Scheune

Ent­nah­me einer Woh­nung aus dem land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen

Die steu­er­freie Ent­nah­me einer Woh­nung aus dem land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gemäß § 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG (nach dem 31.12.1998) ist nur mög­lich, wenn es sich hier­bei um ein Bau­denk­mal han­delt. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall aus Schles­­wig-Hol­stein erziel­te die kla­gen­de Land­wir­tin in den Streit­jah­ren (2007 und

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Notwendiges Betriebsvermögen - bei einem landwirtschaftlichen Verpachtungsbetrieb

Not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen – bei einem land­wirt­schaft­li­chen Ver­pach­tungs­be­trieb

Ein vom Ver­päch­ter eines ruhen­den land- und forst­wirt­schaft­li­chen Ver­pach­tungs­be­triebs erwor­be­nes ver­pach­te­tes land­wirt­schaft­li­ches Grund­stück ist nur dann dem not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen des Ver­pach­tungs­be­triebs zuzu­ord­nen, wenn es inner­halb eines über­schau­ba­ren Zeit­raums (zwölf Mona­te) in das bestehen­de Pacht­ver­hält­nis des land­wirt­schaft­li­chen Betriebs bzw. bei par­zel­len­wei­ser Ver­pach­tung in eines der bestehen­den Pacht­ver­hält­nis­se ein­be­zo­gen wird. Ist eine

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Holzlieferverträge - und das europäische Beihilferecht

Holz­lie­fer­ver­trä­ge – und das euro­päi­sche Bei­hil­fe­recht

Die Holz­lie­fer­ver­trä­ge, die das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007 abge­schlos­sen hat­te, sind ins­ge­samt unwirk­sam, weil sie gegen das euro­päi­sche Bei­hil­fe­recht ver­sto­ßen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beru­fung einer Säge­werks­be­trei­be­rin auf Scha­dens­er­satz zurück­ge­wie­sen und damit gleich­zei­tig das vor­her­ge­hen­de Urteil

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Freiwilliger Landtausch in der Flurbereinigung - und die stillen Reserven

Frei­wil­li­ger Land­tausch in der Flur­be­rei­ni­gung – und die stil­len Reser­ven

Für den frei­wil­li­gen Land­tausch gel­ten ein­kom­men­steu­er­recht­lich die­sel­ben Fol­gen wie beim Regel­­flur­­be­­rei­­ni­­gungs- und beim Bau­land­um­le­gungs­ver­fah­ren. Der Aus­tausch von Grund­stü­cken im Rah­men eines frei­wil­li­gen Land­tauschs ist daher nicht nach den für den (frei­wil­li­gen) Tausch von Wirt­schafts­gü­tern maß­geb­li­chen Grund­sät­zen des § 6 Abs. 6 Satz 1 EStG zu beur­tei­len, son­dern ‑soweit Wert­gleich­heit besteht- ein­kom­men­steu­er­recht­lich neu­tral. Der

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Die gepachtete Jagd - und ihr Zusammenhang mit einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb

Die gepach­te­te Jagd – und ihr Zusam­men­hang mit einem land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb

Die Ein­künf­te aus der Jagd ste­hen im Zusam­men­hang mit einem land- und forst­wirt­schaft­li­chen Pacht­be­trieb, wenn sich das gepach­te­te Jagd­aus­übungs­recht auf die bewirt­schaf­te­ten Pacht­flä­chen erstreckt. Bil­den die Flä­chen eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Pacht­be­triebs einen Eigen­jagd­be­zirk und wer­den die­sem durch Ver­trag gestützt auf § 5 Abs. 1 BJagdG Flä­chen ange­glie­dert, so ist der Zusam­men­hang

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Kraftfahrzeugsteuerbefreiung von Sattelzugmaschinen in der Land- oder Forstwirtschaft

Kraft­fahr­zeug­steu­er­be­frei­ung von Sat­tel­zug­ma­schi­nen in der Land- oder Forst­wirt­schaft

