Frank­reich: Kur­ze Vor­stel­lung des Geset­zes für Arbeit (oder El Kho­m­ri-Gesetz)

Für das „Gesetz für Arbeit“ sind meis­tens Anwen­dungs­de­kre­te erfor­der­lich, die seit August 2016 nach und nach in Kraft tre­ten. Im Dezem­ber 2016 und Janu­ar 2017 ist eine gro­ße Anzahl von Maß­nah­men in Kraft getre­ten. Durch das Gesetz für Arbeit wur­den für die Unter­neh­men Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten an etwai­ge Kon­junk­tur­schwin­gun­gen sowie dem wirt­schaft­li­chen

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Anrech­nung aus­län­di­scher Erb­schaft­steu­er

Die Erb­schaft­steu­er, die ein aus­län­di­scher Staat auf den Erwerb von Kapi­tal­ver­mö­gen erhebt, das ein inlän­di­scher Erb­las­ser in dem Staat ange­legt hat­te, ist bei Feh­len eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens weder auf die deut­sche Erb­schaft­steu­er anzu­rech­nen noch als Nach­lass­ver­bind­lich­keit zu berück­sich­ti­gen. Führt die Dop­pel­be­steue­rung zu einer über­mä­ßi­gen, kon­fis­kato­ri­schen Steu­er­be­las­tung, kann eine Bil­lig­keits­maß­nah­me gebo­ten sein.

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Kapi­tal­zu­füh­rung als staat­li­che Bei­hil­fe

In der Beur­tei­lung, die Reka­pi­ta­li­sie­rung von Socié­té Natio­na­le Cor­­se-Médi­­ter­ra­­née (SNCM) als eine Maß­nah­me zu bil­li­gen, die kei­ne staat­li­che Bei­hil­fe dar­stellt, liegt ein offen­sicht­li­cher Beur­tei­lungs­feh­ler der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on. Daher ist die Ent­schei­dung der Euopäi­schen Kom­mis­si­on nich­tig. So hat das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge auf

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Haf­tung einer öffent­li­chen Gesund­heits­ein­rich­tung

Es läuft dem Anwen­dungs­be­reich der Richt­li­nie über die Haf­tung für feh­ler­haf­te Pro­duk­te nicht zuwi­der, dass ein Mit­glied­staat eine natio­na­le Rege­lung ein­führt, die die Haf­tung einer öffent­li­chen Gesund­heits­ein­rich­tung als Dienst­leis­ter für so ver­ur­sach­te Schä­den auch ohne sein Ver­schul­den vor­sieht. Mit die­sem Urteil hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Anfra­ge betref­fend

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Fran­ce Télé­com und die Bei­hil­fen

Fran­ce Télé­com hat in jedem Jahr von 1994 bis 2002 eine mit dem Gemein­sa­men Markt unver­ein­ba­re staat­li­che Bei­hil­fe erhal­ten. Mit die­ser Ent­schei­dung bestä­tig­te der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on das Urteil des Gerichts . Die Ent­schei­dung, mit der die Kom­mis­si­on die­se Bei­hil­fen fest­ge­stellt und ihre Rück­for­de­rung ange­ord­net hat, ist rechts­gül­tig. Die­se

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Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te bei Hono­rark­la­gen aus­län­di­scher Rechts­an­wäl­te

Das Amts­ge­richt Kehl hat ent­schie­den, dass eine in Frank­reich ansäs­si­ge Rechts­an­walts­so­zie­tät, die gegen den in Deutsch­land wohn­haf­ten Beklag­ten auf Zah­lung eines Hono­rars für die Inan­spruch­nah­me außer­ge­richt­li­cher anwalt­li­cher Dienst­leis­tun­gen in Frank­reich klagt, in Deutsch­land Kla­ge ein­rei­chen kann. Der Zuläs­sig­keit der Kla­ge steht, so das Amts­ge­richt Kehl, nicht ent­ge­gen, dass das fran­zö­si­sche

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Deutsch-fran­zö­si­scher Wahl­gü­ter­stand

Auf Vor­schlag der Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin hat die Bun­des­re­gie­rung heu­te den Regie­rungs­ent­wurf zur Umset­zung des deutsch-fran­zö­­si­­schen Wahl­gü­ter­stan­des in das Gesetz­ge­bungs­ver­fa­hen ein­ge­bracht. Das zugrun­de­lie­gen­de Abkom­men hat­ten die fran­zö­si­sche und die deut­sche Jus­tiz­mi­nis­te­rin bereits vor einem Jahr am 4. Febru­ar 2010 in Paris unter­zeich­net. In jeder grenz­über­schrei­ten­den Ehe stellt sich die Fra­ge, wel­che Regeln für

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Ver­lus­te aus­län­di­scher Betriebs­stät­ten

Aus­län­di­sche Betriebs­stät­ten­ver­lus­te dür­fen im Rah­men der deut­schen Steu­er­ver­an­la­gung nur aus­nahms­wei­se berück­sich­tigt wer­den. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat nun­mehr in zwei Urtei­len dar­über ent­schie­den, wann aus­län­di­sche Betriebs­stät­ten­ver­lus­te „final“ sind und des­halb im Inland abge­zo­gen wer­den kön­nen. Erwirt­schaf­tet ein inlän­di­scher Steu­er­pflich­ti­ger aus einer aus­län­di­schen Betriebs­stät­te Ver­lus­te, dann kann er die­se nega­ti­ven Ein­künf­te im Inland

