Die unbesicherte Darlehensvergabe an eine ausländische Konzerntochter - und  ihre Ausbuchung

Die unbe­si­cher­te Dar­le­hens­ver­ga­be an eine aus­län­di­sche Kon­zern­toch­ter – und ihre Aus­bu­chung

Die Abgren­zung zwi­schen betrieb­lich ver­an­lass­ten Dar­le­hen und durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lass­ten Ein­la­gen ist anhand der Gesamt­heit der objek­ti­ven Gege­ben­hei­ten vor­zu­neh­men. Ein­zel­nen Kri­te­ri­en des Fremd­ver­gleichs ist dabei nicht die Qua­li­tät unver­zicht­ba­rer Tat­be­stands­vor­aus­set­zun­gen bei­zu­mes­sen. Der Topos des sog. Kon­zern­rück­halts beschreibt ledig­lich den recht­li­chen und wirt­schaft­li­chen Rah­men der Unter­neh­mens­ver­flech­tung und bringt die Üblich­keit

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Forderungsverzicht mit Besserungsabrede - und die nachfolgende Verschmelzung

For­de­rungs­ver­zicht mit Bes­se­rungs­ab­re­de – und die nach­fol­gen­de Ver­schmel­zung

Wird eine ver­mö­gens­lo­se und inak­ti­ve Kapi­tal­ge­sell­schaft, deren Gesell­schaf­ter ihr gegen­über auf Dar­le­hens­for­de­run­gen mit Bes­se­rungs­schein ver­zich­tet hat­ten, auf eine finan­zi­ell gut aus­ge­stat­te­te Schwes­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaft mit der wei­te­ren Fol­ge des Ein­tritts des Bes­se­rungs­falls und dem „Wie­der­auf­le­ben” der For­de­run­gen ver­schmol­zen, so kann die beim über­neh­men­den Rechts­trä­ger aus­ge­lös­te Pas­si­vie­rungs­pflicht durch eine außer­bi­lan­zi­el­le Hin­zu­rech­nung wegen einer

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Forderungsverzicht - und die Gewerblichkeitsfiktion bei ausländischen Gesellschaften

For­de­rungs­ver­zicht – und die Gewerb­lich­keits­fik­ti­on bei aus­län­di­schen Gesell­schaf­ten

Zu den bei aus­län­di­schen Kör­per­schaf­ten nach § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f Satz 2 EStG als gewerb­lich fin­gier­ten Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung oder Ver­äu­ße­rung inlän­di­schen Grund­be­sit­zes gehört nicht der Ertrag aus einem gläu­bi­ger­sei­ti­gen Ver­zicht auf die Rück­zah­lung eines Dar­le­hens, mit dem die Kör­per­schaft den Erwerb der Immo­bi­lie finan­ziert hat­te. In dem

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Ausgleichsanspruch unter Gesamtschuldnern - und die freigebige Zuwendung des Erblassers

Aus­gleichs­an­spruch unter Gesamt­schuld­nern – und die frei­ge­bi­ge Zuwen­dung des Erb­las­sers

Die Rechts­fra­ge, wel­che Vor­aus­set­zun­gen bei einem Ver­trag zuguns­ten Drit­ter auf den Todes­fall an einen Erwerb von Todes wegen i.S. des § 3 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG zu stel­len sind, hat der Bun­des­fi­nanz­hof bereits ent­schie­den. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung han­delt es sich vom Typus her um eine frei­ge­bi­ge Zuwen­dung i.S. von § 7 Abs. 1 Nr.

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Forderungsverzicht eines Gesellschafters - und ihr Beweis durch den Jahresabschluss

For­de­rungs­ver­zicht eines Gesell­schaf­ters – und ihr Beweis durch den Jah­res­ab­schluss

Durch die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses kann nicht nur die Bilanz, son­dern auch die in ihr dar­ge­stell­ten Rechts­ver­hält­nis­se im Ver­hält­nis der Gesell­schaf­ter zur Gesell­schaft und im Ver­hält­nis der Gesell­schaf­ter unter­ein­an­der zivil­recht­lich ver­bind­lich bestä­ti­gen. In der Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses kann des­halb auch ein dekla­ra­to­ri­sches Aner­kennt­nis von Gesell­schaf­ter­for­de­run­gen oder –ver­bind­lich­kei­ten lie­gen. Aller­dings muss

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Forderungsverzicht oder Nichtbeitreibung aus privatem Anlass - und die Umsatzsteuer

For­de­rungs­ver­zicht oder Nicht­bei­trei­bung aus pri­va­tem Anlass – und die Umsatz­steu­er

Der Ver­zicht eines Unter­neh­mers auf eine Lie­fer­for­de­rung stellt auch dann kei­ne Ver­ein­nah­mung, son­dern eine Kür­zung des Ent­gelts dar, wenn der Unter­neh­mer nicht in sei­ner Eigen­schaft als Lie­fe­rant, son­dern als Gesell­schaf­ter sei­nes Schuld­ners zu des­sen Guns­ten ver­zich­tet hat. Für den Bun­des­fi­nanz­hof ist nicht ersicht­lich, inwie­fern ein gesell­schafts­recht­lich begrün­de­ter For­de­rungs­ver­zicht umsatz­steu­er­recht­lich anders

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