Nach § 3 Nr. 7 Satz 1 1. Alter­na­ti­ve Kraft­StG sind Zug­ma­schi­nen von der Kraft­fahr­zeug­steu­er nicht befreit, wenn sie von der Zulas­sungs­be­hör­de als „Sat­tel­zug­ma­schi­ne“ (Fahr­zeug­klas­se 88), oder „LOF.Sattelzugmaschine“ (Fahr­zeug­klas­se 90) zuge­las­sen wur­den. Seit dem Ver­kehr­StÄndG vom 05.12 2012 ist die Fest­stel­lung von Fahr­zeug­klas­sen und Auf­bau­ar­ten durch die Zulas­sungs­be­hör­de für Zwe­cke der Kraft­fahr­zeug­steu­er bin­dend.

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Wiederaufforstungskosten - bei vorherigem pauschalem Betriebsausgabenabzug

Wie­der­auf­fors­tungs­kos­ten – bei vor­he­ri­gem pau­scha­lem Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug

Für Wirt­schafts­jah­re, die nach dem 31.12 2011 begin­nen, gilt allein § 51 EStDV i.d.F. des Steu­er­ver­ein­fa­chungs­ge­set­zes 2011. Die frü­he­re Inan­spruch­nah­me eines pau­scha­len Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs gemäß § 51 EStDV in der zuvor gel­ten­den Fas­sung steht einer gewinn­min­dern­den Berück­sich­ti­gung von Wie­der­auf­fors­tungs­kos­ten in die­sen Wirt­schafts­jah­ren des­halb schon aus die­sem Grund nicht ent­ge­gen. In dem

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Nach dem Erbanfall veräußerte  landwirtschaftliche Grundstücke - und der Grundbesitzwert

Nach dem Erb­an­fall ver­äu­ßer­te land­wirt­schaft­li­che Grund­stü­cke – und der Grund­be­sitz­wert

Weist der Steu­er­pflich­ti­ge nach, dass der gemei­ne Wert der kur­ze Zeit nach dem Erb­an­fall ver­äu­ßer­ten land- und forst­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen wesent­lich nied­ri­ger ist als der nach § 166 BewG ermit­tel­te Liqui­da­ti­ons­wert, kann der nied­ri­ge­re gemei­ne Wert als Grund­be­sitz­wert für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er fest­ge­stellt wer­den. Nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr.

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Die forstwirtschaftliche Fläche als bewertungsrechtliches Unland

Die forst­wirt­schaft­li­che Flä­che als bewer­tungs­recht­li­ches Unland

Zum Unland i.S. des § 45 BewG gehö­ren Flä­chen, die auf­grund ihrer natür­li­chen Gege­ben­hei­ten nicht bewirt­schaf­tet wer­den kön­nen, also nicht kul­tur­fä­hig sind. Der Umstand, dass die Bewirt­schaf­tung einer Flä­che unwirt­schaft­lich ist und die Kos­ten den Ertrag über­stei­gen, reicht nicht aus, um die Flä­che als Unland ein­zu­ord­nen. Steu­er­ge­gen­stand der Grund­steu­er sind

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Forstwirtschaft ist keine Liebhaberei

Forst­wirt­schaft ist kei­ne Lieb­ha­be­rei

Bei einem Forst­be­trieb, ins­be­son­de­re einem sog. aus­set­zen­den Betrieb, ist die Total­ge­winn­pro­gno­se objekt­be­zo­gen, d.h. genera­tio­nen­über­grei­fend über den Zeit­raum der durch­schnitt­li­chen oder bei Erwerb bereits her­ge­stell­ter Baum­be­stän­de ver­blei­ben­den Umtriebs­zeit des dar­in vor­herr­schen­den Baum­be­stands zu ermit­teln. Ein Steu­er­pflich­ti­ger, der durch den Erwerb eines Wald­grund­stücks von knapp 5 ha einen Forst­be­trieb begrün­det und die­sen durch

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Verpachtung eines Weinbaubetriebs - und die Betriebsaufgabe

