Die Tätigkeitsstätte eines Flugzeugpiloten

Die Tätig­keits­stät­te eines Flug­zeug­pi­lo­ten

Eine Flug­zeug­füh­re­rin, die von ihrem Arbeit­ge­ber arbeits­recht­lich einem Flug­ha­fen dau­er­haft zuge­ord­net ist und auf dem Flug­ha­fen­ge­län­de zumin­dest in gerin­gem Umfang Tätig­kei­ten erbringt, die sie als Flug­zeug­füh­re­rin arbeits­ver­trag­lich schul­det, hat dort ihre ers­te Tätig­keits­stät­te. Orts­fes­te betrieb­li­che Ein­rich­tun­gen sind räum­lich zusam­men­ge­fass­te Sach­mit­tel, die der Tätig­keit des Arbeit­ge­bers, eines ver­bun­de­nen Unter­neh­mens oder eines

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Kann die Kabinenluft im Flugzeug krank machen?

Kann die Kabi­nen­luft im Flug­zeug krank machen?

Nein, Kabi­nen­luft im Flug­zeug kann nicht krank machen. Meint jeden­falls das Arbeits­ge­richt Köln, das jetzt zwei Flug­be­glei­te­rin­nen einen Anspruch auf Scha­dens­er­satz gegen ihren Arbeit­ge­ber wegen einer Kabi­nen­luft­kon­ta­mi­na­ti­on (sog. fume event bzw. smell event) ver­sag­te. Auf einem Flug von Köln nach Ber­lin im Jahr 2016 sol­len die Klä­ge­rin­nen für ca. 45

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Rückstellung für künftige Wartungsaufwendungen an Flugzeugen

Rück­stel­lung für künf­ti­ge War­tungs­auf­wen­dun­gen an Flug­zeu­gen

Die War­tungs­ver­pflich­tung nach § 6 Luft­BO ist wirt­schaft­lich nicht in der Ver­gan­gen­heit ver­ur­sacht, weil wesent­li­ches Merk­mal der Über­ho­lungs­ver­pflich­tung das Errei­chen der zuläs­si­gen Betriebs­zeit ist, die den typi­scher­wei­se auf­tre­ten­den Ermü­­dungs- und Abnüt­zungs­er­schei­nun­gen des Luft­fahrt­ge­räts Rech­nung trägt . Die Not­wen­dig­keit der Bil­dung einer Rück­stel­lung kann sich aus einer pri­vat­recht­li­chen Ver­pflich­tung auf Zah­lung von

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Crashlandung - und die Halterhaftung fürs Flugzeug

Crash­lan­dung – und die Hal­ter­haf­tung fürs Flug­zeug

Die Luft­fahr­zeug­hal­ter­haf­tung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 LuftVG greift im All­ge­mei­nen nur zuguns­ten von sol­chen Geschä­dig­ten, die am Betrieb des scha­dens­stif­ten­den Luft­fahr­zeugs in kei­ner Wei­se betei­ligt waren . Nimmt ein Flug­si­che­rungs­un­ter­neh­men auf die Lan­dung eines Flug­zeugs Ein­fluss und wer­den bei der Lan­dung des Flug­zeugs Ein­rich­tun­gen zer­stört, die das Flug­si­che­rungs­un­ter­neh­men zum

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Dienstkleidung - und der Grundsatz der Gleichbehandlung

Dienst­klei­dung – und der Grund­satz der Gleich­be­hand­lung

Arbeit­ge­ber und Betriebs­rat haben bei Rege­lun­gen über die Dienst­klei­dung in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz zu beach­ten. Die Aus­ge­stal­tung von Dienst­klei­dungs­vor­schrif­ten berührt das Ord­nungs­ver­hal­ten der Arbeit­neh­mer im Betrieb und unter­liegt nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG dem Mit­be­stim­mungs­recht des Betriebs­rats, wenn die Dienst­klei­dung dazu dient, das äuße­re Erschei­nungs­bild des Unter­neh­mens zu

