Flughafen Frankfurt

Wech­sel­schicht­ar­beit – und der TVöD

Ansprü­che auf Wech­sel­schicht­zu­la­ge nach § 8 Abs. 5 Satz 1 TVöD‑F und auf Zusatz­ur­laub nach § 27 Abs. 1 Buchst. a TVöD‑F set­zen vor­aus, dass die Arbeit­neh­mer im streit­ge­gen­ständ­li­chen Zeit­raum stän­dig Wech­sel­schicht­ar­beit iSv. § 7 Abs. 1 TVöD‑F geleis­tet haben. Der Tarif­ver­trag für den öffent­li­chen Dienst für den Dienst­leis­tungs­be­reich Flug­hä­fen im Bereich der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de (TVöD‑F)

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Flughafen München

Die Mün­che­ner Flug­ha­fen­er­wei­te­rung – und die Kla­ge des Naturschutzverbandes

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de einer Umwelt- und Natur­schutz­ver­ei­ni­gung nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss für die Erwei­te­rung des Ver­kehrs­flug­ha­fens Mün­chen durch Anla­ge und Betrieb einer drit­ten Start- und Lan­de­bahn sowie gegen die dazu ergan­ge­nen gericht­li­chen Ent­schei­dun­gen rich­te­te. Der Natur­schutz­ver­band ist eine aner­kann­te Umwelt­ver­ei­ni­gung und in Bayern

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Startbahn

Flug­lärm – und die bau­li­chen Schall­schutz­maß­nah­men für Bestandsgebäude

Die Rege­lun­gen zur Erstat­tung von Auf­wen­dun­gen für bau­li­chen Schall­schutz an (ertüch­tig­ten) Bestands­ge­bäu­den in § 5 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 der 2. Flug­LSV sind von der Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge des § 7 Flug­lärmG gedeckt und auch im Übri­gen mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. § 5 Abs. 2 Satz 1 der Zwei­ten Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung des Geset­zes zum Schutz gegen

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Flughafen Frankfurt

Flug­lärm – und die Schall­schutz­maß­nah­men für Bestandsgebäude

Die Vor­schrif­ten der Flug­­­platz-Schal­l­­schut­z­­ma­ß­­nah­­men­­ver­­or­d­­nung zur Erstat­tung von Auf­wen­dun­gen für Schall­schutz­maß­nah­men an Bestands­ge­bäu­den sind für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nicht zu bean­stan­den. In den drei hier ent­schie­de­nen Fäl­len begeh­ren die Eigen­tü­mer von Wohn­grund­stü­cken, die in fest­ge­setz­ten Lärm­schutz­zo­nen des Ver­kehrs­flug­ha­fens Frankfurt/​Main lie­gen. die Erstat­tung von Auf­wen­dun­gen für bau­li­che Schall­schutz­maß­nah­men nach der Zwei­ten Ver­ord­nung zur

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Das Flug­ha­fen­asylver­fah­ren – und die Ver­le­gung vom Tran­sit­auf­ent­halt in eine Rückführungseinrichtung

Ein Beschluss des zustän­di­gen Amts­ge­richts, mit dem gemäß § 15 Abs. 6 Auf­en­thG zur Siche­rung der Abrei­se den Auf­ent­halt des Betrof­fe­nen im Tran­sit­be­reich des Flug­ha­fens oder in einer Unter­kunft, von der aus die Abrei­se des Betrof­fe­nen aus dem Bun­des­ge­biet mög­lich ist, ange­ord­net wird, darf nicht in einer vom Flug­ha­fen räum­lich getrennten

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Flughafen Frankfurt

Lärm­ak­ti­ons­plan Flug­ha­fen Frankfurt

Die Kla­ge eines Anwoh­ners gegen einen Lärm­ak­ti­ons­plan ist man­gels Kla­ge­be­fug­nis unzu­läs­sig. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den. Die Klä­ge­rin, die im Umfeld des Flug­ha­fens Frank­furt am Main wohnt, wen­det sich gegen den Lärm­ak­ti­ons­plan Hes­sen – Teil­plan Flug­ha­fen Frankfurt/​Main. Nach ihrer Auf­fas­sung genügt die­ser nicht den Vor­ga­ben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