Ver­pach­tung eines Wein­bau­be­triebs – und die Betriebs­auf­ga­be

Im Fall einer ‑auch par­­zel­­len­­wei­­sen- Ver­pach­tung eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs im Gan­zen ist grund­sätz­lich ohne zeit­li­che Begren­zung so lan­ge von einer Fort­füh­rung des Betriebs aus­zu­ge­hen, wie eine Betriebs­auf­ga­be nicht erklärt wor­den ist und die Mög­lich­keit besteht, den Betrieb fort­zu­füh­ren . Für die Annah­me der Fort­füh­rung eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen

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Bewertung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bei gemeinschaftlicher Tierhaltung

Bewer­tung von land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben bei gemein­schaft­li­cher Tier­hal­tung

Der land- und forst­wirt­schaft­li­che Betrieb bei gemein­schaft­li­cher Tier­hal­tung (§ 51a BewG) ist auch dann im ver­glei­chen­den Ver­fah­ren (§ 37 Abs. 1 Satz 1 BewG) zu bewer­ten, wenn die Eigen­flä­che aus­schließ­lich als Hof- und Gebäu­de­flä­che genutzt wird und der Tier­hal­tungs­ge­mein­schaft nicht als zivil­recht­li­cher Eigen­tü­me­rin gehört, son­dern gemäß § 34 Abs. 6 BewG zuzu­rech­nen ist.

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Holzeinschlag im Forstbetrieb - und die Gewinnminderung

Holz­ein­schlag im Forst­be­trieb – und die Gewinn­min­de­rung

Der Ein­schlag ein­zel­ner hiebs­rei­fer Bäu­me in der End­nut­zung führt zu einer Abspal­tung eines Teil­be­trags vom Buch­wert des ste­hen­den Hol­zes. Die Buch­wert­ab­spal­tung ist aller­dings nur bis zur Höhe des Teil­werts des jewei­li­gen Bestands zuläs­sig. Rei­ne Durch­fors­tungs­maß­nah­men las­sen den Buch­wert des ste­hen­den Hol­zes unbe­rührt. Ein­schlä­ge zur Anle­gung von befes­tig­ten Wirt­schafts­we­gen oder Lager­plät­zen

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Die Mitgliedschaft in einer Forstgenossenschaft und die Übertragungsbeschränkungen

Die Mit­glied­schaft in einer Forst­ge­nos­sen­schaft und die Über­tra­gungs­be­schrän­kun­gen

Die sat­zungs­recht­li­che Beschrän­kung der Über­trag­bar­keit von Ver­bands­an­tei­len einer Forst­ge­nos­sen­schaft ist durch die gesetz­li­che Ermäch­ti­gung nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 des Nie­der­säch­si­schen Real­ver­bands­ge­set­zes gedeckt und mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beru­fung einer Klä­ge­rin zurück­ge­wie­sen, die von ihrem Vater u.a.

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Ersatzlandbeschaffung - und die Privilegierung eines Forstbetriebes bei der Grundstücksverkehrsgenehmigung

Ersatz­land­be­schaf­fung – und die Pri­vi­le­gie­rung eines Forst­be­trie­bes bei der Grund­stücks­ver­kehrs­ge­neh­mi­gung

Die Ersatz­land­be­schaf­fung nach § 8 Nr. 7 b GrdstVG ist eben­so wie die Ersatz­land­be­schaf­fung nach § 8 Nr. 7 a GrdstVG nur dann pri­vi­le­giert, wenn Ersatz­land zu Zwe­cken der Eigen­be­wirt­schaf­tung erwor­ben wird. Ein akti­ver eigen­wirt­schaf­ten­der Forst­be­trieb in der Rechts­form einer eGmbH ist für den Erwerb land­wirt­schaft­li­cher Nutz­flä­chen im Rah­men von § 9 I Nr. 1 GrdstVG

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Entschädigung für Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen