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Fran­zö­si­sche Ren­ten­an­wart­schaf­ten im Ver­sor­gungs­aus­gleich

In den (nach der bis zum 31.08.2009 gül­ti­gen Rechts­la­ge) durch­zu­füh­ren­den Ver­sor­gungs­aus­gleich sind auch fran­zö­si­sche Ren­ten und Ren­ten­an­wart­schaf­ten ein­zu­be­zie­hen. Auch wenn die Kin­der­er­zie­hungs­zei­ten nach fran­zö­si­schem Ren­ten­ver­si­che­rungs­recht zeit­lich nicht bestimm­ten Jah­ren zuge­ord­net sind, son­dern die Gesamt­ver­si­che­rungs­zeit erhö­hen, sind sie mit dem nach dem Ergeb­nis des Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens kon­kret bezif­fer­ba­ren Wert zu berück­sich­ti­gen. Denn

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Schei­dungs­ver­fah­ren in der EU

Der Jus­tiz­mi­nis­ter­rat der Euro­päi­schen Uni­on hat am Frei­tag ent­schie­den, in zunächst 14 EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten bei der Fest­le­gung des Schei­dungs­rechts ein­heit­li­che Regeln anzu­wen­den. Der Rat macht dabei erst­mals von dem neu ein­ge­führ­ten Instru­ment der ver­stärk­ten Zusam­men­ar­beit Gebrauch, dem sich die übri­gen EU-Mit­­­glied­s­­staa­­ten spä­ter noch anschlie­ßen kön­nen. Seit 2004 steht auf der Ebe­ne

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Grenz­pend­ler auf Dienst­rei­se

Die Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men zwi­schen Deutsch­land und Frank­reich sowie zwi­schen Deutsch­land und der Schweiz sehen beson­de­re Rege­lun­gen für Grenz­gän­ger vor. Grenz­gän­ger sind Steu­er­pflich­ti­ge, die regel­mä­ßig zwi­schen ihrem Wohn­sitz in einem Ver­trags­staat und dem Arbeits­ort im ande­ren Ver­trags­staat hin und zurück pen­deln. Das Besteue­rungs­recht für Grenz­gän­ger steht nach den bei­den Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men jeweils dem

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BAföG für Aus­lands­deut­sche

BAföG-Beschrän­kung für Aus­lands­deut­sche euro­pa­rechts­wid­rig Das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter hat durch den Betei­lig­ten jetzt bekannt gege­be­nes Urteil vom 12. Janu­ar 2010 ent­schie­den, dass d Die Vor­schrift des § 6 Satz 1 BAföG, wonach Deut­schen mit stän­di­gem Wohn­sitz im Aus­land Aus­bil­dungs­för­de­rung für den Besuch einer dor­ti­gen Aus­bil­dungs­stät­te nur dann geleis­tet wer­den kann, wenn die beson­de­ren

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug bei Grenz­gän­gern

Die euro­päi­schen Grund­frei­hei­ten kön­nen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil befand, nicht dadurch ver­letzt wer­den, dass die Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen eines Grenz­gän­gers nur beschränkt als Son­der­aus­ga­ben gel­tend gemacht wer­den kön­nen, auch wenn ein ande­rer Mit­glieds­staat auf­grund eines mit Deutsch­land geschlos­se­nen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens die ent­spre­chen­den Alters­ren­ten voll­stän­dig besteu­ert. Die Rege­lun­gen eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens

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Deutsch-fran­zö­si­sches Erb­schaft­steu­er-Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men

Am 2. April 2009 wur­de das Abkom­men zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Fran­zö­si­schen Repu­blik zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung der Nach­läs­se, Erb­schaf­ten und Schen­kun­gen durch Aus­tausch der ent­spre­chen­den Urkun­den rati­fi­ziert, so dass das bereits 2006 geschlos­se­ne deutsch-fran­zö­­si­­sche Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men am 3. April 2009 in Kraft getre­ten ist. Das neue Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men fin­det Anwen­dung

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Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Frank­reich (Erb­schaft­steu­er)

Zu dem am 12. Okto­ber 2006 unter­zeich­ne­ten Abkom­men mit Frank­reich­zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung von Nach­läs­sen, Erb­schaf­ten und Schen­kun­gen hat die Bun­des­re­gie­rung jetzt einen Gesetz­ent­wurf vor­ge­legt. Grenz­über­schrei­ten­de Erb­­schafts- und Schen­kungs­fäl­le füh­ren oft zu einer gleich­zei­ti­gen Besteue­rung in bei­den Staa­ten. Durch das neue DBA sol­len der­ar­ti­ge Hin­der­nis­se abge­baut wer­den.

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Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Frank­reich

Mit Frank­reich wur­de ein neu­es Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men auf dem Gebiet der Erb­schaft­steu­er und Schen­kungsteu­er geschlos­sen. Die­ses Abkom­men gilt, ohne Rück­sicht auf die Art der Erhe­bung, für alle Nach­­lass- und Erb­schaft­steu­ern sowie Schen­kungsteu­ern, die in Deutsch­land oder Frank­reich erho­ben wer­den, dies sind der­zeit in Deutsch­land die Erb­schaft­steu­er und die Schen­kungsteu­er und in

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