Flug­gast­rech­te – und die Anwaltskosten

Das aus­füh­ren­de Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men muss einem Flug­gast, dem ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 Flug­gast­rech­te­VO zusteht, grund­sätz­lich auch die Kos­ten für die vor­ge­richt­li­che Gel­tend­ma­chung des Anspruchs durch einen Rechts­an­walt erset­zen, wenn es die ihm gemäß Art. 14 Abs. 2 Flug­gast­rech­te­VO oblie­gen­de Infor­ma­ti­ons­pflicht ver­letzt hat. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall unter­nahm der kla­gen­de Fluggast

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Flughafen Frankfurt

Abflug­ort – Bestim­mungs­ort – Rück­flug­ort – und der Gerichts­stand des Erfüllungsortes

Art. 7 Nr. 1 Buchst. b Brüs­­sel-Ia-VO begrün­det einen ein­heit­li­chen Gerichts­stand für sämt­li­che Kla­gen aus dem Dienst­leis­tungs­ver­trag. Bei einem Ver­trag, der einen Hin­flug zu einem bestimm­ten End­ziel und einen Rück­flug zu einem vom ers­ten Abflug­ort ver­schie­de­nen Ankunfts­ort vor­sieht, ist des­halb an allen drei Orten der Gerichts­stand des Erfül­lungs­orts für alle nach dem Vertrag

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Alko­ho­li­siert im Flugzeug

Wird durch alko­hol­be­ding­te Aus­fall­erschei­nun­gen und aggres­si­ves Ver­hal­ten die Luft­si­cher­heit auf einem Trans­at­lan­tik­flug gefähr­det, darf die Beför­de­rung des Flug­gas­tes ver­wei­gert wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Ent­schä­di­gungs­leis­tung und Scha­dens­er­satz wegen Nicht­be­för­de­rung abge­wie­sen. Geklagt hat­te ein Mann, der für sich und seine

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Die Ver­spä­tung des Alter­na­tiv­flugs – und die Ausgleichszahlung

Hat ein Flug­gast eine Aus­gleichs­zah­lung für die Annul­lie­rung sei­nes Flu­ges und einen Alter­na­tiv­flug akzep­tiert, kann er auch einen Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lun­gen haben wegen einer Ver­spä­tung des Alter­na­tiv­flu­ges. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens ent­schie­den. Das Beru­fungs­ge­richt Hel­sin­ki (Hel­sin­gin hovioi­keus) hat in einem

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Aus­gleichs­an­spruch bei Annu­lie­rung eines Teil­flu­ges – und das zustän­di­ge Gericht

Wenn bei Flü­gen mit ein­heit­li­cher Buchung und meh­re­ren Teil­flü­gen wegen Annul­lie­rung des letz­ten Teil­flugs eine Kla­ge auf Aus­gleichs­zah­lun­gen erho­ben wer­den soll, kann die­se bei dem Gericht des Abflug­orts des ers­ten Teil­flugs erho­ben wer­den, selbst wenn sie sich gegen das mit dem letz­ten Teil­flug beauf­trag­te Luft­fahrt­un­ter­neh­men rich­tet. So hat der Gerichtshof

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Hei­ßer Kaf­fee in der Luft

Für die Haf­tung einer Flug­li­nie im Fall eines umge­kipp­ten Kaf­fees ist es nicht not­wen­dig, dass sich ein flugspe­zi­fi­sches Risi­ko rea­li­siert hat. Mit die­ser Begrün­dung hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Mäd­chen, das sich wäh­rend eines Flu­ges ver­brüht hat, Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen. Dem Fall zugrun­de lag ein

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Kein Flug mit ver­län­ger­tem Kinderreisepass

Wird die Beför­de­rung auf einem Flug nach Süd­afri­ka ver­wei­gert, weil die Rei­se­päs­se der Kin­der nach Ablauf der Gül­tig­keit ledig­lich ver­län­gert wur­den, besteht kein Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lung gegen die Flug­li­nie. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge auf Aus­gleichs­an­sprü­che nach der europäischen