Ent­schä­di­gung für Auf­fors­tung land­wirt­schaft­li­cher Flä­chen

Soweit ein Ent­gelt für die Umwand­lung land­wirt­schaft­li­cher in forst­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­chen gezahlt wur­de, ist es nicht den Gewin­nen aus forst­wirt­schaft­li­cher Nut­zung zuzu­ord­nen und im Fal­le der Gewinn­ermitt­lung nach Durch­schnitts­sät­zen (§ 13a EStG) durch den Grund­be­trag abge­gol­ten. Soweit das Ent­gelt der Auf­fors­tung zuzu­ord­nen war, kann es die Her­stel­lungs­kos­ten für das neu geschaf­fe­ne

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Veräußerungsgewinn bei einem forstwirtschaftlichen Betrieb

Ver­äu­ße­rungs­ge­winn bei einem forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb

Auch der Anteil des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung eines forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs, der auf einen dort vor­han­de­nen Boden­schatz (hier: Kalk­vor­kom­men) ent­fällt, ist ein Teil des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs bil­den Boden­schät­ze wie z.B. Sand- und Kies­vor­kom­men grund­sätz­lich bür­­ger­­lich-rech­t­­lich und auch steu­er­recht­lich mit dem Grund und Boden eine Ein­heit, solan­ge

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Rundholz-Kaufverträge

Rund­holz-Kauf­ver­trä­ge

„Run­d­­holz-Kauf­­ver­­­trä­­ge“ sind regel­mä­ßig nicht gewerb­lich. Mit dem Abschluss von Run­d­­holz-Kauf­­ver­­­trä­­ge wird viel­mehr eine Kapi­tal­an­la­ge getä­tigt, die den steu­er­lich unbe­acht­li­chen Ver­mö­gens­be­reich betrifft. Ein Gewer­be­be­trieb ist nach § 15 Abs. 2 EStG eine selb­stän­di­ge nach­hal­ti­ge Betä­ti­gung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzie­len, unter­nom­men wird, sich als Betei­li­gung am all­ge­mei­nen wirt­schaft­li­chen Ver­kehr dar­stellt

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Vorsteuern aus Waldinventur

Vor­steu­ern aus Wald­in­ven­tur

Eine Forst­be­triebs­ge­mein­schaft Klä­ge­rin kann die in den Ein­gangs­rech­nun­gen für eine Wald­in­ven­tur geson­dert aus­ge­wie­se­nen Umsatz­steu­ern als Vor­steu­ern in Abzug brin­gen. Gem. § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG kann der Unter­neh­mer die in Rech­nun­gen im Sin­ne des § 14 UStG geson­dert aus­ge­wie­se­ne Steu­er für Lie­fe­run­gen oder sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von ande­ren Unter­neh­mern für

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Nur noch alle 2 Jahre zum Finanzamt? - Aktuell geplante Steueränderungen

Nur noch alle 2 Jah­re zum Finanz­amt? – Aktu­ell geplan­te Steu­er­än­de­run­gen

Die Bun­des­re­gie­rung erwar­tet, dass etwa 300.000 Steu­er­pflich­ti­ge ihre Steu­er­klä­rung in Zukunft nur noch alle zwei Jah­re statt bis­her jähr­lich abge­ben wer­den, wenn die­se im Ent­wurf eines „Steu­er­ver­ein­fa­chungs­ge­set­zes“ ent­hal­te­ne Mög­lich­keit umge­setzt wird. Der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Gesetz­ent­wurf sieht neben der Mög­lich­keit, die Steu­er­erklä­rung nur noch alle zwei Jah­re abzu­ge­ben, eine

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Betriebsausgabenpauschsatz von Einnahmen aus Kalamitätsnutzungen

Betriebs­aus­ga­ben­pausch­satz von Ein­nah­men aus Kala­mi­täts­nut­zun­gen

Kala­mi­täts­nut­zun­gen in Forst­be­trie­ben sind sol­che Holz­nut­zun­gen, die durch Ein­wir­kung höhe­rer Gewalt ent­stan­den sind, also etwa durch Eis- oder Schnee­bruch, durch Wind­bruch oder Wind­wurf, durch Insek­ten­fraß oder durch ein ande­res Natur­er­eig­nis, das in sei­nen Fol­gen die­sen Ereig­nis­sen gleich­kommt. Für Kala­mi­täts­nut­zun­gen kom­men unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ermä­ßig­te Steu­er­sät­ze nach § 34b EStG sowie