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Urlaubs­ent­gelt für Sicher­heits­kräf­te an Verkehrsflughäfen

Nach den Rege­lun­gen des Man­tel­ta­rif­ver­trags für Sicher­heits­kräf­te an Ver­kehrs­flug­hä­fen vom 04.09.2013 (MTV) weist das Urlaubs­ent­gelt zwei Kom­po­nen­ten auf: Zum einen ist der Arbeit­ge­ber ver­pflich­tet, das monat­li­che Regel­ent­gelt im Urlaubs­zeit­raum fort­zu­zah­len (§ 18 Abs. 1 MTV). Zum ande­ren hat der Arbeit­neh­mer Anspruch auf einen dar­über hin­aus­ge­hen­den Betrag, der unter Berück­sich­ti­gung des das Regelentgelt

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Flughafen

Der Sozi­al­plan für ehe­ma­li­ge Beschäf­tig­te in der Flug­gast­ab­fer­ti­gung am Flug­ha­fen Tegel

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat einen Sozi­al­plan für wirk­sam erklärt, den die Eini­gungs­stel­le anläss­lich der Ein­stel­lung des Betrie­bes der Avia­ti­on Pas­sa­ge Ser­vice Ber­lin GmbH & Co. KG zur Flug­gast­ab­fer­ti­gung am Flug­ha­fen Tegel 2015 und der Kün­di­gung sämt­li­cher Beschäf­tig­ter beschlos­sen hat­te. Nach­dem der zunächst beschlos­se­ne Sozi­al­plan für unwirk­sam erklärt wor­den war hat das Landesarbeitsgericht

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Sicher­heits­kräf­te an Ver­kehrs­flug­hä­fen – und ihr Urlaubsentgelt

Nach den Rege­lun­gen des Man­tel­ta­rif­ver­trags für Sicher­heits­kräf­te an Ver­kehrs­flug­hä­fen vom 04.09.2013 (MTV) weist das Urlaubs­ent­gelt zwei Kom­po­nen­ten auf. Zum einen ist der Arbeit­ge­ber ver­pflich­tet, das monat­li­che Regel­ent­gelt im Urlaubs­zeit­raum fort­zu­zah­len (§ 18 Abs. 1 MTV). Zum ande­ren hat der Arbeit­neh­mer Anspruch auf einen dar­über hin­aus­ge­hen­den Betrag, der unter Berück­sich­ti­gung des das

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Nacht­flug auf dem Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg – also spä­ter dann mal, irgendwann…

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zur Nacht­flug­re­ge­lung am künf­ti­gen Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg – nur 6½ Jah­ren nach Ein­rei­chung der Ver­fas­sungs­be­schwer­den – nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Inhalts­über­sichtDie Aus­gangs­sach­ver­hal­teDie Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger – Recht­li­ches Gehör­Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger – Kör­per­li­che Unver­sehrt­heit­Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger­ge­mein­den – Gren­zen des Grund­rech­te­schut­zes­Die Verfassungsbeschwerde

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Flug­ha­fen­ent­gel­te – und ihre Geneh­mi­gung durch die unab­hän­gi­ge Aufsichtsbehörde

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on Fra­gen zur Aus­le­gung der EU-Rich­t­­li­­nie 2009/​12/​EG vom 11. März 2009 über Flug­ha­fen­ent­gel­te – ins­be­son­de­re zur Reich­wei­te der Geneh­mi­gung der Flug­ha­fen­ent­gel­te durch die unab­hän­gi­ge Auf­sichts­be­hör­de – vor­ge­legt. Im Aus­gangs­ver­fah­ren hat­te das beklag­te Land Ber­lin – Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt –

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Bekleidungsgeschäft

Der Sturz des Pas­sa­giers auf der Fluggastbrücke

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit der Haf­tung des Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­mens für den Sturz eines Rei­sen­den auf der Flug­gast­brü­cke zu befas­sen: Der Flug­pas­sa­gier ver­langt von dem beklag­ten Luft­fahrt­un­ter­neh­men Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld. Er buch­te für den 9. Febru­ar 2013 für sich und sei­ne Ehe­frau einen von der beklag­ten Flug­ge­sell­schaft durch­ge­führ­ten Flug von

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Der neue Flug­platz – und die Planfeststellung

