh­rung" zwi­schen Ver­wand­ten

Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen im Zuge einer Ver­mö­gens­über­tra­gung auf die Kin­der gegen Zusa­ge einer Ver­sor­gungs­ren­te sind bei der Ein­kom­men­steu­er als Son­der­aus­ga­ben abzugs­fä­hig, soweit die­se von den Kin­dern zu zah­len­de Ver­sor­gungs­ren­te für die Ver­mö­gens­über­tra­gung (etwa für die Über­tra­gung eines Haus­grund­stücks oder eines land­wirt­schaft­li­chen Hofs) einem Dritt­ver­gleich stand­hält, also in etwa dem ent­spricht, was

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Die Dub­li­ner Manage­ment­ge­sell­schaft

Die Aus­la­ge­rung von Geschäfts­tä­tig­kei­ten auf eine in Dub­lin ansäs­si­ge Manage­ment­ge­sell­schaft hin­dert nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nicht die Annah­me eines in kauf­män­ni­scher Wei­se ein­ge­rich­te­ten Geschäfts­be­triebs i.S.d. § 8 Abs. 1 Nr. 3 AStG. Gem. § 18 Abs. 1 AStG sind die Besteue­rungs­grund­la­gen für die Anwen­dung der §§ 7 – 14 AStG (in der

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Nicht­an­wen­dungs­er­las­se – Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ver­tei­digt sich

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um sieht sich desöf­te­ren mit dem Vor­wurf kon­fron­tiert, es beschrän­ke Ent­schei­dun­gen des Bun­des­fi­nanz­hofs in Steu­er­fra­gen mit so genann­ten Nicht­an­wen­dungs­er­las­sen auf den jewei­li­gen Ein­zel­fall anstatt dar­aus für alle Steu­er­zah­ler gül­ti­ge Rege­lun­gen abzu­lei­ten und ver­let­ze damit rechts­staat­li­che Prin­zi­pi­en. Die­ser Vor­wurf, zuletzt pro­mi­nent vor­ge­bracht auf der letz­ten Jah­res­pres­se­kon­fe­renz des Bun­des­fi­nanz­hofs von des­sen

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Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Im Rah­men der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift zur Ände­rung der Ein­­kom­­men­­steu­er-Rich­t­­li­­ni­en 2005 wur­den die Min­dest­pen­si­ons­al­ter, die bei der Bewer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen für beherr­schen­de Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten zu berück­sich­ti­gen sind, neu gere­gelt. Die geän­der­te Richt­li­nie gilt grund­sätz­lich ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 und damit für Wirt­schafts­jah­re, die nach dem 31. Dezem­ber 2007 enden. Nach

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Berech­nung der Umsatz­steu­er nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten

Unter­neh­mer müs­sen übli­cher­wei­se die Umsatz­steu­er an das Finanz­amt abfüh­ren, wenn sie die Rech­nung schrei­ben, also oft­mals noch bevor sie das Geld von ihrem Kun­den über­haupt erhal­ten haben (Besteue­rung nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten, Soll­ver­steue­rung). Das Finanz­amt kann jedoch gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG auf Antrag gestat­ten, dass Frei­be­ruf­ler sowie Unter­neh­men,

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Eigen­heim­zu­la­ge bei Anschaf­fung von Genos­sen­schafts­an­tei­len

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te vor einem knap­pen Jahr ent­schie­den , dass es für die Beur­tei­lung, ob es sich um eine nach § 17 Eig­ZulG begüns­tig­te Genos­sen­schaft han­delt, nicht dar­auf ankommt, dass mehr als 2/​3 des Geschäfts­gut­ha­bens der Genos­sen und der auf­ge­nom­me­nen Kre­dit­mit­tel zu woh­nungs­wirt­schaft­li­chen Zwe­cken ver­wen­det wer­den. Fer­ner set­ze das Gesetz

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Die Finanz­ver­wal­tung und das Ende der "fina­len Ent­nah­me"

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mit einem Ur­teil vom Juli 2008 sei­ne Recht­spre­chung zur soge­nann­ten Theo­rie der fi­na­len Ent­nah­me auf­ge­ge­ben . Nun zieht die Finanz­ver­wal­tung hier­aus ihre Kon­se­quen­zen, über­wie­gend in Form eines Nicht­an­wen­dungs­er­las­ses: Sach­ein­la­ge auch bei teil­wei­ser Ein­bu­chung in eine Kapi­tal­rück­la­ge als Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft Die Rechts­auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs, wonach ein voll­ent­gelt­li­cher Vor­gang anzu­neh­men

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Besteue­rung aus­län­di­scher Invest­ment­an­tei­le

Die Finanz­ver­wal­tung reagiert auf ein Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Besteue­rung aus­län­di­scher Invest­ment­an­tei­le nach § 18 Absatz 3 Aus­lIn­vestmG , in dem der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat­te, dass die Pau­schal­be­steue­rung nach § 18 Abs. 3 Sät­ze 1 bis 4 Aus­lIn­vestmG ohne Nach­weis­mög­lich­keit der tat­säch­lich erziel­ten Erträ­ge gegen die euro­pa­recht­li­che Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit ver­stößt, weil sie die Anle­ger aus­lä­di­scher

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Gut­gläu­bi­ger Vor­steu­er­ab­zug

Ein umsatz­steu­er­pflich­ti­ger Unter­neh­mer kann die von ihm an sei­ne Lie­fe­ran­ten gezahl­te Umsatz­steu­er – unter bestimm­ten wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen – als "Vor­steu­er" von sei­ner an das Finanz­amt zu zah­len­de Umsatz­steu­er abzie­hen. Was aber, wenn der Lie­fe­rant zwar sei­ne Leis­tung erbringt, in der Rech­nung aber über sei­ne Iden­ti­tät täuscht, etwa weil er sei­ner­seits

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Hin­ter­zo­ge­ne Steu­ern und das Straf­maß

Zu den Anfor­de­run­gen an die Fest­stel­lung und die Beweis­wür­di­gung von Besteue­rungs­grund­la­gen in steu­er­straf­recht­li­chen Urtei­len hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof noch­mals Stel­lung genom­men. Nach § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO müs­sen die Urteils­grün­de die für erwie­sen erach­te­ten Tat­sa­chen, also das Tat­ge­sche­hen mit­tei­len, in dem die gesetz­li­chen Merk­ma­le der Straf­tat gefun­den wer­den. Dies muss

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Kör­per­schaft­steu­er- und Gewer­be­steu­er­be­frei­ung für Ver­sor­gungs­wer­ke

Eine berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tung übt nach einem aktu­el­len Urteil des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorfs trotz der auch inso­weit bestehen­den Pflicht­mit­glied­schaft der Kam­mer­an­ge­hö­ri­gen anders als die öffent­lich recht­li­chen Trä­ger der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung kei­ne Tätig­keit aus, die der Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts als Trä­ge­rin der öffent­li­chen Gewalt eigen­tüm­lich und vor­be­hal­ten ist, so dass das Ver­sor­gungs­werk

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