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Aus­gleichs­an­sprü­che wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung nach der Flug­gast­rech­te­VO – und der Schadensersatz

Nach den Grund­sät­zen der Vor­teils­aus­glei­chung sind nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung gewähr­te Aus­gleichs­an­sprü­che auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach § 651f Abs. 1 BGB aF anzu­rech­nen, die auf die­ser Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung beru­hen. Die von den Rei­sen­den gel­tend gemach­ten Ersatz­an­sprü­che erge­ben sich aus § 651f Abs. 1 BGB in der bis zum 30.06.2018 gel­ten­den, im Streit­fall maßgeblichen

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Scha­dens­er­satz bei Flug­ver­spä­tun­gen – und die Aus­gleichs­zah­lung nach der Fluggastrechteverordnung

Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung sind ‑auch bei vor dem 1. Juli 2018 geschlos­se­nen Rei­­se­­ver­­­trä­­gen- auf rei­­se- und beför­de­rungs­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach natio­na­lem Recht anzu­rech­nen. In dem ers­ten der bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die Urlau­ber bei der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin für die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2016

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Flug­gast­rech­te – oder Ansprü­che gegen den Reiseveranstalter

Flug­gäs­te, die gegen ihren Rei­se­ver­an­stal­ter Anspruch auf Erstat­tung ihrer Flug­schein­kos­ten haben, kön­nen nicht auch eine Erstat­tung beim Luft­fahrt­un­ter­neh­men bean­spru­chen. Eine sol­che Kumu­lie­rung wäre nach Ansicht des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dazu ange­tan, zu einem unge­recht­fer­tig­ten Über­maß an Schutz der Flug­gäs­te zu Las­ten des Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zu füh­ren. Anlass für die­se Entscheidung

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Flug mit Zwi­schen­lan­dung – und die Fluggastrechte

Bei einer Flug­ver­bin­dung von einem EU-Mit­­­glie­d­­staat in einen Dritt­staat mit Umstei­gen in einem ande­ren Dritt­staat, die Gegen­stand einer ein­zi­gen Buchung war, ist das Luft­fahrt­un­ter­neh­men, das den ers­ten Teil­flug durch­ge­führt hat, ver­pflich­tet, den Flug­gäs­ten einen Aus­gleich zu leis­ten, wenn es bei der Ankunft des zwei­ten Teil­flugs, der von einem Luft­fahrt­un­ter­neh­men von

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Flug­ver­spä­tung – und der Anschlussflug

Soll der end­gül­ti­ge Ziel­ort des Flug­gas­tes nach der zugrun­de lie­gen­den ein­heit­li­chen Buchung von einem Flug­ha­fen im Uni­ons­ge­biet aus mit direk­tem Anschluss­flug über einen Dritt­staat erreicht wer­den und trifft er dort infol­ge einer Ver­spä­tung des ers­ten Flu­ges von unter drei Stun­den mit gro­ßer Ver­spä­tung ein, steht dem Flug­gast ein Aus­gleichs­an­spruch nach

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Der Sys­tem­aus­fall im Flug­ha­fen­ter­mi­nal – und der Aus­gleichs­an­spruch des Flugpassagiers

Bei einer ver­zö­ger­ten Abfer­ti­gung wegen eines mehr­stün­di­gen Sys­tem­aus­falls in einem Flug­ha­fen­ter­mi­nal besteht kein Aus­gleichs­an­spruch des Flug­gas­tes nach Art. 7 Abs. 1 Satz 1 Buchst. c der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004). In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die bei­den Rei­sen­den bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men Flü­ge von New York nach Lon­don mit

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Vogel­schlag – und die Flugverspätung

