Hauptfrachtführer,  Unterfrachtführer - und die Drittschadensliquidation

Haupt­fracht­füh­rer, Unter­fracht­füh­rer – und die Dritt­scha­dens­li­qui­da­ti­on

Die Vor­schrift des § 213 BGB ist auf den Anspruch auf Abtre­tung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen des Haupt­fracht­füh­rers gegen den Unter­fracht­füh­rer anwend­bar, wenn ein Anspruch auf Scha­dens­er­satz gegen den Haupt­fracht­füh­rer gel­tend gemacht wor­den ist. Ver­folgt der in ers­ter Instanz erfolg­rei­che Klä­ger im Beru­fungs­rechts­zug mit einem Hilfs­an­trag erst­mals einen Anspruch gegen den Haupt­fracht­füh­rer

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Übernahmequittung statt  Frachtbrief

Über­nah­me­quit­tung statt Fracht­brief

Wird weder ein Lade­schein noch ein Fracht­brief aus­ge­stellt, kann der Beweis für die Anzahl der über­ge­be­nen Fracht­stü­cke von dem nach Art. 17 Abs. 1 CMR Anspruchs­be­rech­tig­ten auch durch eine von dem Fracht­füh­rer oder sei­nem Fah­rer aus­ge­stell­te Emp­fangs­be­stä­ti­gung (Über­nah­me­quit­tung) geführt wer­den. Der Fracht­füh­rer kann sich nicht dar­auf beru­fen, die Über­nah­me­quit­tung habe kei­ner­lei

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Die kurze frachtrechtliche Verjährung - und die Schmiergeldabrede

Die kur­ze fracht­recht­li­che Ver­jäh­rung – und die Schmier­geld­ab­re­de

Die Anwen­dung der spe­zi­el­len fracht­recht­li­chen Ver­jäh­rungs­vor­schrift des § 439 Abs. 1 HGB setzt das Zustan­de­kom­men eines wirk­sa­men Beför­de­rungs­ver­trags vor­aus. Sie ist des­halb nicht ein­schlä­gig, wenn der Fracht­ver­trag wegen einer Schmier­geld­ab­re­de unwirk­sam ist. Die in § 439 Abs. 1 HGB gere­gel­te Ver­jäh­rungs­frist von einem Jahr (Satz 1) oder bei Vor­satz oder dem Vor­satz

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Der Inhalt des verloren gegangenen Transportcontainers

Der Inhalt des ver­lo­ren gegan­ge­nen Trans­port­con­tai­ners

Der Grund­satz, dass anhand von Lie­fer­schei­nen oder Han­dels­rech­nun­gen im Rah­men frei­er rich­ter­li­cher Beweis­wür­di­gung gemäß § 286 Abs. 1 ZPO der Inhalt eines ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Pakets nach­ge­wie­sen wer­den kann, ist bei einem Streit über den Inhalt eines ent­wen­de­ten, vom Ver­sen­der selbst bela­de­nen und ver­schlos­se­nen Trans­port­con­tai­ners nicht ohne wei­te­res anwend­bar. In dem hier vom

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Verpackungsmangel im Sammelladungsverkehr

Ver­pa­ckungs­man­gel im Sam­mel­la­dungs­ver­kehr

Im Sam­mel­la­dungs­ver­kehr ist das Fracht­gut so zu ver­pa­cken, dass eine Be- und Ent­la­dung gefahr­los mög­lich ist. Ein vor­satz­glei­ches Ver­schul­den liegt vor, wenn der Ver­pa­ckungs­man­gel für den Fracht­füh­rer bzw. des­sen Leu­te oder Erfül­lungs­ge­hil­fe evi­dent gewe­sen ist mit der Fol­ge, dass die Auf­trags­ge­be­rin (Absen­de­rin) hier­auf hät­te hin­ge­wie­sen wer­den müs­sen. Haf­tungs­aus­schluss des Fracht­füh­rers

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Das qualifizierte Verschulden des Frachtführers

Das qua­li­fi­zier­te Ver­schul­den des Fracht­füh­rers

Trifft den Fracht­füh­rer nach Art. 29 Abs. 1 CMR ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den, kann der Geschä­dig­te unge­ach­tet der Beschrän­kun­gen des Art. 23 CMR Scha­dens­er­satz nach den anwend­ba­ren natio­na­len Bestim­mun­gen ver­lan­gen. Auch in die­sem Fall bleibt es dem Geschä­dig­ten unbe­nom­men, sei­nen Scha­den auf der Grund­la­ge der Art. 17 bis 28 CMR zu berech­nen.

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