Nach § 6 Abs. 1 Satz 1 LuftVG dür­fen Flug­plät­ze (Flug­hä­fen, Lan­de­plät­ze und Segel­flug­ge­län­de) nur mit Geneh­mi­gung ange­legt oder betrie­ben wer­den. Zusätz­lich schreibt § 8 Abs. 1 Satz 1 LuftVG für Flug­hä­fen sowie Lan­de­plät­ze mit beschränk­tem Bau­schutz­be­reich vor, dass die­se nur ange­legt wer­den dür­fen, wenn der Plan nach § 10 LuftVG vor­her fest­ge­stellt ist. Die Anlegung

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Anpas­sungs­ge­neh­mi­gung für einen Flug­ha­fen – und die Kla­ge­be­fug­nis nach dem Umweltrechtsbehelfsgesetz

Gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UmwRG fin­det das Umwelt­rechts­be­helfs­ge­setz auf Ent­schei­dun­gen nach § 2 Abs. 3 UVPG über die Zuläs­sig­keit von Vor­ha­ben Anwen­dung, für die nach dem Gesetz über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung eine Pflicht zur Durch­füh­rung einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVP) besteht. Eine sol­che Pflicht folgt hier nicht aus § 3b Abs. 1 Satz 1 UVPG. Der

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Bei­hil­fen für Ryan­air am Flug­ha­fen Lübeck?

Natio­na­le Gerich­te sind zwar ver­pflich­tet, die vor­läu­fi­ge Beur­tei­lung in einem Eröff­nungs­be­schluss der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on zu berück­sich­ti­gen, eine bestimm­te Maß­nah­me stel­le eine Bei­hil­fe dar. Eine abso­lu­te und unbe­ding­te Ver­pflich­tung, die­ser vor­läu­fi­gen Beur­tei­lung zu fol­gen, besteht nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs aber nicht. Die Flug­ge­sell­schaft Air Ber­lin, macht gel­tend, die beklag­te Han­se­stadt Lübeck habe

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Tran­sit­auf­ent­halt im Flug­ha­fen – und die Anordung der Sicherungshaft

§ 15 Auf­en­thG ist eine mit­glied­staat­li­che Vor­schrift im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Buch­sta­be a der Rück­füh­rungs­richt­li­nie, wel­che die Anwen­dung des Art. 15 Abs. 1 der Richt­li­nie auf die Tat­be­stän­de des § 15 Abs. 5 und 6 Auf­en­thG (Anord­nun­gen von Haft zur Siche­rung der Zurück­wei­sung oder des Ver­bleibs im Tran­sit­be­reich des Flug­ha­fens zur Siche­rung der

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Schall­schutz beim Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg – und die Lüftungsplanung

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat die beklag­te Flug­ha­fen­ge­sell­schaft Ber­lin Bran­den­burg GmbH ver­ur­teilt, bei der Umset­zung des Schall­schutz­pro­gramms für ein im Nacht­schutz­be­reich gele­ge­nes Grund­stück vor dem Ein­bau von Zuluft­ge­rä­ten (Lüf­tern) eine Lüf­tungs­pla­nung vor­zu­neh­men. Die kla­gen­de Gemein­de ist Eigen­tü­me­rin eines mit einem Ein­fa­mi­li­en­haus bebau­ten Grund­stücks im nähe­ren Umfeld des neu­en Flug­ha­fens Ber­lin Brandenburg.

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Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­te am Flug­ha­fen – und das Trans­pa­renz­ge­bot bei der Auswahlentscheidung

Es ver­stößt gegen das bei der Aus­wahl­ent­schei­dung für die Erbrin­gung von Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­ten zu beach­ten­de Trans­pa­renz­ge­bot, wenn für die Aus­wahl­ent­schei­dung maß­geb­li­che Unter­kri­te­ri­en erst nach der Öff­nung der Bewer­bungs­un­ter­la­gen fest­ge­legt und gewich­tet wer­den. Das Erfor­der­nis einer trans­pa­ren­ten Aus­wahl­ent­schei­dung nach § 7 Abs. 3 Ver­ord­nung über Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­te auf Flug­plät­zen vom 10.12 1997 – Boden­­a­b­­fer­­ti­­gungs­­­dienst-Ver­­or­d­­nung (BADV)

