Scha­dens­er­satz bei Flug­ver­spä­tun­gen – und die Aus­gleichs­zah­lung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung

Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung sind ‑auch bei vor dem 1. Juli 2018 geschlos­se­nen Rei­­se­­ver­­­trä­gen- auf rei­­se- und beför­de­rungs­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach natio­na­lem Recht anzu­rech­nen. In dem ers­ten der bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die Urlau­ber bei der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin für die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2016

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Flug­gast­rech­te – oder Ansprü­che gegen den Rei­se­ver­an­stal­ter

Flug­gäs­te, die gegen ihren Rei­se­ver­an­stal­ter Anspruch auf Erstat­tung ihrer Flug­schein­kos­ten haben, kön­nen nicht auch eine Erstat­tung beim Luft­fahrt­un­ter­neh­men bean­spru­chen. Eine sol­che Kumu­lie­rung wäre nach Ansicht des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dazu ange­tan, zu einem unge­recht­fer­tig­ten Über­maß an Schutz der Flug­gäs­te zu Las­ten des Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zu füh­ren. Anlass für die­se Ent­schei­dung

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Flug mit Zwi­schen­lan­dung – und die Flug­gast­rech­te

Bei einer Flug­ver­bin­dung von einem EU-Mit­­­glie­d­­staat in einen Dritt­staat mit Umstei­gen in einem ande­ren Dritt­staat, die Gegen­stand einer ein­zi­gen Buchung war, ist das Luft­fahrt­un­ter­neh­men, das den ers­ten Teil­flug durch­ge­führt hat, ver­pflich­tet, den Flug­gäs­ten einen Aus­gleich zu leis­ten, wenn es bei der Ankunft des zwei­ten Teil­flugs, der von einem Luft­fahrt­un­ter­neh­men von

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Flug­ver­spä­tung – und der Anschluss­flug

Soll der end­gül­ti­ge Ziel­ort des Flug­gas­tes nach der zugrun­de lie­gen­den ein­heit­li­chen Buchung von einem Flug­ha­fen im Uni­ons­ge­biet aus mit direk­tem Anschluss­flug über einen Dritt­staat erreicht wer­den und trifft er dort infol­ge einer Ver­spä­tung des ers­ten Flu­ges von unter drei Stun­den mit gro­ßer Ver­spä­tung ein, steht dem Flug­gast ein Aus­gleichs­an­spruch nach

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Der Sys­tem­aus­fall im Flug­ha­fen­ter­mi­nal – und der Aus­gleichs­an­spruch des Flug­pas­sa­giers

Bei einer ver­zö­ger­ten Abfer­ti­gung wegen eines mehr­stün­di­gen Sys­tem­aus­falls in einem Flug­ha­fen­ter­mi­nal besteht kein Aus­gleichs­an­spruch des Flug­gas­tes nach Art. 7 Abs. 1 Satz 1 Buchst. c der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004). In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die bei­den Rei­sen­den bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men Flü­ge von New York nach Lon­don mit

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Vogel­schlag – und die Flug­ver­spä­tung

Art. 5 Abs. 3 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 11.02.2004 über eine gemein­sa­me Rege­lung für Aus­gleichsund Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen für Flug­gäs­te im Fall der Nicht­be­för­de­rung und bei Annul­lie­rung oder gro­ßer Ver­spä­tung von Flü­gen und zur Auf­he­bung der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 295/​91 ist im Licht des 14. Erwä­gungs­grun­des

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Wet lea­se – oder: Wel­che Flug­ge­sell­schaft zahlt die Aus­gleichs­leis­tung ?

Kommt es zu einer Flug­ver­spä­tung, ist die Flug­ge­sell­schaft zur Zah­lung einer Aus­gleichs­leis­tung ver­pflich­tet, die ent­schie­den hat, den Flug durch­zu­füh­ren. Dage­gen kann von der Flug­ge­sell­schaft, die das Flug­zeug und die Besat­zung ver­mie­tet hat, kei­ne Aus­gleichs­zah­lung ver­langt wer­den. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens

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Aus­gleichs­an­spruch wegen Flug­ver­spä­tung – bei Zwi­schen­lan­dun­gen außer­halb der EU

Bei Flü­gen mit Anschluss­flü­gen in einen Dritt­staat mit Zwi­schen­lan­dung außer­halb der EU kann ein Aus­gleichs­an­spruch wegen Ver­spä­tung bestehen. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Frau ent­schie­den, die bei der Roy­al Air Maroc einen Flug von Ber­lin (Deutsch­land) nach Aga­dir (Marok­ko) mit Zwi­schen­lan­dung und

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Annul­lier­ter Flug – Ersatz­flug – Ver­spä­tung

Die Rege­lung in Art. 5 Abs. 1 Buchst. c Nr. iii Flug­gast­rech­te­VO ist nach ihrem Sinn und Zweck dahin zu ver­ste­hen, dass Aus­gleichs­an­sprü­che nicht bereits durch ein Ange­bot zur ander­wei­ti­gen Beför­de­rung (Ersatz­flug) aus­ge­schlos­sen wer­den, son­dern nur dann, wenn der Flug­gast mit dem ange­bo­te­nen Ersatz­flug sein End­ziel tat­säch­lich höchs­tens zwei Stun­den spä­ter als ursprüng­lich

