Schlachthof

Arbeits­schutz­kon­troll­ge­setz – und die Fleischwirtschaft

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat meh­re­re Anträ­ge auf einst­wei­li­ge Anord­nun­gen abge­lehnt, mit denen ver­hin­dert wer­den soll­te, dass Tei­le des am 30.12.2020 ver­kün­de­ten Geset­zes zur Ver­bes­se­rung des Voll­zugs im Arbeits­schutz (Arbeits­schutz­kon­troll­ge­setz) zum 1.01.2021 in Kraft tre­ten. Die jetzt abge­lehn­ten Anträ­ge betref­fen neue Rege­lun­gen für Unter­neh­men der Fleisch­wirt­schaft, für die ab dem 1. Janu­ar ab

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Min­dest­lohn – und die Anrech­nung einer Treueprämie

Ob und in wel­chem Umfang der Min­dest­lohn­an­spruch neben der Grund­ver­gü­tung durch wei­te­re Leis­tun­gen erfüllt wird, bestimmt sich danach, ob die vom Arbeit­ge­ber erbrach­ten (Zusatz-)Leistungen die Norm­zwe­cke (hier:) der Ver­ord­nung über zwin­gen­de Arbeits­be­din­gun­gen in der Fleisch­wirt­schaft und des TV Min­dest­be­din­gun­gen sichern. Ent­spre­chend der Ziel­set­zung in § 1 AEntG sol­len ange­mes­se­ne Min­dest­ar­beits­be­din­gun­gen in

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Besitz­stands­zu­la­ge nach § 25 TV-Fleischuntersuchung

Die im Jahr 2007 gezahl­ten Zuschlä­ge zur Stück­ver­gü­tung für Rück­stands­un­ter­su­chun­gen, wei­ter gehen­de Unter­su­chun­gen und bak­te­rio­lo­gi­sche Fleisch­un­ter­su­chun­gen nach § 12 Abs. 3 Unter­abs. 1 Satz 1 TV Ang aöS sind bei der Berech­nung der Besitz­stands­zu­la­ge des § 25 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 TV-Flei­sch­un­­­ter­­su­chung nicht zu berück­sich­ti­gen. Das folgt aus der Aus­le­gung von § 25

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Fleisch­ge­büh­ren

Eine Gemein­de, die in der Zeit zwi­schen 1991 und 1996 geson­der­te Gebüh­ren für Unter­su­chun­gen auf Tri­chi­nen und für bak­te­rio­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen erho­ben hat, hat nicht in einer einen uni­ons­recht­li­chen Staats­haf­tungs­an­spruch begrün­den­den hin­rei­chend qua­li­fi­zier­ten Wei­se gegen Art. 5 Abs. 1 der Ent­schei­dung 88/​408/​EWG und Art. 2 Abs. 4 der Richt­li­nie 85/​73/​EWG in der Fas­sung der Richtlinie

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Ver­kauf von Fleisch­ab­fäl­len ist Betrug

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt die Ver­ur­tei­lung enes baye­ri­schen Fleisch­groß­händ­lers wegen Betru­ges bestä­tigt: Das Land­ge­richt Mem­min­gen hat den Ange­klag­ten wegen Betru­ges in 15 Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von drei Jah­ren ver­ur­teilt. Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts Mem­min­gen betrieb der Ange­klag­te in den Jah­ren 2004/​2005 ein Lebens­mit­tel­kühl­haus in Iller­tis­sen. Er kauf­te nicht

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Baa­dern

„3‑mm-Fleisch“ ist, wie das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt jetzt noch­mals fest­stell­te, als „Sepa­ra­to­ren­fleisch“ zu kenn­zeich­nen. Dabei kommt es nicht dar­auf an, ob die Erzeu­gung ‚ein­stu­fig’ oder ‚zwei­stu­fig’ erfolgt (Baa­dern). Auch das ver­gleichs­wei­se scho­nend gewon­ne­ne 3‑mm-Res­t­­fleisch muss, so die Lüne­bur­ger Rich­ter, unge­ach­tet sei­ner Qua­li­tät ange­sichts der natio­na­len und euro­pa­recht­li­chen Rechts­la­ge unter der Bezeichnung

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Bun­des­wei­te Schwer­punkt­prü­fung in der Fleischwirtschaft

Die bei der Zoll­ver­wal­tung ange­sie­del­te Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit kon­trol­lier­te im Febru­ar mit rund 2.200 Zöll­nern im gesam­ten Bun­des­ge­biet ins­ge­samt 1.613 Betrie­be der Fleisch­wirt­schaft. Dabei wur­den 17.813 Per­so­nen vor Ort auf Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung hin über­prüft. Auf­grund der bis­he­ri­gen Erkennt­nis­se wur­den allein 125 Buß­­geld- und 29 Straf­ver­fah­ren gegen Arbeit­neh­mer und Arbeitgeber

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