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Ände­rung bestehen­der Nachtflugregelungen

Der Frei­staat Sach­sen ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts nicht ver­pflich­tet, die Nacht­flug­re­ge­lun­gen am Flug­ha­fen Leipzig/​Halle zu ändern. Der Flug­ha­fen Leipzig/​Halle wur­de auf der Grund­la­ge eines Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses aus dem Jahr 2004 mit dem Ziel aus­ge­baut, ein Dreh­kreuz für den Fracht­ver­kehr zu ent­wi­ckeln. Auf Kla­gen von Anwoh­nern bean­stan­de­te das Bundesverwaltungsgericht

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Schreibmaschine

Luft­trans­port über dieb­stahl­ge­fähr­de­te Flughäfen

Erfolgt die Luft­be­för­de­rung des Guts über einen Flug­ha­fen, an dem es in der Ver­gan­gen­heit zu Dieb­stäh­len an Sen­dun­gen gekom­men ist, recht­fer­tigt dies für sich allein nicht den Vor­wurf eines qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens des Fracht­füh­rers im Sin­ne von § 435 HGB. Der Fracht­füh­rer haf­tet gemäß § 425 Abs. 1 HGB für den Scha­den, der

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Sozi­al­plan für die Flug­gast­ab­fer­ti­gung in Berlin-Tegel

Der im Zusam­men­hang mit einer Mas­sen­ent­las­sung bei der Flug­gast­ab­fer­ti­gung des Flug­ha­fens Ber­­lin-Tegel für Beschäf­tig­te der Avia­ti­on Pas­sa­ge Ser­vice Ber­lin GmbH & Co. KG von der Eini­gungs­stel­le beschlos­se­ne Sozi­al­plan ist unwirk­sam. Dies hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg ent­schie­den und damit eine Ent­schei­dung des Arbeits­ge­richts Ber­lin bestä­tigt. Die Arbeit­ge­be­rin fer­tig­te im Auf­trag eines konzernangehörigen

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Flug­gast­ab­fer­ti­gung auf dem Flug­ha­fen Tegel – Mas­sen­ent­las­sung und kein Sozialplan

Das Arbeits­ge­richt Ber­lin hat den bei der Avia­ti­on Pas­sa­ge Ser­vice Ber­lin GmbH & Co. KG im Zusam­men­hang mit einer Mas­sen­ent­las­sung bei der Flug­gast­ab­fer­ti­gung des Flug­ha­fens Ber­­lin-Tegel von der Eini­gungs­stel­le beschlos­se­nen Sozi­al­plan für unwirk­sam erklärt. Die Arbeit­ge­be­rin fer­tig­te im Auf­trag eines zum glei­chen Kon­zern gehö­ren­den Unter­neh­mens auf dem Flug­ha­fen Ber­­lin-Tegel Pas­sa­gie­re ab,

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Vor­fel­der­wei­te­rung am Flug­ha­fen Köln/​Bonn

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat bestä­tigt, dass lärm­be­las­te­te Nach­barn eines Flug­ha­fens gegen bau­li­che Erwei­te­rungs­maß­nah­men, die von der zustän­di­gen Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de mit einer „Unter­blei­bens­ent­schei­dung“ geneh­mi­gungs­frei gestellt wur­den, vor­ge­hen und gege­be­nen­falls die Still­le­gung die­ser Flä­chen bis zur Ertei­lung der erfor­der­li­chen Geneh­mi­gung ver­lan­gen kön­nen. Die Klä­ger sind Eigen­tü­mer von Grund­stü­cken, die sich in etwa

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Müg­gel­see-Rou­te – wenn BER denn ein­mal öffnet

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat ein Urteil des Oberverwaltungs­gerichts Ber­­lin-Bran­­den­­burg zur soge­nann­ten „Müg­­gel­­see-Rou­­te“ bestä­tigt. Die Flug­rou­te ist vor­ge­se­hen für Abflug­ver­fah­ren von der Nord­bahn des Flug­ha­fens in Rich­tung Osten. Nach einem Über­flug im Süden von Bohns­dorf und einer Links­kur­ve führt die Rou­te zwi­schen dem Bezirk Tre­p­­tow-Köpe­­nick bzw. Fried­richs­ha­gen und Müg­gel­heim bzw.