Art. 5 Abs. 3 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 11.02.2004 über eine gemein­sa­me Rege­lung für Aus­gleichsund Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen für Flug­gäs­te im Fall der Nicht­be­för­de­rung und bei Annul­lie­rung oder gro­ßer Ver­spä­tung von Flü­gen und zur Auf­he­bung der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 295/​91 ist im Licht des 14. Erwägungsgrundes

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Der Streik bei den Pas­sa­gier­kon­trol­len – und die Flugannullierung

Den Pas­sa­gie­ren eines annul­lier­ten Flugs kann auch dann ein Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lung zuste­hen, wenn die Pas­sa­gier­kon­trol­len am Start­flug­ha­fen bestreikt wur­den und des­halb nicht gewähr­leis­tet war, dass alle Pas­sa­gie­re den Flug errei­chen konn­ten. Dies ent­schied der Bun­des­ge­richts­hof jetzt im Fal­le eines Ehe­paa­res, die für den 9. Febru­ar 2015 einen Flug von

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Wet lea­se – oder: Wel­che Flug­ge­sell­schaft zahlt die Ausgleichsleistung ?

Kommt es zu einer Flug­ver­spä­tung, ist die Flug­ge­sell­schaft zur Zah­lung einer Aus­gleichs­leis­tung ver­pflich­tet, die ent­schie­den hat, den Flug durch­zu­füh­ren. Dage­gen kann von der Flug­ge­sell­schaft, die das Flug­zeug und die Besat­zung ver­mie­tet hat, kei­ne Aus­gleichs­zah­lung ver­langt wer­den. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vorabentscheidungsersuchens

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Flug­ver­spä­tung wegen eines wil­den Streiks – und die Ausgleichszahlung

Ein „wil­der Streik“ des Flug­per­so­nals, der auf die über­ra­schen­de Ankün­di­gung einer Umstruk­tu­rie­rung folgt, stellt kei­nen „außer­ge­wöhn­li­chen Umstand“ dar, der es der Flug­ge­sell­schaft erlaubt, sich von ihrer Ver­pflich­tung zur Leis­tung von Aus­gleichs­zah­lun­gen bei Annul­lie­rung oder gro­ßer Ver­spä­tung von Flü­gen zu befrei­en. Die Risi­ken, die sich aus den mit sol­chen Maß­nah­men einhergehenden

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Annul­lier­ter Flug – Ersatz­flug – Verspätung

Die Rege­lung in Art. 5 Abs. 1 Buchst. c Nr. iii Flug­gast­rech­te­VO ist nach ihrem Sinn und Zweck dahin zu ver­ste­hen, dass Aus­gleichs­an­sprü­che nicht bereits durch ein Ange­bot zur ander­wei­ti­gen Beför­de­rung (Ersatz­flug) aus­ge­schlos­sen wer­den, son­dern nur dann, wenn der Flug­gast mit dem ange­bo­te­nen Ersatz­flug sein End­ziel tat­säch­lich höchs­tens zwei Stun­den spä­ter als ursprünglich

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Flug­gast­rech­te bei „Wet Lease“-Flügen – und die rich­ti­ge Fluggesellschaft

Der Anspruch auf Aus­gleichs­leis­tung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung ist nicht gegen­über dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, des­sen Flug­zeug und Besat­zung auf­grund einer „Wet-Lea­­se-Ver­­ein­­ba­­rung“ ein­ge­setzt wur­den, gel­tend zu machen, son­dern gegen­über dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, bei dem der Flug­gast den Flug gebucht hat. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­ten die kla­gen­den Flug­pas­sa­gie­re von dem

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Ärger mit dem Urlaubsflug

Som­mer­zeit ist Urlaubs­zeit und Rei­se­zeit. Ein beacht­li­cher Anteil der Rei­sen sind Flug­rei­sen. Beson­ders ärger­lich ist es, wenn der Urlaub bereits mit Flug­ver­spä­tun­gen oder Annul­lie­run­gen beginnt. Auch der Ver­lust der Rei­se­kof­fer kann den Start ins Urlaubs­ver­gnü­gen stö­ren. Wer sei­ne Ansprü­che auf Ent­schä­di­gung gel­tend machen möch­te, schreckt gera­de bei Aus­lands­flü­gen vor befürchteten

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Der ver­spä­te­te Rück­flug – Rei­se­preis­min­de­rung oder Ausgleichszahlung?