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Berufliche Nutzung eines selbstgesteuerten Privatflugzeugs

Beruf­li­che Nut­zung eines selbst­ge­steu­er­ten Pri­vat­flug­zeugs

Gel­tend gemach­te Auf­wen­dun­gen für die Nut­zung eines selbst­ge­steu­er­ten Pri­vat­flug­zeugs sind nicht als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig. So hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines GmbH-Geschäfts­­­füh­­rers ent­schie­den, der Auf­wen­dun­gen für die beruf­li­che Nut­zung eines selbst­ge­steu­er­ten Pri­vat­flug­zeugs und für den Erwerb einer inter­na­tio­na­len Flug­zeug­li­zenz nicht als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen kann. Der kla­gen­de

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Dienstkleidungsvorschriften für das Cockpitpersonal - die diskriminierende Pilotenmütze

Dienst­klei­dungs­vor­schrif­ten für das Cock­pit­per­so­nal – die dis­kri­mi­nie­ren­de Pilo­ten­müt­ze

Arbeit­ge­ber und Betriebs­rat kön­nen in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung das Tra­gen einer ein­heit­li­chen Dienst­klei­dung regeln. Wird die Dienst­klei­dung für Arbeit­neh­mer­grup­pen unter­schied­lich aus­ge­stal­tet, ver­langt der betriebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz, dass eine sol­che Dif­fe­ren­zie­rung ent­spre­chend dem Rege­lungs­zweck sach­lich gerecht­fer­tigt ist. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit ist der Klä­ger ist bei der beklag­ten Flug­ge­sell­schaft als

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Die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung und die Flugschau

Die Luft­fahrt-Haft­pflicht­ver­si­che­rung und die Flug­schau

Eine Rege­lung in den Bedin­gun­gen einer Luft­­fahrt-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung, nach der kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht, wenn der Füh­rer des Luft­fahr­zeugs bei Ein­tritt des Ereig­nis­ses nicht die vor­ge­schrie­be­nen Erlaub­nis­se, erfor­der­li­chen Berech­ti­gun­gen oder Befä­hi­gungs­nach­wei­se hat­te, ist nicht als objek­ti­ver Risi­ko­aus­schluss, son­dern als ver­hüll­te Oblie­gen­heit zu qua­li­fi­zie­ren. Als ver­hüll­te Oblie­gen­hei­ten wer­den Klau­sel­be­din­gun­gen bezeich­net, die wie ein

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Zusatzverpflegung an Bord von Flugzeugen

Zusatz­ver­pfle­gung an Bord von Flug­zeu­gen

Snacks, klei­ne Süßig­kei­ten und Geträn­ke, die an Bord eines Flug­zeugs wäh­rend einer Beför­de­rung inner­halb des Gemein­schafts­ge­biets gegen geson­der­tes Ent­gelt abge­ge­ben wer­den, wer­den nach § 3e UStG am Abgangs­ort des Flug­zeugs gelie­fert und damit dort zu ver­steu­ern. Es han­delt sich nicht um eine Neben­leis­tung zur Flug­be­för­de­rung. Die­se Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs betrifft

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Der Unfalls bei der Flugschau in Eisenach 2008 - und die Haftpflichtversicherung

Der Unfalls bei der Flug­schau in Eisen­ach 2008 – und die Haft­pflicht­ver­si­che­rung

Der Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­schutz für die Fol­gen des Unfalls bei der Flug­schau in Eisen­ach muss neu geprüft wer­den. Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schied, dass die Fra­ge, ob der beklag­te Haft­pflicht­ver­si­che­rer der Hal­te­rin und dem Pilo­ten des am 26.04.2008 bei einer Flug­schau in Eisen­ach ver­un­glück­ten Flug­zeugs wegen der von bei dem Unfall geschä­dig­ten Drit­ten erho­be­nen

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