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Fest­set­zung der Flug­rou­ten für den Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg

Die Kla­ge der Gemein­de Schö­ne­feld gegen die Flug­rou­ten­fest­set­zung für den Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg ist vor dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg erfolg­los geblie­ben. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat die Kla­ge der Gemein­de Schö­ne­feld gegen die 247. Durch­füh­rungs­ver­ord­nung zur Luft­­ver­­­kehrs-Ord­­nung über die Fest­set­zung der Flug­rou­ten für den Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg abge­wie­sen. Soweit die Gemein­de geltend

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Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg – und die Wannsee-Flugrouten

Die Recht­mä­ßig­keit der „Wan­n­­see-Flug­­rou­­ten“ ist immer noch offen. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat jetzt in zwei Revi­si­ons­ver­fah­ren die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg bean­stan­det, dass die Fest­le­gung der Wan­n­­see-Flug­­rou­­ten rechts­wid­rig ist, und den Rechts­streit zur erneu­ten Ver­hand­lung und Ent­schei­dung an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt zurück­ver­wie­sen. Bei den Wan­n­­see-Flug­­rou­­ten han­delt es sich um Luftwege

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die Kabi­nen­che­fin (Team­purs­e­ret­te) – und ihre regel­mä­ßi­ge Arbeitsstätte

Der Hei­mat­flug­ha­fen ist nicht die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te einer Kabi­nen­che­fin (Team­purs­e­ret­te). Die Kos­ten der Kabi­nen­che­fin für die Wege zwi­schen ihrer Woh­nung und dem Hei­mat­flug­ha­fen sind daher in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Piloten

Die Kos­ten eines Pilo­ten für Fahr­ten zwi­schen sei­ner Woh­nung und dem Hei­mat­flug­ha­fen sind in tat­säch­li­cher Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen sind grund­sätz­lich auch die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers für

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Die 3. Start- und Lan­de­bahn des Flug­ha­fens München

Die Plan­fest­stel­lung für die geplan­te 3. Start- und Lan­de­bahn des Ver­kehrs­flug­ha­fens Mün­chen ver­stößt nicht gegen zwin­gen­des Recht. Dem Vor­ha­ben ste­hen weder Grün­de des Bedarfs noch schäd­li­che Umwelt­ein­wir­kun­gen noch Grün­de des Natur­schut­zes ent­ge­gen. Die Regie­rung von Ober­bay­ern hat den ihr zuste­hen­den pla­ne­ri­schen Spiel­raum nicht über­schrit­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat der Bayerische

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Wech­sel­schicht­ar­beit für Flugzeugabfertiger

Nach § 23 Abs. 2 Satz 1 TVÜ-VKA ist sowohl hin­sicht­lich der Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen als auch hin­sicht­lich der Höhe des Anspruchs auf eine Wech­sel­schicht­zu­la­ge für Flug­zeug­ab­fer­ti­ger maß­geb­lich auf § 24 des Bun­­­des­­man­­tel-Tari­f­­ver­­­tra­­ges für Arbei­ter gemeind­li­cher Ver­wal­tun­gen und Betrie­be (BMT‑G) und den TV Schicht­lohn­zu­schlag abzu­stel­len. Ein Flug­zeug­ab­fer­ti­ger kann daher einen Anspruch auf einen Schichtlohnzuschlag

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Schall­schutz am Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Urtei­le des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg zu den erfor­der­li­chen Schall­schutz­maß­nah­men für Anlie­ger des Flug­ha­fens Ber­­lin-Bran­­den­­burg bestä­tigt und die hier­ge­gen gerich­te­ten Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft zurück­ge­wie­sen. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­­lin-Bran­­­den­­­burg hat­te auf die Kla­gen von An­woh­nern und An­lie­ger­ge­mein­den des neu­en Flug­ha­fens Ber­­­lin-Bran­­­den­­­burg durch Ur­tei­le vom 24. April 2013 das Land Brandenburg

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Ver­spä­tung wegen ver­zö­ger­ter Landeerlaubnis

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs bestehen kei­ne Aus­gleichs­an­sprü­che nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung, wenn die Ver­spä­tung auf einer ver­zö­ger­ter Lan­de­er­laub­nis beruht. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te der Klä­ger eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 Abs. 1 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 wegen erheb­li­cher Ver­spä­tung. Er buch­te bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men für