Ver­spä­tet sich der Rück­flug, steht dem Rei­sen­den grund­sätz­lich sowohl ein Recht auf Aus­gleichs­zah­lung wegen der Flug­ver­spä­tung als auch auf Rei­se­preis­min­de­rung zu. Der Rei­sen­de kann die­se bei­den Rech­te jedoch nicht kumu­la­tiv gel­tend machen, er muss sich viel­mehr Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung auf sei­nen Rei­se­preis­min­de­rungs­an­spruch anrech­nen las­sen. In dem jetzt vom Bundesgerichtshof

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Der ver­pass­te Anschluss­flug – und die Rück­kehr zum Abflugort

Kehrt der Flug­gast, der wegen eines ver­spä­te­ten Flugs einen gebuch­ten Anschluss­flug ver­passt hat und mit einem ihm ange­bo­te­nen Ersatz­flug sein End­ziel nicht frü­her als drei Stun­den nach der vor­ge­se­he­nen Ankunfts­zeit errei­chen kann, zum ers­ten Abflug­ort zurück, steht ihm gleich­wohl ein Aus­gleichs­an­spruch wegen erheb­li­cher Ver­spä­tung zu. Hat die ver­spä­te­te Ankunft des Zubringerflugs

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Flug­ver­spä­tung man­gels Landeerlaubnis

Die Ver­spä­tung eines Flugs geht regel­mä­ßig auf außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de zurück, wenn sie dar­auf beruht, dass das pünkt­lich gestar­te­te Flug­zeug am Ankunfts­flug­ha­fen kei­ne Lan­de­er­laub­nis erhält. Die Flug­ge­sell­schaft ist nach Art. 5 Abs. 3 Flug­gast­rech­te­VO von der Ver­pflich­tung zur Aus­gleichs­zah­lung befreit, wenn die ver­spä­te­te Ankunft auf außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­den beruht und mit zumut­ba­ren Maß­nah­men von

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Flug­ver­spä­tung wegen Taubenschlag

Ein durch Vogel­schlag ver­ur­sach­ter Tur­bi­nen­scha­den, der den Abbruch eines Starts erzwingt oder den erneu­ten Ein­satz eines beim Lan­de­an­flug beschä­dig­ten Flug­zeugs hin­dert, begrün­det außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de im Sin­ne des Art. 5 Abs. 3 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung. Das Luft­fahrt­un­ter­neh­men wird von der Ver­pflich­tung zu einer Aus­gleichs­zah­lung nur dann frei, wenn es eine Annul­lie­rung oder erheb­li­che Verspätung

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Ver­spä­tung wegen ver­zö­ger­ter Landeerlaubnis

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs bestehen kei­ne Aus­gleichs­an­sprü­che nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung, wenn die Ver­spä­tung auf einer ver­zö­ger­ter Lan­de­er­laub­nis beruht. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te der Klä­ger eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 Abs. 1 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 wegen erheb­li­cher Ver­spä­tung. Er buch­te bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men für

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Regierungsviertel

Der ver­pass­te Anschlussflug

Ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung steht einem Flug­gast auch dann zu, wenn er infol­ge der Flug­ver­spä­tung einen Anschluss­flug ver­passt. Die Höhe des Aus­gleichs­an­spruchs bemisst sich in die­sem Fall nach der Ver­spä­tung bei der Ankunft am End­ziel. Den Flug­gäs­ten eines ver­spä­te­ten Flugs steht ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Ver­ord­nung zu,

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