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Flug­gast­rech­te bei "Wet Lease"-Flügen – und die rich­ti­ge Flug­ge­sell­schaft

Der Anspruch auf Aus­gleichs­leis­tung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung ist nicht gegen­über dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, des­sen Flug­zeug und Besat­zung auf­grund einer "Wet-Lea­­se-Ver­­ein­ba­­rung" ein­ge­setzt wur­den, gel­tend zu machen, son­dern gegen­über dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, bei dem der Flug­gast den Flug gebucht hat. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­ten die kla­gen­den Flug­pas­sa­gie­re von dem

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Ärger mit dem Urlaubs­flug

Som­mer­zeit ist Urlaubs­zeit und Rei­se­zeit. Ein beacht­li­cher Anteil der Rei­sen sind Flug­rei­sen. Beson­ders ärger­lich ist es, wenn der Urlaub bereits mit Flug­ver­spä­tun­gen oder Annul­lie­run­gen beginnt. Auch der Ver­lust der Rei­se­kof­fer kann den Start ins Urlaubs­ver­gnü­gen stö­ren. Wer sei­ne Ansprü­che auf Ent­schä­di­gung gel­tend machen möch­te, schreckt gera­de bei Aus­lands­flü­gen vor befürch­te­ten

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Aus­gleichs­an­sprü­chen wegen Flug­ver­spä­tung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine Fra­ge zur Aus­le­gung des Art. 7 der euro­päi­schen Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (Ver­ord­nung (EG) 261/​2004) vor­ge­legt. Im Aus­gangs­fall bean­spru­chen die Klä­ger Aus­gleichs­zah­lun­gen in Höhe von jeweils 400 € wegen eines ver­spä­te­ten Flugs nach Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung. Sie buch­ten bei einem Rei­se­ver­an­stal­ter eine Pau­schal­rei­se mit

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Aus­gleichs­an­sprü­che wegen Flug­ver­spä­tung – und der inter­na­tio­na­le Gerichts­stand

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zwei Fra­gen zur Aus­le­gung des Art. 5 Nr. 1 Buchst. b der Ver­ord­nung (EG) Nr. 44/​2001 des Rates vom 22. Dezem­ber 2000 über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen (Brüs­­sel-I-Ver­­or­d­­nung) vor­ge­legt: Ist Art. 5 Nr. 1 Buchst. a

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Der ver­spä­te­te Rück­flug – Aus­gleichs­zah­lung und Rei­se­preis­min­de­rung

Bei einem Anspruch auf Rück­zah­lung eines Teils des Rei­se­prei­ses wegen Min­de­rung auf­grund gro­ßer Ver­spä­tung des Rück­flu­ges nach § 651d BGB han­delt es sich um einen wei­ter­ge­hen­den Scha­dens­er­satz­an­spruch nach Art. 12 Abs. 1 Flug­gast­rech­te­VO. Nach den Grund­sät­zen der Vor­teils­aus­glei­chung sind nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung allein wegen gro­ßer Ver­spä­tung gewähr­te Aus­gleichs­leis­tun­gen auf den Anspruch

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Start­ab­bruch nach Vogel­schlag

Eine gro­ße Ver­spä­tung geht auf außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de zurück und befreit damit von der Ver­pflich­tung zu einer Aus­gleichs­leis­tung, wenn sie durch dem Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men in der gege­be­nen Situa­ti­on (hier: nach Start­ab­bruch infol­ge Vogel­schlags) mög­li­che und zumut­ba­re Maß­nah­men nicht ver­mie­den wer­den konn­te. Das Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men muss Art, Umfang und zeit­li­chen Ablauf der kon­kre­ten Maß­nah­men

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Der ver­spä­te­te Rück­flug – Rei­se­preis­min­de­rung oder Aus­gleichs­zah­lung?

Ver­spä­tet sich der Rück­flug, steht dem Rei­sen­den grund­sätz­lich sowohl ein Recht auf Aus­gleichs­zah­lung wegen der Flug­ver­spä­tung als auch auf Rei­se­preis­min­de­rung zu. Der Rei­sen­de kann die­se bei­den Rech­te jedoch nicht kumu­la­tiv gel­tend machen, er muss sich viel­mehr Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung auf sei­nen Rei­se­preis­min­de­rungs­an­spruch anrech­nen las­sen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof

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Radar­aus­fall, Gene­ral­streik – und kei­ne Aus­gleichs­zah­lung für die Flug­pas­sa­gie­re

Beein­träch­ti­gen außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de (hier: ein Flug­lot­sen­streik) die Ein­hal­tung des Flug­plans eines Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­mens, kommt es für die Beur­tei­lung der Fra­ge, ob die Annul­lie­rung oder gro­ße Ver­spä­tung eines Flugs dar­auf zurück­geht, nicht dar­auf an, ob der Flug von den Umstän­den unmit­tel­bar betrof­fen ist oder die Umstän­de an dem­sel­ben Tag bei einem der

