Bilan­z­an­satz eines erst spä­ter fäl­li­gen Sanierungszuschusses

Ein bereits ent­stan­de­ner, aber erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum fäl­li­ger Sanie­rungs­zu­schus­ses ist mit sei­nem Nenn­wert, nicht mit einem nied­ri­ge­ren Teil­wert anzu­set­zen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind die nicht in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter –u.a. Wirt­schafts­gü­ter des Umlauf­ver­mö­gens wie die streit­ge­gen­ständ­li­che Zuschuss­for­de­rung– grund­sätz­lich mit den Anschaf­­fungs- oder

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Abzin­sung von unver­zins­lich gewor­de­nen Verbindlichkeiten

Ver­ein­ba­ren die Ver­trags­par­tei­en eines auf unbe­stimm­te Zeit gewähr­ten, ursprüng­lich ver­zins­li­chen Dar­le­hens zu einem spä­te­ren Zeit­punkt, dass die Über­las­sung der Dar­le­hens­sum­me nun­mehr unent­gelt­lich erfol­gen sol­le, han­delt es sich bei der Rück­zah­lungs­ver­pflich­tung des Dar­le­hens­schuld­ners ab die­sem Zeit­punkt nicht mehr um eine i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG 2002 „ver­zins­li­che“ Ver­bind­lich­keit. Ob

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