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Bundesfinanzhof (BFH)

Forst­be­triebs­ge­mein­schaft

Eine Forst­be­triebs­ge­mein­schaft unter­liegt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch hin­sicht­lich der (all­ge­mei­nen) Bei­trä­ge der Mit­glie­der, die die­se –neben den Son­der­ent­gel­ten– zu ent­rich­ten haben, der Umsatz­steu­er­pflicht, da auch die­se Mit­glieds­bei­trä­ge eine Gegen­leis­tung für die Leis­tun­gen der Forst­be­triebs­ge­mein­schaft an ihre Mit­glie­der sind. Eine Forst­be­triebs­ge­mein­schaft muss gemäß § 17 BWaldG min­des­tens eine

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Absatzförderung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft

Absatz­för­de­rung der deut­schen Forst- und Holz­wirt­schaft

Neben der bereits Anfang Febru­ar vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als ver­fas­sungs­wid­rig abge­ur­teil­ten Absatz­för­de­rung der deut­schen Land- und Ernäh­rungs­wirt­schaft (CMA) gibt es auch noch die – ähn­lich struk­tu­rier­te – Absatz­för­de­rung der deut­schen Forst- und Holz­wirt­schaft nach dem Holz­ab­satz­fonds­ge­setz (HAfG) bzw., bis Ende 1998, nach dem Forstab­satz­fonds­ge­setz (FAfG). Die­sen Holz­ab­satz­fonds sowie sei­nen Vor­gän­ger, den

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Der Motor im Staatswald

Der Motor im Staats­wald

Für einen Anspruch auf forst­auf­sicht­li­ches Ein­schrei­ten ist der Ver­wal­tungs­rechts­weg eben­so eröff­net wie für einen als öffen­t­­lich-rech­t­­lich behaup­te­ten (zivil­recht­li­chen) Anspruch. Die vom Lei­ter eines Lan­des­ei­gen­be­triebs aus­ge­spro­che­ne Unter­sa­gung, den lan­des­ei­ge­nen Wald mit motor­ge­trie­be­nen Fahr­zeu­gen zu befah­ren, ist kein Ver­wal­tungs­akt. Das Befah­ren frem­den Wal­des mit motor­ge­trie­be­nen Fahr­zeu­gen ohne Zustim­mung des Wald­be­sit­zers ist grund­sätz­lich

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Besteuerung der Eigenjagd

Besteue­rung der Eigen­jagd

Ein Land- und Forst­wirt, der aus sei­nem Eigen­jagd­recht her­aus Drit­ten gegen Ent­gelt die Teil­nah­me an Treib­jag­den gestat­tet oder sonst die Mög­lich­keit des Ein­zel­ab­schus­ses von Wild­tie­ren ein­räumt, erbringt inso­weit kei­ne land- und forst­wirt­schaft­li­chen Dienst­leis­tun­gen i.S. von Art. 25 Abs. 2 5. Gedan­ken­strich i.V.m. Anhang B der Richt­li­nie 77/​388/​EWG und damit kei­ne Dienst­leis­tun­gen, die der Durch­schnitts­satz­be­steue­rung nach § 24

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Bundesfinanzhof

Baum-Bestand als nicht abnutz­ba­res Wirt­schafts­gut

Als Wirt­schafts­gut ist beim ste­hen­den Holz der ein­zel­ne Bestand als kleins­te forst­li­che Pla­­nungs- und Bewirt­schaf­tungs­ein­heit anzu­se­hen, sofern die­ser eine für die Annah­me eines selb­stän­di­gen Wirt­schafts­guts aus­rei­chen­de Grö­ße von in der Regel min­des­tens 1 ha hat. Der Bestand zählt zum nicht abnutz­ba­ren Anla­ge­ver­mö­gen des Forst­be­trie­bes. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 5. Juni 2008 –

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