Freiwilliger Landtausch in der Flurbereinigung - und die stillen Reserven

Frei­wil­li­ger Land­tausch in der Flur­be­rei­ni­gung – und die stil­len Reser­ven

Für den frei­wil­li­gen Land­tausch gel­ten ein­kom­men­steu­er­recht­lich die­sel­ben Fol­gen wie beim Regel­flur­be­­rei­­ni­gungs- und beim Bau­land­um­le­gungs­ver­fah­ren. Der Aus­tausch von Grund­stü­cken im Rah­men eines frei­wil­li­gen Land­tauschs ist daher nicht nach den für den (frei­wil­li­gen) Tausch von Wirt­schafts­gü­tern maß­geb­li­chen Grund­sät­zen des § 6 Abs. 6 Satz 1 EStG zu beur­tei­len, son­dern ‑soweit Wert­gleich­heit besteht- ein­kom­men­steu­er­recht­lich neu­tral. Der

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Grunderwerbsteuer - und die Landzuteilung in der Flurbereinigung

Grund­er­werb­steu­er – und die Land­zu­tei­lung in der Flur­be­rei­ni­gung

Eine Land­zu­tei­lung im Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren ist gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. a GrEStG grund­er­werb­steu­er­frei, soweit der Wert der dem Teil­neh­mer bei Been­di­gung zuge­teil­ten Grund­stü­cke nicht den Wert der von ihm ein­ge­brach­ten Grund­stü­cke über­steigt. Dies gilt auch, wenn ein Teil­neh­mer der Flur­be­rei­ni­gung einer­seits durch Land­ver­zichts­er­klä­rung eines ande­ren Teil­neh­mers gemäß § 52 Abs.

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Unterhaltungspflichten und Amtshaftung in der Flurbereinigung

Unter­hal­tungs­pflich­ten und Amts­haf­tung in der Flur­be­rei­ni­gung

Im Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren kann nach § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, Art. 34 GG ein Amts­haf­tungs­an­spruch eines Ver­bands von Teil­neh­mer­ge­mein­schaf­ten gegen­über einem am Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren Betei­lig­ten wegen Ver­let­zung der Unter­hal­tungs­pflicht für gemein­schaft­li­che Anla­gen bestehen. Zwar schei­den etwai­ge Män­gel im Flur­be­rei­ni­gungs­plan – hier mög­li­cher­wei­se das Feh­len was­ser­wirt­schaft­li­cher Maß­nah­men – als Grund­la­ge eines Amts­haf­tungs­an­spruchs aus.

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Flurbereinigung, Grundbuchberichtigung und die Pflicht zur Vorlage von Grundschuldbriefen

Flur­be­rei­ni­gung, Grund­buch­be­rich­ti­gung und die Pflicht zur Vor­la­ge von Grund­schuld­brie­fen

Im Grund­buch­be­rich­ti­gungs­ver­fah­ren auf­grund eines Ersu­chens gemäß § 79 FlurbG ist die Flur­be­rei­ni­gungs­be­hör­de zur Vor­la­ge von Hypo­­the­ken- und Grund­schuld­brie­fen ver­pflich­tet, wenn Ein­tra­gun­gen bei den ver­brief­ten Rech­ten in Abtei­lung III des Grund­buchs not­wen­dig sind; erfol­gen die berich­ti­gen­den Ein­tra­gun­gen nur im Bestands­ver­zeich­nis des Grund­buchs, besteht kei­ne Pflicht zur Brief­vor­la­ge. Gemäß § 41 Abs.

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Die Gemeindeverbindungsstraße in der Flurbereinigung

Die Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße in der Flur­be­rei­ni­gung

Auch eine Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße kann eine gemein­schaft­li­che Anla­ge i. S. des § 39 Abs. 1 FlurbG dar­stel­len, die als sol­che im Rah­men der Flur­be­rei­ni­gung nach § 39 Abs. 2 FlurbG instand­ge­setzt ("geän­dert") wer­den kann. Zwar dür­fen Stra­ßen und Wege nach § 39 FlurbG im Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren nur geschaf­fen wer­den, wenn sie einem gemein­schaft­li­chen Zweck

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Fremnützige Zwecke bei der Flurbereinigung

Frem­nüt­zi­ge Zwe­cke bei der Flur­be­rei­ni­gung

Die Anord­nung einer ver­ein­fach­ten Flur­be­rei­ni­gung setzt eben­so wie die Anord­nung der Regel­flur­be­rei­ni­gung vor­aus, dass das Ver­fah­ren in ers­ter Linie pri­vat­nüt­zi­gen Zwe­cken dient, hin­ter denen fremd­nüt­zi­ge Zwe­cke im Kon­flikt­fall zurück­tre­ten, und dass ein objek­ti­ves Inter­es­se der Teil­neh­mer im Sin­ne des § 4 FlurbG gege­ben ist. Mit dem Erfor­der­nis über­wie­gen­der Pri­vat­nüt­zig­keit ist es

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Landbeschaffung für das "Grüne Band"

Land­be­schaf­fung für das "Grü­ne Band"

Die Land­be­schaf­fung für das „Grü­ne Band“ stellt kei­nen zuläs­si­gen Haupt­zweck im ver­ein­fach­ten Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren dar. Der vor­ran­gig ver­folg­te Zweck, einen als Teil der Grenz­an­la­gen der DDR ange­leg­ten Kolon­nen­weg ent­lang der frü­he­ren inner­deut­schen Gren­ze als Wan­­der- und Rad­weg im Rah­men des an die deut­sche Tei­lung erin­nern­den Kon­zepts "Grü­nes Band" recht­lich abzu­si­chern, recht­fer­tigt

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Die besondere Sachkunde des Flurbereinigungsgerichts

Die beson­de­re Sach­kun­de des Flur­be­rei­ni­gungs­ge­richts

In Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren gel­ten wegen der beson­de­ren fach­kun­di­gen Beset­zung des Flur­be­rei­ni­gungs­ge­richts (§ 139 FlurbG) bei der Ableh­nung von Beweis­an­trä­gen (§ 86 Abs. 2 VwGO) gerin­ge­re Anfor­de­run­gen an die Dar­le­gung und Begrün­dung der eige­nen Sach­kun­de des Flur­be­rei­ni­gungs­ge­richts; die­se muss bei Sach­ver­hal­ten, mit denen das Flur­be­rei­ni­gungs­ge­richt regel­mä­ßig befasst ist, nicht beson­ders begrün­det wer­den. Mit

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Anliegerbeiträge im laufenden Flurbereinigungsverfahren

Anlie­ger­bei­trä­ge im lau­fen­den Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren

Beim Aus­bau einer in einem Flur­be­rei­ni­gungs­ge­biet gele­ge­nen Stra­ße ent­steht nach einer Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts in Lüne­burg die sach­li­che Bei­trags­pflicht, wenn zu dem in der Aus­füh­rungs­an­ord­nung bestimm­ten Zeit­punkt der im Flur­be­rei­ni­gungs­plan vor­ge­se­he­ne neue Rechts­zu­stand an die Stel­le des bis­he­ri­gen tritt. Das durch Flur­be­rei­ni­gungs­be­schluss ein­ge­lei­te­te Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren führt zu einer Neu­ge­stal­tung des

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