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Die Lärm­be­las­tung durch den ver­län­ger­ten Horizontalanflug

Die Unzu­mut­bar­keits­schwel­le einer Lärm­be­las­tung durch einen Flug­be­trieb wird durch das Flug­lärm­schutz­ge­setz defi­niert. Die­se Schwel­le ist auf­grund des vom Bun­des­auf­sichts­amt fest­ge­setz­ten, sog. ver­län­ger­ten Hori­zont­al­lan­de­an­flugs zum Flug­ha­fen Frank­furt Main nicht über­schrit­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Main-Kin­­zig-Krei­­ses und eines pri­va­ten Grund­ei­gen­tü­mers aus

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Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­ten am Flug­ha­fen Hamburg

Über die Ver­ga­be von Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­ten an einen Fremd­dienst­leis­ter am Flug­ha­fen Ham­burg muss neu ent­schie­den wer­den Das Ham­bur­gi­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat in einem Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes die Aus­wahl des Fremd­dienst­leis­ters für die Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­te am Flug­ha­fen Fuhls­büt­tel für die Zeit bis Juli 2020 als vor­aus­sicht­lich rechts­wid­rig ange­se­hen. Auf der Grund­la­ge einer Unionsrichtlinie

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Län­ger dau­ern­de Sicher­heits­kon­trol­le – Flug verpasst

Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat einem Rei­sen­den, der auf­grund einer län­ger dau­ern­den Sicher­heits­kon­trol­le am Flug­ha­fen Frank­furt sei­nen Flug nicht mehr erreich­te, eine Ent­schä­di­gung zuge­spro­chen. Der Klä­ger woll­te im Juli 2011 vom Flug­ha­fen Frank­furt aus einen Flug antre­ten, der um 4:20 Uhr star­ten soll­te. Im Sicher­heits­kon­troll­be­reich wur­de der Klä­ger aufgehalten,

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Der ver­pass­te Flug wegen Sicherheitskontrollen

Hat ein Flug­rei­sen­der sei­nen Flug wegen Sicher­heits­kon­trol­len ver­passt, die er nicht selbst zu ver­ant­wor­ten hat, kann er eine Ent­schä­di­gung nach auf­op­fe­rungs­recht­li­chen Grund­sät­zen ver­lan­gen. Zwar muss ein Flug­gast im Sicher­heits­in­ter­es­se der All­ge­mein­heit Kon­troll­maß­nah­men hin­neh­men. Es ist ihm aber nicht zuzu­mu­ten, den infol­ge die­ser Maß­nah­men ent­stan­de­nen zusätz­li­chen Nach­teil – den Ver­fall des

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Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung bei Flughafenumbauten

Die öster­rei­chi­sche Rege­lung, die bei der Ände­rung eines Flug­ha­fens nur für Pro­jek­te, bei denen eine Erhö­hung der Anzahl der Flug­be­we­gun­gen um min­des­tens 20 000 pro Jahr zu erwar­ten ist, eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung vor­sieht, ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen das Uni­ons­recht. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen näm­lich alle Projekte,

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Aus­wahl­ver­fah­ren für Bodenabfertigungsdienste

In Aus­wahl­ver­fah­ren nach der Bo­­­den­a­­b­­­fer­­­ti­­­gungs­­­­­dienst-Ver­­­or­­d­­­nung (BADV) kommt den zu­stän­di­gen Stel­len so­wohl bei der Be­stim­mung und Ge­wich­tung der Zu­schlags­kri­te­ri­en als auch bei der Aus­wah­l­ent­schei­dung selbst ein Be­ur­­­tei­­­lungs- und Be­wer­tungs­spiel­raum zu. Die Aus­schrei­bung für ein Aus­wahl­ver­fah­ren nach der Bo­­­den­a­­b­­­fer­­­ti­­­gungs­­­­­dienst-Ver­­­or­­d­­­nung muss nach der­zei­ti­ger Rechts­la­ge kei­ne An­ga­ben zur Ge­wich­tung der Zu­schlags­kri­te­ri­en ent­hal­ten. Die sach­ge­rech­te Bewertung

