Lang­fris­ti­ger Ver­trag mit dem Fit­ness­stu­dio – und der berufs­be­ding­te Umzug

Allein der Umstand, dass der Kun­de eines Fit­ness­stu­di­os berufs­be­dingt sei­nen Wohn­ort wech­selt, ver­mag eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung sei­nes Ver­trags nicht zu recht­fer­ti­gen . In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te die Betrei­be­rin eines Fit­ness­stu­di­os von ihrem Kun­den rest­li­ches Nut­zungs­ent­gelt für die Zeit von Okto­ber 2013 bis ein­schließ­lich Juli 2014. Die

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Die Sport­un­fä­hig­keit und die Kün­di­gung des Fit­ness­ver­trags

Ein wich­ti­ger Grund, der zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung eines Fit­ness­ver­tra­ges berech­tigt, kann in schwe­ren gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen auf­grund eines Unfalls lie­gen, die zu einer lang­fris­ti­gen Sport­un­fä­hig­keit geführt haben. Der Kun­de muss sich nicht auf die ihm noch mög­li­che Benut­zung eini­ger weni­ger Gerä­te und die Well­ness­an­ge­bo­te des Stu­di­os ver­wei­sen las­sen. Mit die­ser Begrün­dung

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Fit­ness­ver­trag bei Gelenk­er­kran­kung

Nach dem Abschluss eines Sport­stu­dio­ver­tra­ges hat der Kun­de grund­sätz­lich dann ein außer­or­dent­li­ches Kün­di­gungs­recht, wenn er krank­heits­be­dingt die Ein­rich­tun­gen des Stu­di­os nicht mehr nut­zen kann. Waren aller­dings die Umstän­de, die Anlass zur Kün­di­gung bie­ten, bereits beim Ver­trags­schluss bekannt, so ist dem Kun­den die Ver­trags­fort­set­zung zuzu­mu­ten, wenn kei­ne ande­re aus­drück­li­che Ver­ein­ba­rung dar­über

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Die Kün­di­gungs­klau­sel eines Fit­ness-Stu­dio­ver­trags

Eine Klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Fit­ness­stu­di­os ist unwirk­sam, die den Kun­den des Fit­ness­stu­di­os zwar zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung des Nut­zungs­ver­tra­ges berech­tigt, wenn er krank­heits­be­dingt für die rest­li­che Ver­trags­lauf­zeit die Ein­rich­tun­gen des Cen­ters nicht nut­zen kann, die Wirk­sam­keit der Kün­di­gung jedoch an die zusätz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen knüpft, dass die Kün­di­gung unver­züg­lich,

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24monatige Erst­lauf­zeit eines Fit­ness-Stu­dio­ver­trags

In einem Fit­­ness-Stu­­di­o­­ver­­­trag hält eine vor­for­mu­lier­te Ver­trags­be­stim­mung, die eine Erst­lauf­zeit des Ver­tra­ges von 24 Mona­ten vor­sieht, grund­sätz­lich der Inhalts­kon­trol­le nach § 307 Abs. 1 BGB stand. Bei der zwi­schen den Par­tei­en ver­ein­bar­ten Ver­trags­dau­er von 24 Mona­ten han­delt es sich um eine vor­for­mu­lier­te Ver­trags­be­din­gung im Sin­ne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB

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Kei­ne Bar­zah­lung bit­te!

Die Wei­ge­rung, Mit­glieds­bei­trä­ge für ein Fit­ness­stu­dio in bar ent­ge­gen­zu­neh­men, obwohl im Ver­trag Bar­zah­lung nicht aus­ge­schlos­sen wur­de, berech­tigt den Kun­den des Fit­ness­stu­di­os nach Ansicht des Amts­ge­richts Mün­chen zur frist­lo­sen Kün­di­gung, zumin­dest dann, wenn dem Fit­ness­stu­dio bei Ver­trags­schluss bekannt war, dass der Kun­de über kein Bank­kon­to ver­fügt, und er spä­ter von sei­nem

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Wien und das Ende der Fit­ness

Der Umzug in eine ande­re Stadt auf Grund eines berufs­be­ding­ten Stel­len­wech­sels des Ehe­manns berech­tigt die Kun­din eines Fit­ness­stu­di­os zur frist­lo­sen Kün­di­gung. In einem vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall schloss die spä­te­re Beklag­te im Janu­ar 2006 einen Fit­ness­ver­trag mit einem Fit­ness­stu­dio. Als Lauf­zeit wur­den 24 Mona­te ver­ein­bart. Im Juni 2006 kün­dig­te

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Unfall statt Fit­ness

Der Betrei­ber eines Fit­nes­stu­di­os haf­tet nicht wegen Ver­let­zung der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht, wenn ein Lauf­band ohne Ein­wei­sung eigen­mäch­tig in Betrieb genom­men wird und es des­halb zu einem Unfall kommt. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg ent­schie­de­nen Fall befand sich die Ehe­frau des Klä­gers in kran­ken­gym­nas­ti­scher Behand­lung und nahm an einem Funk­ti­ons­trai­ning teil.

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Kon­trol­le der Trai­nings­ge­rä­te im Fit­ness­stu­dio

Wer sich zum Trai­ning in ein pro­fes­sio­nel­les Fit­ness­stu­dio begibt, darf sich dar­auf ver­las­sen, dass die Trai­nings­ge­rä­te in einem ord­nungs­ge­mä­ßen Zustand sind. Den Stu­dio­be­trei­ber tref­fen daher hohe Kon­troll­an­for­de­run­gen. Wird er die­sen nicht gerecht, so haf­tet er sei­nen Kun­den für Schä­den. Das ver­deut­licht eine Ent­schei­dung des Land­ge­richts Coburg, mit der der Betrei­ber

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