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Die tat­säch­li­che Ankunfts­zeit eines Flug­zeugs

Die "tat­säch­li­che Ankunfts­zeit" eines Flug­zeu­ges steht für den Zeit­punkt, zu dem die ein­schrän­ken­den Mög­lich­kei­ten eines Flug­gas­tes, mit der Außen­welt zu kom­mu­ni­zie­ren, aus tech­ni­schen und aus Sicher­heits­grün­den erheb­lich beschränkt sind, endet. Die­se Situa­ti­on der Flug­gäs­te ändert sich aber grund­sätz­lich nicht wesent­lich, wenn die Räder des Flug­zeugs die Lan­de­bahn berüh­ren oder das

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Erho­lung im Urlaub

Die Som­mer­zeit ver­bin­den Vie­le mit Urlaub und Erho­lung. Die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung hat den Jah­res­ur­laub ein­ge­reicht und in vie­len Bun­des­län­dern haben die Schul­kin­der schon Som­mer­fe­ri­en. Damit kann die schon lang geplan­te Urlaubs­rei­se begin­nen. Doch was wird aus der gan­zen Erho­lung, wenn die Rei­se in Stress und Ärger aus­ar­tet? Man hat sich

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Die Flug­ver­spä­tung auf­grund einer Ver­spä­tung vom Vor­tag

Ver­spä­tun­gen, die in dem Umlauf des Flug­zeu­ges am glei­chen Tag auf­grund außer­ge­wöhn­li­cher Umstän­de auf­tre­ten, kön­nen einen Aus­gleichs­an­spruch aus­schlie­ßen. Wenn aller­dings die Ver­spä­tung auf­grund einer ent­schul­dig­ten Ver­spä­tung aus dem Vor­um­lauf des Vor­ta­ges resul­tiert, ist dies kein außer­ge­wöhn­li­cher Umstand mehr. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len

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Radar­aus­fall, Gene­ral­streik – und kei­ne Flug­gast­rech­te?

Bei Annul­lie­rung oder Ver­spä­tung von Flü­gen auf­grund eines Gene­ral­streiks oder eines Radar­aus­falls besteht kein Anspruch des Flug­gas­tes auf eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 Abs. 1 Buchst. a der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung zu. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall buch­ten die Klä­ger bei der Beklag­ten Hin- und Rück­flü­ge von Frank­furt am Main nach Mahón (Menor­ca).

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22 Stun­den Flug­ver­spä­tung

Kann das für den Rück­flug vor­ge­se­hen Flug­zeug wet­ter­be­dingt nicht lan­den, son­dern muss auf einen ande­ren Flug­platz aus­wei­chen, wodurch es zu einer Ver­spä­tung des Rück­flu­ges kommt, hat auf­grund die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­de das Flug­rei­se­un­ter­neh­men die Flug­ver­spä­tung nicht zu ver­tre­ten und damit auch kei­ne Ein­stands­pflicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in

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Flug­ver­spä­tung wegen Tau­ben­schlag

Ein durch Vogel­schlag ver­ur­sach­ter Tur­bi­nen­scha­den, der den Abbruch eines Starts erzwingt oder den erneu­ten Ein­satz eines beim Lan­de­an­flug beschä­dig­ten Flug­zeugs hin­dert, begrün­det außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de im Sin­ne des Art. 5 Abs. 3 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung. Das Luft­fahrt­un­ter­neh­men wird von der Ver­pflich­tung zu einer Aus­gleichs­zah­lung nur dann frei, wenn es eine Annul­lie­rung oder erheb­li­che Ver­spä­tung

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Ver­spä­tung wegen ver­zö­ger­ter Lan­de­er­laub­nis

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs bestehen kei­ne Aus­gleichs­an­sprü­che nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung, wenn die Ver­spä­tung auf einer ver­zö­ger­ter Lan­de­er­laub­nis beruht. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te der Klä­ger eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 Abs. 1 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 wegen erheb­li­cher Ver­spä­tung. Er buch­te bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men für

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Der ver­pass­te Anschluss­flug

Ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung steht einem Flug­gast auch dann zu, wenn er infol­ge der Flug­ver­spä­tung einen Anschluss­flug ver­passt. Die Höhe des Aus­gleichs­an­spruchs bemisst sich in die­sem Fall nach der Ver­spä­tung bei der Ankunft am End­ziel. Den Flug­gäs­ten eines ver­spä­te­ten Flugs steht ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Ver­ord­nung zu,

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Vogel­schlag und Flug­gast­rech­te

Ein Vogel­schlag begrün­det außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de im Sin­ne der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in zwei Fäl­len, in denen ein Flug auf­grund eines durch Vogel­schlag ver­ur­sa­chen Tur­bi­nen­scha­dens erheb­lich ver­spä­tet war oder annul­liert wor­den ist, Aus­gleichs­an­sprü­che von Flug­rei­sen­den nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 abge­lehnt. Der Klä­ger des ers­ten

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