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Der ehren­amt­li­che Rich­ter und die Besorg­nis der Befangenheit

Erwähnt ein ehren­amt­li­cher Rich­ter in einem Schall­schutz­ver­fah­ren nicht die Unter­zei­chung eines Posi­ti­ons­pa­pie­res mit dem der Schutz von Betrof­fe­nen vor Lärm höher gewer­tet wird als Wirt­schafts­in­ter­es­sen, kann der Rich­ter wegen Besorg­nis der Befan­gen­heit in dem Schall­schutz­ver­fah­ren abge­lehnt wer­den. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines ehren­amt­li­chen Rich­ters in

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Der For­schungs­re­ak­tor und die Fest­set­zung von Flugrouten

Nach § 29 Abs. 1 Satz 1 LuftVG hat das Bun­des­auf­sichts­amt für Flug­si­che­rung bei der Pla­nung von Flug­ver­fah­ren grund­sätz­lich auch zu beach­ten, ob und in wel­chem Umfang das Flug­ver­fah­ren unter dem Aspekt eines Flug­un­falls oder eines aus der Luft began­ge­nen Ter­ror­an­schlags zu einer Gefahr für am Boden befind­li­che Anla­gen mit erheb­li­chem Risikopotential

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Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung für Bau­än­de­run­gen bei einem Flughafen

Die öster­rei­chi­sche Rege­lung, die bei der Ände­rung eines Flug­ha­fens nur für Pro­jek­te, bei denen eine Erhö­hung der Anzahl der Flug­be­we­gun­gen um min­des­tens 20 000 pro Jahr zu erwar­ten ist, eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung vor­sieht, ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen das Uni­ons­recht. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen näm­lich alle

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Die unter­las­se­ne Umweltverträglichkeitsprüfung

Das Unter­las­sen einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung unter Ver­let­zung des Uni­ons­rechts löst als sol­ches grund­sätz­lich kei­ne Haf­tung des Staats für einen rei­nen Ver­mö­gens­scha­den aus. Die­se Haf­tung kann jedoch aus­ge­löst wer­den, wenn das natio­na­le Gericht ins­be­son­de­re zu dem Ergeb­nis kommt, dass ein unmit­tel­ba­rer Kau­sal­zu­sam­men­hang zwi­schen der Unter­las­sung und dem erlit­te­nen Scha­den, wie der Wertminderung

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Flug­ver­bot über den Wannsee

Liegt der Fest­le­gung eines Flug­ver­fah­rens über ein bestimm­tes Gebiet ein Ermitt­lungs­de­fi­zit dadurch zugrun­de, dass es an einer fall­spe­zi­fi­schen Risi­ko­er­mitt­lung fehlt, ist die Fest­set­zung der Flug­rou­te rechts­wid­rig und ver­letzt die Anwoh­ner in ihren Rech­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg den Kla­gen von Anwoh­nern und Gemein­den gegen das Flug­ver­fah­ren über

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Flug­lärm und die Flug­rou­ten­pla­nung in der luft­recht­li­chen Planfeststellung

Das Recht auf feh­ler­freie Ab­wä­gung der ei­ge­nen Be­lan­ge steht nicht nur dem­je­ni­gen zu, des­sen Be­lan­ge aus­ge­hend von der dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zu­grun­de lie­gen­den Flug­rou­ten­pro­gno­se ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wären, son­dern jedem, der ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück in­ner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Gründen

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Der Flug­ha­ben­aus­bau und die Betei­li­gung der Fluglärmbetroffenen

Im luft­ver­kehrs­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren muss jeder be­tei­ligt wer­den und Ein­wen­dun­gen er­he­ben kön­nen, der durch Flug­lärm ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück in­ner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Grün­den aus­zu­schlie­ßen ist, dass ein zu sei­ner Be­trof­fen­heit füh­ren­des Flug­ver­fah­ren fest­ge­legt wird. Die Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung muss sich räumlich

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Flug­lärm­schutz­ und Nachtflugbetrieb

