Flug­aus­fall wegen Vulkanausbruch

Ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men muss Flug­gäs­te, deren Flug auf­grund außer­ge­wöhn­li­cher Umstän­de wie der Schlie­ßung des Luft­raums nach dem Aus­bruch des Vul­kans Eyjaf­ja­l­la­jö­kull annul­liert wur­de, betreu­en. Das euro­päi­sche Uni­ons­recht sieht kei­ne zeit­li­che oder finan­zi­el­le Begren­zung die­ser Pflicht zur Betreu­ung der Flug­gäs­te (Unter­brin­gung, Mahl­zei­ten, Erfri­schun­gen) vor. Wird ein Flug annul­liert, ist das Luft­fahrt­un­ter­neh­men nach dem

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Aus­gleichs­leis­tun­gen bei streik­be­ding­ten Flugausfällen

Ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men muss Flug­gäs­ten Aus­gleichs­leis­tun­gen erbrin­gen, wenn sie nicht beför­dert wor­den sind, weil ihr Flug infol­ge eines Streiks umor­ga­ni­siert wur­de, der zwei Tage zuvor auf dem Flug­ha­fen statt­ge­fun­den hat­te. Der Aus­gleich ist nicht nur bei Nicht­be­för­de­rung wegen Über­bu­chung, son­dern auch bei Nicht­be­för­de­rung aus ande­ren – z. B. betrieb­li­chen – Gründen

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Aus­gleichs­zah­lun­gen für Flugannullierung

Flug­pas­sa­gie­ren steht kein Anspruch auf eine Aus­gleichs­zah­lung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung für Flug­an­nul­lie­rung zu, die im Zusam­men­hang mit den von der Pilo­ten­ver­ei­ni­gung Cock­pit ange­kün­dig­ten Pilo­ten­streiks erfolg­ten. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in zwei bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren, in denen die Klä­ger jeweils Aus­gleichs­zah­lun­gen nach Art. 7 Abs. 1c, Art. 5 Abs. 1c Fluggastrechteverordung

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Auspuff

Aus­gleichs­zah­lung an Flug­gäs­te wegen streik­be­ding­ten Flugausfalls

Nach Auf­fas­sung des Gene­ral­an­walts beim Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ist ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men zu Aus­gleichs­zah­lun­gen an Flug­gäs­te ver­pflich­tet, wenn ihre Beför­de­rung ver­wei­gert wor­den ist, weil ihr Flug auf­grund eines zwei Tage zuvor erfolg­ten, einen frü­he­ren Flug betref­fen­den Streiks auf dem Flug­ha­fen umor­ga­ni­siert wor­den ist. Nur eine Nicht­be­för­de­rung, die durch Grün­de gerechtfertigt

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Aus­gleichs­leis­tun­gen bei Flugannullierungen

Nach Auf­fas­sung der Gene­ral­an­wäl­tin beim Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on kön­nen Flug­gäs­te die Erstat­tung von Kos­ten in ange­mes­se­ner Höhe ver­lan­gen, die ihnen dadurch ent­stan­den sind, dass eine Flug­ge­sell­schaft im Fall eines annul­lier­ten Flu­ges kei­ne Betreu­ungs- und Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen erbracht hat. Die­se Aus­gleichs­zah­lung darf auch nicht auf die bei Annul­lie­rung eines Flu­ges zu

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Wet­ter­be­ding­ter Flugausfall

Wird ein Flug wegen schlech­ten Wet­ters, etwa wegen Nebels, annul­liert, steht dem Flug­gast zwar kei­ne Aus­gleich­zah­lung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung zu, wohl aber hat er auch bei einer sol­chen wet­ter­be­ding­ter Flug­an­nul­lie­rung einen Anspruch gegen die Flug­ge­sell­schaft auf eine ander­wei­ti­ge Beför­de­rung zum End­ziel unter ver­gleich­ba­ren Rei­se­be­din­gun­gen zum frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt. In einem gestern

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Flug­zeug­de­fek­te

Tech­ni­sche Defek­te, wie sie beim Betrieb eines Flug­zeugs gele­gent­lich auf­tre­ten kön­nen, begrün­den für sich gese­hen kei­ne außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­de, die das Luft­fahrt­un­ter­neh­men von der Ver­pflich­tung befrei­en kön­nen, bei einer auf­grund des Defekts erfor­der­li­chen Annul­lie­rung des Flugs die nach Art. 7 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 vor­ge­se­he­ne Aus­gleichs­zah­lung zu leis­ten. Dies gilt auch

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Bekleidungsgeschäft

Flug­aus­fall

Die Kla­ge eines Flug­gasts auf Aus­gleichs­zah­lun­gen infol­ge der Annul­lie­rung sei­nes Flu­ges gab jetzt dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten Gele­gen­heit, die Vor­schrif­ten über die gericht­li­che Zustän­dig­keit im Bereich des Luft­ver­kehrs zu prä­zi­sie­ren. Die Flug­gäs­te eines inner­ge­mein­schaft­li­chen Flu­ges, also eines Flu­ges, bei dem sowohl der Abflugs­ort wie auch der Ankunfts­ort inner­halb der

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