Verlustübertrag bei Mehrmütterorganschaft

Ver­lust­über­trag bei Mehr­müt­ter­or­gan­schaft

Zu den durch das Gesetz zur Fort­ent­wick­lung des Unter­neh­mens­steu­er­rechts (Unt­StFG) ge­schaf­fe­nen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen zur sog. Mehr­müt­ter­or­gan­schaft urteil­te der Bun­des­fi­nanz­hof im März 2006, dass die­se ver­fas­sungs­ge­mäß sind und nicht gegen das aus dem Rechts­staats­prin­zip (Art. 20 Abs. 3 GG) ab­ge­lei­te­te Rück­wir­kungs­ver­bot ver­sto­ßen. Die hier­ge­gen von der vor dem Bun­des­fi­nanz­hof unter­le­ge­nen Klä­ge­rin ein­ge­leg­te

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Erlass von Erbschaftsteuer für überschuldete Kommanditanteile

Erlass von Erb­schaft­steu­er für über­schul­de­te Kom­man­dit­an­tei­le

Erb­schaft­steu­er, die auf die über­schul­de­ten Kom­man­dit­an­tei­le des Erb­las­sers ent­fällt, muss vom Finanz­amt unter bestimm­ten Umstän­den erlas­sen wer­den, wie ein aktu­el­les Urteil des Finanz­ge­richts Köln zeigt. Denn der dem Finanz­amt grund­sätz­lich nach §§ 5, 163, 227 AO eröff­ne­te Ermes­sens­spiel­raum kann sich in die­sen Fäl­len der­art ver­en­gen, dass nur ein Erlass der

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Doppelte Haushaltsführung bei kinderlosen, nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung bei kin­der­lo­sen, nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten

Bei kin­der­lo­sen, nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaf­ten ist die Aner­ken­nung einer "Dop­pel­ten Haus­halt­füh­rung" oft­mals schwie­rig, da die Finanz­ver­wal­tung an der beruf­li­chen Ver­an­las­sung zwei­felt. Dies zeigt auch ein aktu­ell vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­ner Fall. Dort hat­te das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­den, dass bei einem Steu­er­pflich­ti­gen, der neben sei­ner fort­be­stehen­den Woh­nung am Beschäf­ti­gungs­ort ohne zeit­li­chen Zusam­men­hang

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Beleg- und Buchnachweise bei Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftlichen Lieferungen

Beleg- und Buch­nach­wei­se bei Aus­fuhr­lie­fe­run­gen und inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen

Mit drei Urtei­len hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt meh­re­re bis­her strit­ti­ge Fra­gen zur Umsatz­steu­er­be­frei­un­gen bei Aus­fuhr­lie­fe­run­gen und inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen ent­schie­den. Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen sind gemäß § 6a UStG Lie­fe­run­gen von Waren in ande­re EG-Mit­­­glie­d­­staa­­ten, Aus­fuhr­lie­fe­run­gen sind gemäß § 6b UStG Waren­lie­fe­run­gen in (nicht der EU ange­hö­ri­ge) Dritt­staa­ten. Ins­be­son­de­re die inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­run­gen gel­ten

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Unternehmereigenschaft eines Insolvenzverwalters

Unter­neh­mer­ei­gen­schaft eines Insol­venz­ver­wal­ters

Nach Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung gilt für die umsatz­steu­er­li­che Behand­lung der Leis­tun­gen eines in einer Rechts­an­walts­kanz­lei als Insol­venz­ver­wal­ter täti­gen Rechts­an­walts Fol­gen­des: Die von einem für eine Rechts­an­walts­kanz­lei als Insol­venz­ver­wal­ter täti­gen Rechts­an­walt aus­ge­führ­ten Umsät­ze sind der Kanz­lei zuzu­rech­nen. Dies gilt sowohl für einen ange­stell­ten als auch für einen an der Kanz­lei als

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Umsätze für die Seeschifffahrt

Umsät­ze für die See­schiff­fahrt

Wer ist – umsatz­steu­er­lich – der Betrei­ber eines See­schif­fes ? Die Finanz­ver­wal­tung defi­niert jetzt: Unter den Begriff „Betrei­ber“ fal­len unter Berück­sich­ti­gung des gemein­schafts­recht­li­chen Umfangs der Befrei­ung von Umsät­zen für die See­schiff­fahrt sowohl Ree­der als auch Beree­de­rer von See­schif­fen, sofern die Leis­tun­gen unmit­tel­bar dem Erwerb durch die See­schiff­fahrt die­nen. Die Eigen­tums­ver­hält­nis­se

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