We­sent­li­che Än­de­run­gen von Be­triebs­re­ge­lun­gen un­ter­fal­len dem Re­ge­lungs­be­reich des § 73 Abs. 8 HV­wVfG mit der Fol­ge, dass Drit­ten, deren Be­lan­ge erst­ma­lig oder stär­ker als bis­her be­rührt wer­den, die Än­de­rung mit­zu­tei­len und ihnen Ge­le­gen­heit zu Ein­wen­dun­gen zu geben ist. Eine all­ge­mei­ne Be­weis­re­gel, die be­sagt, dass die rich­ter­li­che Über­zeu­gung von der Rich­tig­keit der Ausgangsdaten

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Geschäfts­reis­flug­ver­kehr auf dem Son­der­flug­ha­fen Oberpfaffenhofen

Die behörd­li­che Abwä­gung zwi­schen den Lärm­schutz­be­lan­gen der Anlie­ger und den für die Erwei­te­rung des Flug­be­triebs spre­chen­den Belan­gen, die zur Anord­nung pas­si­ven (bau­li­chen) Schall­schut­zes und nicht zur Anord­nung wei­te­rer akti­ver Schall­schutz­maß­nah­men (Flug­be­schrän­kun­gen) geführt hat, ist recht­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof den Beru­fun­gen der Flug­ha­fen­be­trei­be­rin gegen die erst­in­stanz­li­chen Urteile

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Höhe­re Ton­nage­be­gren­zung am Flug­ha­fen und die Lärmbelastung

Durch die Anhe­bung der Ton­nage­be­gren­zung von 75 t auf 100 t für an einem Flug­ha­fen ver­keh­ren­de Flug­zeu­ge wer­den weder grö­ße­re Berei­che eines benach­bar­ten Gemein­de­ge­biets einer kom­mu­na­len Pla­nung ent­zo­gen noch kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen erheb­lich beein­träch­tigt, weil allen­falls mar­gi­na­le Ver­än­de­run­gen der Lärm­be­las­tun­gen zu erwar­ten sind. Mit die­ser Begrün­dung ist die Kla­ge einer dem Flug­ha­fen Dort­mund benach­bar­ten Gemein­de vom

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Plan­fest­stel­lung für den Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te die Kla­gen der Gemein­de Klein­mach­now, einer Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft und von ins­ge­samt 21 Anwoh­nern gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss „Aus­bau Ver­kehrs­flug­ha­fen Ber­­lin-Schö­­ne­­feld“ vom 13. August 2004 abge­wie­sen. In den jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Kla­ge­ver­fah­ren klag­ten die Gemein­de Klein­mach­now, eine Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft und meh­re­re Anwoh­ner aus Klein­mach­now, Rangsdorf, Ber­­lin-Lich­­ten­ra­­de und

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Kampf­mit­tel­räu­mung am Flug­ha­fen Tegel

Der Bund muss für das Auf­fin­den und Räu­men von Kampf­mit­teln auf dem Flug­ha­fen Tegel zah­len. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­ur­teilt, dem Land Ber­lin die Kos­ten für Maß­nah­men zu erstat­ten, die dem Auf­fin­den und Räu­men von Kampf­mit­teln auf dem Flug­ha­fen Ber­­lin-Tegel dien­ten. Das Ver­lan­gen des Lan­des Ber­lin zur Erstattung

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Kampf­mit­tel­räu­mung auf den Ber­li­ner Flugplätzen

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen zum Auf­fin­den und Besei­ti­gen reichs­ei­ge­ner und auf Bun­des­flä­chen auch alli­ier­ter Kampf­mit­tel zu erstat­ten, soweit von die­sen eine unmit­tel­ba­re Gefahr aus­geht. Die Erstat­tungs­pflicht ent­fällt nicht dadurch, dass die Gefahr erst durch Bau­ar­bei­ten akut wird, die der Nut­zung der Flä­che adäquat ist. Mit die­ser Begründung

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Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg – Zugang zu Umwelt­in­for­ma­tio­nen im Vor­feld der Planfeststellung

Umwelt­in­for­ma­tio­nen, zu denen Bür­gen der Zugang zu gewäh­ren ist, danach alle Daten über Maß­nah­men oder Tätig­kei­ten mit Umwelt­be­zug. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg die Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH im Wege des Eil­rechts­schut­zes ver­pflich­tet, Zugang zu Infor­ma­tio­nen über Vor­gän­ge zu gewäh­ren, die zeit­lich vor der Stel­lung des Planfeststellungsantrages

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